Der Retter des Alten Amtsgerichts

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Betr.: MT-Standpunkt "Nicht weinen, bitte“, MT vom 29. Juni

"Aus einem Ort des kulturellen Lebens ist eine Ödnis geworden." So schreibt es Benjamin Piel in seinem Beitrag. Und das hat Gründe! Schade nur, dass hier ein Rundumschlag veranstaltet wird und am Ende Mir Mehdi Mazlumsaki als "Looser" dasteht.

Ein bisschen mehr Fairness darf man von einem Chefredakteur gewiss erwarten! Denn bei allen Problemen oder auch Fehlern, hat Mir Mehdi Mazlumsaki es nicht verdient, so abgestraft zu werden, denn er hat auch eine sehr positive Seite und ist ungeheuer kreativ! So ist es ihm gelungen, nach zwei Fehlversuchen, das Alte Amtsgericht in Petershagen wieder auf die Füße zu stellen. Und das geht nur mit einem ungewöhnlichen Einsatz, wenn man die Arbeit nicht scheut! Mehdi, wie er in Petershagen genannt wird, ist sich für keine Arbeit zu schade und hat es geschafft, das historische Gebäude mit neuem Leben zu erfüllen: mit Kulturveranstaltungen, einer gut angenommenen Gastronomie, mit diversen Informationsveranstaltungen und der Neubelebung von "Rast im Knast". Noch nie, solange ich mich erinnern kann, war so viel los im Alten Amtsgericht.

Es ist leider so, dass Menschen oder Gruppen (Vereine) mit allen möglichen Vorschriften und Verordnungen überfrachtet werden und oft wenig Wertschätzung erfahren. Da kann man leicht die Lust verlieren.

Für mich ist Mehdi der Retter des Alten Amtsgerichts! Und ich glaube, viele Petershäger sehen das ähnlich. Dafür gebühren ihm Dank und Anerkennung - und er darf auch mal Fehler machen! Denn, wer arbeitet macht Fehler ...

Georg Klingsiek, Petershagen

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Der Retter des Alten AmtsgerichtsBetr.: MT-Standpunkt "Nicht weinen, bitte“, MT vom 29. Juni "Aus einem Ort des kulturellen Lebens ist eine Ödnis geworden." So schreibt es Benjamin Piel in seinem Beitrag. Und das hat Gründe! Schade nur, dass hier ein Rundumschlag veranstaltet wird und am Ende Mir Mehdi Mazlumsaki als "Looser" dasteht. Ein bisschen mehr Fairness darf man von einem Chefredakteur gewiss erwarten! Denn bei allen Problemen oder auch Fehlern, hat Mir Mehdi Mazlumsaki es nicht verdient, so abgestraft zu werden, denn er hat auch eine sehr positive Seite und ist ungeheuer kreativ! So ist es ihm gelungen, nach zwei Fehlversuchen, das Alte Amtsgericht in Petershagen wieder auf die Füße zu stellen. Und das geht nur mit einem ungewöhnlichen Einsatz, wenn man die Arbeit nicht scheut! Mehdi, wie er in Petershagen genannt wird, ist sich für keine Arbeit zu schade und hat es geschafft, das historische Gebäude mit neuem Leben zu erfüllen: mit Kulturveranstaltungen, einer gut angenommenen Gastronomie, mit diversen Informationsveranstaltungen und der Neubelebung von "Rast im Knast". Noch nie, solange ich mich erinnern kann, war so viel los im Alten Amtsgericht. Es ist leider so, dass Menschen oder Gruppen (Vereine) mit allen möglichen Vorschriften und Verordnungen überfrachtet werden und oft wenig Wertschätzung erfahren. Da kann man leicht die Lust verlieren. Für mich ist Mehdi der Retter des Alten Amtsgerichts! Und ich glaube, viele Petershäger sehen das ähnlich. Dafür gebühren ihm Dank und Anerkennung - und er darf auch mal Fehler machen! Denn, wer arbeitet macht Fehler ... Georg Klingsiek, Petershagen