Bevölkerungsexplosion ist das Hauptproblem

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Die Veränderung des Klimas und geeignete Maßnahmen werden nach wie vor viel diskutiert.

Wir können uns weltweit jede Maßnahme ersparen, wenn nicht gleichzeitig das Problem der Bevölkerungsexplosion gelöst wird. Dem Weltklimarat fehlt leider (wie auch allen Politikern in Deutschland) der Mut zu sagen, dass das Wachstum der Erdbevölkerung dringend gestoppt werden muss. Dann löst sich nicht nur beim Klimaproblem vieles von selbst.

1960: 3 Millarden2000: 6 Milliarden2015: 7,5 Milliarden

Zurzeit weltweit jährliche Zunahme: 86 Millionen, das heißt zirka alle 11 Jahre eine Milliarden mehr Menschen! Das hält keine Erde aus. Das bedeutet steigender Ressourcenverbrauch auf allen Gebieten, steigender Ausstoß von klimaschädlichen Gasen, nicht nur von CO2 (es kann gar nicht so viel CO2 eingespart werden wie jährlich 86 Millionen mehr Menschen neu produzieren!), unkontrollierte Vermüllung mit gleichzeitiger Überfischung der Meere, noch mehr (Regen-)Waldabholzung und Raubbau für neues Ackerland und dadurch drastisch steigende Probleme bei der Welternährung.

Die zügellos wachsenden Mega-Metropolen in Afrika, Asien und in Teilen Lateinamerikas sind jetzt schon nicht mehr in der Lage, eine gesicherte hygienische Wasserversorgung aufrecht zu erhalten. Dort wird heute schon täglich das Wasser rationiert. Und das hat nichts mit "Klima" zu tun, sondern mit dem Zusammenbruch der Infrastruktur aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums und der damit einhergehenden unkontrollierten Landflucht.

Um im größeren Maße CO2 zu binden, müsste auch in Deutschland eine massive Aufforstung erfolgen, anstatt noch mehr Flächen durch weitere Einwanderung zuzubetonieren (Wohnungsbau). Wir sind bereits jetzt eines der dicht besiedelten Länder der Erde. Den Politikern empfehle ich dringend, die „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome zu lesen, Zitate: "Unsere Erde ist nicht unendlich! Je mehr sich die menschliche Aktivität der irdischen Kapazität nähert, umso unlösbarer werden die Schwierigkeiten. Die menschliche Gesellschaft will das aber nicht erkennen… Das offensichtliche Ziel des Weltsystems ist es, immer noch mehr Menschen zu erzeugen... Wir aber wissen, dass die Gesellschaft bei weiterer Verfolgung dieses Ziels an die endgültigen Grenzen für das Wachstum auf der Erde stoßen wird.“ Von daher benötigen wir als erstes einen „Bevölkerungs- bzw. Wachstumsgipfel“ und keinen Klimagipfel.

Dr. Roland Berens, Verl

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Bevölkerungsexplosion ist das HauptproblemDie Veränderung des Klimas und geeignete Maßnahmen werden nach wie vor viel diskutiert. Wir können uns weltweit jede Maßnahme ersparen, wenn nicht gleichzeitig das Problem der Bevölkerungsexplosion gelöst wird. Dem Weltklimarat fehlt leider (wie auch allen Politikern in Deutschland) der Mut zu sagen, dass das Wachstum der Erdbevölkerung dringend gestoppt werden muss. Dann löst sich nicht nur beim Klimaproblem vieles von selbst. 1960: 3 Millarden2000: 6 Milliarden2015: 7,5 Milliarden Zurzeit weltweit jährliche Zunahme: 86 Millionen, das heißt zirka alle 11 Jahre eine Milliarden mehr Menschen! Das hält keine Erde aus. Das bedeutet steigender Ressourcenverbrauch auf allen Gebieten, steigender Ausstoß von klimaschädlichen Gasen, nicht nur von CO2 (es kann gar nicht so viel CO2 eingespart werden wie jährlich 86 Millionen mehr Menschen neu produzieren!), unkontrollierte Vermüllung mit gleichzeitiger Überfischung der Meere, noch mehr (Regen-)Waldabholzung und Raubbau für neues Ackerland und dadurch drastisch steigende Probleme bei der Welternährung. Die zügellos wachsenden Mega-Metropolen in Afrika, Asien und in Teilen Lateinamerikas sind jetzt schon nicht mehr in der Lage, eine gesicherte hygienische Wasserversorgung aufrecht zu erhalten. Dort wird heute schon täglich das Wasser rationiert. Und das hat nichts mit "Klima" zu tun, sondern mit dem Zusammenbruch der Infrastruktur aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums und der damit einhergehenden unkontrollierten Landflucht. Um im größeren Maße CO2 zu binden, müsste auch in Deutschland eine massive Aufforstung erfolgen, anstatt noch mehr Flächen durch weitere Einwanderung zuzubetonieren (Wohnungsbau). Wir sind bereits jetzt eines der dicht besiedelten Länder der Erde. Den Politikern empfehle ich dringend, die „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome zu lesen, Zitate: "Unsere Erde ist nicht unendlich! Je mehr sich die menschliche Aktivität der irdischen Kapazität nähert, umso unlösbarer werden die Schwierigkeiten. Die menschliche Gesellschaft will das aber nicht erkennen… Das offensichtliche Ziel des Weltsystems ist es, immer noch mehr Menschen zu erzeugen... Wir aber wissen, dass die Gesellschaft bei weiterer Verfolgung dieses Ziels an die endgültigen Grenzen für das Wachstum auf der Erde stoßen wird.“ Von daher benötigen wir als erstes einen „Bevölkerungs- bzw. Wachstumsgipfel“ und keinen Klimagipfel. Dr. Roland Berens, Verl