Der Rummel nervt

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Greta Thunberg startete jüngst mit einer Segelyacht ihre Reise über den Atlantik, um dort an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen.

Auch das noch! Nun ist sie mit einem Segelboot über den für Sturmattacken bekannten Atlantik Richtung New York gestartet: Greta Thunberg, die inzwischen klima- und medienwirksam instrumentalisierte Aktivistin, die nun auch noch den Damen und Herren der Vereinten Nationen die Leviten lesen und ihnen klar machen soll (als ob sie das nicht längst wüssten), wie wichtig es ist, aktiven Klimaschutz, und zwar sofort, zu betreiben. Mir gehen die zu einem Klima-Star hochstilisierte Schwedin und der um sie herum veranstaltete Klimarummel gewaltig auf die Nerven. Noch dazu, seit dem bekannt geworden ist, dass dieses Mädchen von einer schwedischen Firma mediengerecht in Szene gesetzt und offenbar auch bezahlt wird. Wer in das bei Veranstaltungen und Interviews teilnahmslos wirkende Gesicht der Aktivistin schaut, wird zugeben müssen, dass es weniger Spontanität als vielmehr Überforderung ausdrückt. Verwunderlich ist das bei so viel ihr aufgebürdeten und dem Alter des Mädchens keineswegs zuträglichen Aktionen nicht. Zu recht fragen sich viele aufmerksame Beobachter der von ihren Machern ins Leben gerufenen Aktionen unter dem Motto „ Fridays for Future“ und den damit vielfach verbundenen und in den Medien kritiklos hingenommenen Verletzungen der Schulpflicht, ob dahinter nicht vielmehr ökonomische als ökologische Interessen gestanden haben. Im Übrigen ist es mir bis heute ein nicht erklärbares Rätsel geblieben, wie fürsorgliche Eltern ihr Kind von skrupellosen Geschäftemachern rücksichtslos ausnutzen und instrumentalisieren lassen können. Ein nachahmenswertes Beispiel ist Greta nach Bekanntwerden der hinter ihr stehenden geschäftstüchtigen Macher für mich jedenfalls nicht mehr.

Günter Böker, Hille

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Der Rummel nervtGreta Thunberg startete jüngst mit einer Segelyacht ihre Reise über den Atlantik, um dort an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen. Auch das noch! Nun ist sie mit einem Segelboot über den für Sturmattacken bekannten Atlantik Richtung New York gestartet: Greta Thunberg, die inzwischen klima- und medienwirksam instrumentalisierte Aktivistin, die nun auch noch den Damen und Herren der Vereinten Nationen die Leviten lesen und ihnen klar machen soll (als ob sie das nicht längst wüssten), wie wichtig es ist, aktiven Klimaschutz, und zwar sofort, zu betreiben. Mir gehen die zu einem Klima-Star hochstilisierte Schwedin und der um sie herum veranstaltete Klimarummel gewaltig auf die Nerven. Noch dazu, seit dem bekannt geworden ist, dass dieses Mädchen von einer schwedischen Firma mediengerecht in Szene gesetzt und offenbar auch bezahlt wird. Wer in das bei Veranstaltungen und Interviews teilnahmslos wirkende Gesicht der Aktivistin schaut, wird zugeben müssen, dass es weniger Spontanität als vielmehr Überforderung ausdrückt. Verwunderlich ist das bei so viel ihr aufgebürdeten und dem Alter des Mädchens keineswegs zuträglichen Aktionen nicht. Zu recht fragen sich viele aufmerksame Beobachter der von ihren Machern ins Leben gerufenen Aktionen unter dem Motto „ Fridays for Future“ und den damit vielfach verbundenen und in den Medien kritiklos hingenommenen Verletzungen der Schulpflicht, ob dahinter nicht vielmehr ökonomische als ökologische Interessen gestanden haben. Im Übrigen ist es mir bis heute ein nicht erklärbares Rätsel geblieben, wie fürsorgliche Eltern ihr Kind von skrupellosen Geschäftemachern rücksichtslos ausnutzen und instrumentalisieren lassen können. Ein nachahmenswertes Beispiel ist Greta nach Bekanntwerden der hinter ihr stehenden geschäftstüchtigen Macher für mich jedenfalls nicht mehr. Günter Böker, Hille