Ein Umweltverbrechen sondergleichen

veröffentlicht

Über Urwaldrohdungen für Sojaanbau in Brasilien erschien am 8. August ein Bericht im MT.

Ein altes, aber immer wieder aktuelles Thema. Man glaubt es nicht, wenn man die Berichte liest oder hört. Da werden Millionen Hektar Wald gnadenlos abgeholzt, um dort Sojabohnen anzubauen (ohne auch nur einen Baum wieder aufzuforsten). Genmanipuliert und pestizidbelastet. Und die Europäer, einschließlich Deutschland, kaufen diesen Dreck auch noch, um ihn dann über die Viehfütterung dem Verbraucher zukommen zu lassen.

Als Gipfel der Perversität "bläst" man dem Land auch noch jährlich 50 Millionen Euro zur Erhaltung des Regenwaldes irgendwo hinein. Der Präsident muss sich doch ständig ins Fäustchen lachen.

Hoffentlich findet sich doch mal jemand, der diesem Umweltverbrecher Einhalt gebietet. Im Moment sieht es leider nicht danach aus. Schauen wir mal.

Peter Barendt, Minden

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Ein Umweltverbrechen sondergleichenÜber Urwaldrohdungen für Sojaanbau in Brasilien erschien am 8. August ein Bericht im MT. Ein altes, aber immer wieder aktuelles Thema. Man glaubt es nicht, wenn man die Berichte liest oder hört. Da werden Millionen Hektar Wald gnadenlos abgeholzt, um dort Sojabohnen anzubauen (ohne auch nur einen Baum wieder aufzuforsten). Genmanipuliert und pestizidbelastet. Und die Europäer, einschließlich Deutschland, kaufen diesen Dreck auch noch, um ihn dann über die Viehfütterung dem Verbraucher zukommen zu lassen. Als Gipfel der Perversität "bläst" man dem Land auch noch jährlich 50 Millionen Euro zur Erhaltung des Regenwaldes irgendwo hinein. Der Präsident muss sich doch ständig ins Fäustchen lachen. Hoffentlich findet sich doch mal jemand, der diesem Umweltverbrecher Einhalt gebietet. Im Moment sieht es leider nicht danach aus. Schauen wir mal. Peter Barendt, Minden