Pollerstreit die Nächste?

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Ein Rentner übersah auf einem Radweg einen Poller und verklagte die Stadt Porta Westfalica auf Schnmerzensgeld. Das MT berichtete mehrfach über das Verfahren.

Fast zwei Jahre, nachdem ein Rentner auf dem Weserradweg im Bereich Barkhausen einen Poller übersah und deshalb gegen diesen fuhr, hat das Landgericht Bielefeld seine Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von knapp 2.500 Euro, für jeden nachvollziehbar, der diesen Poller kennt, abgewiesen. Der uneinsichtige Rentner aber sieht seine Schuld immer nicht ein und geht jetzt in Revision, womöglich noch bis zum Europäischen Gerichtshof?

Er sollte lieber sein Fahrverhalten („etwa 20 Stundenkilometer“) seinem Alter und den Gegebenheiten anpassen, denn solche Radfahrer sind auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr.

Warum das MT schon zum zweiten Mal diesem rechthaberischen Rentner einen halbseitigen Artikel für seine subjektive Darstellung eines Rechtsstreites widmet, erschließt sich und interessiert sicher kaum einen MT Leser.

Bernard Stein, Minden

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Pollerstreit die Nächste?Ein Rentner übersah auf einem Radweg einen Poller und verklagte die Stadt Porta Westfalica auf Schnmerzensgeld. Das MT berichtete mehrfach über das Verfahren. Fast zwei Jahre, nachdem ein Rentner auf dem Weserradweg im Bereich Barkhausen einen Poller übersah und deshalb gegen diesen fuhr, hat das Landgericht Bielefeld seine Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von knapp 2.500 Euro, für jeden nachvollziehbar, der diesen Poller kennt, abgewiesen. Der uneinsichtige Rentner aber sieht seine Schuld immer nicht ein und geht jetzt in Revision, womöglich noch bis zum Europäischen Gerichtshof? Er sollte lieber sein Fahrverhalten („etwa 20 Stundenkilometer“) seinem Alter und den Gegebenheiten anpassen, denn solche Radfahrer sind auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr. Warum das MT schon zum zweiten Mal diesem rechthaberischen Rentner einen halbseitigen Artikel für seine subjektive Darstellung eines Rechtsstreites widmet, erschließt sich und interessiert sicher kaum einen MT Leser. Bernard Stein, Minden