Führungsperson und Menschlichkeit

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Die Mindenerin Claudia Nolte lernte in ihrer zweiten Heimat Südafrika einen Mann kennen und fand sich plötzlich in einem Kriminalfall wieder. „Die Lebensaufgabe“, MT vom 26. Juli

Als die „andere Person“ in dieser Geschichte muss ich einfach darauf antworten. Im Schwerpunkt handelt es sich bei der Geschichte nicht nur um einen Kriminalfall, auch wenn diese Komponente einen wesentlichen Einfluss hatte. Im Herzen der Geschichte geht es um Führung in Verbindung mit wahrer Menschlichkeit und darum, was diese Eigenschaften bewirken können.

Ich war Empfänger und Nutznießer dieser Kombination durch Claudia Nolte. Die Erfahrung hat mein Leben von Grund auf verändert. Sie hatte mich erst vor kurzem kennengelernt, wusste nicht viel über mich und das, was sie wusste, hatte mit der Wahrheit wenig zu tun. Trotzdem hat sie schlicht und ergreifend mein Leben gerettet. In meinem Berufsleben bin ich als Führungskraft im Finanzsektor tätig. Mein ganzes Leben habe ich in einer kurzfristig denkenden und gewinngetriebenen Arbeitsumgebung verbracht, in der der Nutzen für die Aktionäre im Mittelpunkt steht. Claudias wertfreie und bedingungslose Zuwendung, zusammen mit ihrer direkten und manchmal konfrontativen Art, ihr Mut und ihre Ermutigung, zusammen mit ihrer Klarheit, Intuition und gelassenen Konzentration auf das Wesentliche haben mein Vertrauen ins Leben und meinen Wunsch zu leben wiederhergestellt.

Claudia ist ausgezeichnet mit einer unglaublichen, lebensbejahenden Fähigkeit, Menschen zu unterstützen und zu stärken. Ihr tiefsitzendes Mitgefühl ist offenbarend. Dies sind die Qualitäten einer wahren Führungspersönlichkeit. Sie hat das, was sie in ihrer Arbeit zum Thema Führung erfolgreich macht, auf meine außergewöhnliche, finstere Situation angewandt. Sie hat Veränderung erreicht durch authentisches Sein, Sich-Verbinden und Tun. Ich bin am Leben, weil sie in mein Leben getreten und Verantwortung übernommen hat. Dafür bin ich sehr dankbar.

John C. Mackay, Johannesburg, Südafrika

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Führungsperson und MenschlichkeitDie Mindenerin Claudia Nolte lernte in ihrer zweiten Heimat Südafrika einen Mann kennen und fand sich plötzlich in einem Kriminalfall wieder. „Die Lebensaufgabe“, MT vom 26. Juli Als die „andere Person“ in dieser Geschichte muss ich einfach darauf antworten. Im Schwerpunkt handelt es sich bei der Geschichte nicht nur um einen Kriminalfall, auch wenn diese Komponente einen wesentlichen Einfluss hatte. Im Herzen der Geschichte geht es um Führung in Verbindung mit wahrer Menschlichkeit und darum, was diese Eigenschaften bewirken können. Ich war Empfänger und Nutznießer dieser Kombination durch Claudia Nolte. Die Erfahrung hat mein Leben von Grund auf verändert. Sie hatte mich erst vor kurzem kennengelernt, wusste nicht viel über mich und das, was sie wusste, hatte mit der Wahrheit wenig zu tun. Trotzdem hat sie schlicht und ergreifend mein Leben gerettet. In meinem Berufsleben bin ich als Führungskraft im Finanzsektor tätig. Mein ganzes Leben habe ich in einer kurzfristig denkenden und gewinngetriebenen Arbeitsumgebung verbracht, in der der Nutzen für die Aktionäre im Mittelpunkt steht. Claudias wertfreie und bedingungslose Zuwendung, zusammen mit ihrer direkten und manchmal konfrontativen Art, ihr Mut und ihre Ermutigung, zusammen mit ihrer Klarheit, Intuition und gelassenen Konzentration auf das Wesentliche haben mein Vertrauen ins Leben und meinen Wunsch zu leben wiederhergestellt. Claudia ist ausgezeichnet mit einer unglaublichen, lebensbejahenden Fähigkeit, Menschen zu unterstützen und zu stärken. Ihr tiefsitzendes Mitgefühl ist offenbarend. Dies sind die Qualitäten einer wahren Führungspersönlichkeit. Sie hat das, was sie in ihrer Arbeit zum Thema Führung erfolgreich macht, auf meine außergewöhnliche, finstere Situation angewandt. Sie hat Veränderung erreicht durch authentisches Sein, Sich-Verbinden und Tun. Ich bin am Leben, weil sie in mein Leben getreten und Verantwortung übernommen hat. Dafür bin ich sehr dankbar. John C. Mackay, Johannesburg, Südafrika