Keine Kritik gewünscht

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Betr.: Teile von Polizei und Militär auf AfD-Kurs, MT vom 24. Juni

Wenn Herr Merz den Bekannten aus der Bundeswehr und von der Bundespolizei weiter zugehört hätte (was er wahrscheinlich auch getan hat - er sagt es nur nicht) dann wäre auch zur Sprache gekommen, warum das so ist. Die Polizisten haben nämlich jeden Tag hautnah mit den Folgen von 2015 zu kämpfen - und das, was sie alltäglich erleben, steht im krassen Gegensatz zu dem, was von ihrer Führung in der Öffentlichkeit gesagt und berichtet wird. Und die Polizisten erleben auch, dass bei AfD-Demos nicht die AfD-Leute das Problem sind, sondern sie werden von den Gegendemonstranten angegriffen. Bullenschweine, ACAB - solche Beleidigungen sind an der Tagesordnung, und das kommt von der linken Seite, zu der sich die CDU ja so hingezogen fühlt. Was die Bundeswehr angeht, nun ja, ein Beispiel aus Erfurt/Thüringen. Dort wollen die Linken Hausverbot für Bundeswehrangehörige in Uniform an den Schulen der Landeshauptstadt durchsetzen - unterstützt von den Grünen. Die CDU hielt es da nicht für nötig, ihren Soldaten und Offizieren den Rücken zu stärken.Von der AfD-Seite kam da wiederum ein Statement pro Bundeswehr - was natürlich in den lokalen Medien nur negativ gedeutet wurde. Tja, und dann wundert sich der Merz, warum die AfD bei der Bundeswehr und Polizei einen guten Stand hat. Vielleicht ein Hinweis an Herrn Merz, er solle mal bei den Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern mal herumhören. In einem Land, in dem Rettungskräfte, Polizisten beleidigt , bedroht und garangegriffen werden, in einem Land, in dem Soldaten sich die Ausrüstung zusammenschnorren müssen, um überhaupt in einen Einsatz gehen zu können, in einem Land in dem Kriminelle gefühlt mehr Rechte haben als die Polizei, in einem Land, in dem politische Kräfte diese Missstände sogar begrüßen, darf man sich von den regierenden Politikern absolut im Stich gelassen fühlen. Die letzte und die aktuelle Regierung unter Merkel haben mit ihrer verantwortungslosen Politik dieses Land gespalten, wie ich es vor 2015 niemals hätte glauben können. Anstatt Probleme direkt zu lösen, wird ein Stuhlkreis nach dem anderen gebildet. Nicht um die Probleme, die wir vor 2015 nicht hatten, zu lösen. Oh nein! Es wird darüber diskutiert, wie man das dem Bürger besser erklären könnte Was ich allerdings noch für viel gefährlicher halte ist, dass inzwischen keinerlei Kritik und Sorge mehr erwünscht ist. Jeder der nicht unserer Meinung ist, ist der FEIND!

Heinz - Gerhard de Groot, Petershagen

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Keine Kritik gewünschtBetr.: Teile von Polizei und Militär auf AfD-Kurs, MT vom 24. Juni Wenn Herr Merz den Bekannten aus der Bundeswehr und von der Bundespolizei weiter zugehört hätte (was er wahrscheinlich auch getan hat - er sagt es nur nicht) dann wäre auch zur Sprache gekommen, warum das so ist. Die Polizisten haben nämlich jeden Tag hautnah mit den Folgen von 2015 zu kämpfen - und das, was sie alltäglich erleben, steht im krassen Gegensatz zu dem, was von ihrer Führung in der Öffentlichkeit gesagt und berichtet wird. Und die Polizisten erleben auch, dass bei AfD-Demos nicht die AfD-Leute das Problem sind, sondern sie werden von den Gegendemonstranten angegriffen. Bullenschweine, ACAB - solche Beleidigungen sind an der Tagesordnung, und das kommt von der linken Seite, zu der sich die CDU ja so hingezogen fühlt. Was die Bundeswehr angeht, nun ja, ein Beispiel aus Erfurt/Thüringen. Dort wollen die Linken Hausverbot für Bundeswehrangehörige in Uniform an den Schulen der Landeshauptstadt durchsetzen - unterstützt von den Grünen. Die CDU hielt es da nicht für nötig, ihren Soldaten und Offizieren den Rücken zu stärken.Von der AfD-Seite kam da wiederum ein Statement pro Bundeswehr - was natürlich in den lokalen Medien nur negativ gedeutet wurde. Tja, und dann wundert sich der Merz, warum die AfD bei der Bundeswehr und Polizei einen guten Stand hat. Vielleicht ein Hinweis an Herrn Merz, er solle mal bei den Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern mal herumhören. In einem Land, in dem Rettungskräfte, Polizisten beleidigt , bedroht und garangegriffen werden, in einem Land, in dem Soldaten sich die Ausrüstung zusammenschnorren müssen, um überhaupt in einen Einsatz gehen zu können, in einem Land in dem Kriminelle gefühlt mehr Rechte haben als die Polizei, in einem Land, in dem politische Kräfte diese Missstände sogar begrüßen, darf man sich von den regierenden Politikern absolut im Stich gelassen fühlen. Die letzte und die aktuelle Regierung unter Merkel haben mit ihrer verantwortungslosen Politik dieses Land gespalten, wie ich es vor 2015 niemals hätte glauben können. Anstatt Probleme direkt zu lösen, wird ein Stuhlkreis nach dem anderen gebildet. Nicht um die Probleme, die wir vor 2015 nicht hatten, zu lösen. Oh nein! Es wird darüber diskutiert, wie man das dem Bürger besser erklären könnte Was ich allerdings noch für viel gefährlicher halte ist, dass inzwischen keinerlei Kritik und Sorge mehr erwünscht ist. Jeder der nicht unserer Meinung ist, ist der FEIND! Heinz - Gerhard de Groot, Petershagen