Mehr als befremdlich

veröffentlicht

Betr.: "Durch die Wand", MT vom 15. Juli

Die Überschrift und das Foto haben mich mehr als befremdet, da das im Vordergrund platzierte Buch einen völlig falschen Eindruck bei den MT-Lesern über die Büchertauschbörse und die Mitarbeiter erzeugt. Das Ehepaar Biere und auch wir Mitarbeiter haben keine politischen Bücher aus jener Zeit (noch dazu solche, die schon im Titel aussagten, um welchen Inhalt es sich handelt) angenommen. Dieses fotografierte Buch habe ich auch nie gesehen, obwohl ich mich in der Büchertauschbörse um den Bereich 'Geschichte' gekümmert habe. Ich frage mich auch, wie es dort hingekommen ist bzw. so in den Fokus geraten konnte. Das Foto drängt die Büchertauschbörse und die Mitarbeiter in eine Ecke, gegen die ich mich aufs Heftigste wehre. Selbst wenn der Autor jetzt argumentiert, es handele sich um ein Nachschlagewerk, so ist der Titel für viele Menschen schon aufreizend genug und richtungsweisend. Er möge sich vorstellen, bei einer Zeitung zu arbeiten, die neben ihrem Logo als Aushängeschild ein Foto von diesem Plötz platziert - ohne weitere Erklärung. Würden er sich gut dabei fühlen? Ich würde mich freuen, wenn der Autor eine Möglichkeit fände, diesen 'Fauxpas' zu korrigieren.

Ilona Marx, Minden

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Mehr als befremdlichBetr.: "Durch die Wand", MT vom 15. Juli Die Überschrift und das Foto haben mich mehr als befremdet, da das im Vordergrund platzierte Buch einen völlig falschen Eindruck bei den MT-Lesern über die Büchertauschbörse und die Mitarbeiter erzeugt. Das Ehepaar Biere und auch wir Mitarbeiter haben keine politischen Bücher aus jener Zeit (noch dazu solche, die schon im Titel aussagten, um welchen Inhalt es sich handelt) angenommen. Dieses fotografierte Buch habe ich auch nie gesehen, obwohl ich mich in der Büchertauschbörse um den Bereich 'Geschichte' gekümmert habe. Ich frage mich auch, wie es dort hingekommen ist bzw. so in den Fokus geraten konnte. Das Foto drängt die Büchertauschbörse und die Mitarbeiter in eine Ecke, gegen die ich mich aufs Heftigste wehre. Selbst wenn der Autor jetzt argumentiert, es handele sich um ein Nachschlagewerk, so ist der Titel für viele Menschen schon aufreizend genug und richtungsweisend. Er möge sich vorstellen, bei einer Zeitung zu arbeiten, die neben ihrem Logo als Aushängeschild ein Foto von diesem Plötz platziert - ohne weitere Erklärung. Würden er sich gut dabei fühlen? Ich würde mich freuen, wenn der Autor eine Möglichkeit fände, diesen 'Fauxpas' zu korrigieren. Ilona Marx, Minden