Konsequent gegen Klimaschutz-Maßnahmen

veröffentlicht

Betr. "Porta verschiebt den Notstand" und "Gegen den Müll", MT vom 5. Juni

Bei der Ausgabe des MT vom 5. Juni sind mir zwei Lokalnachrichten aufgefallen, die sich deutlich widersprechen. In Minden wird gegen das Müllaufkommen angegangen, um insbesondere Plastikmüll zu reduzieren.

Porta Westfalica stimmt über Klimaschutz ab und entscheidet negativ. Inwieweit die Ausrufung eines Notstandes dazu erforderlich ist, sei dahingestellt. Fest steht, dass Porta Westfalica konsequent ist in der Ablehnung von Klimaschutz. Im letzten oder vorletzten Jahr wurde im Kreis Minden über die Einführung einer gelben Tonne abgestimmt. Die Einführung scheiterte am
Veto der Stadt Porta Westfalica.

Vielleicht ist es notwendig, dass die EU außer Strohhalmen und ähnlichem relativ unwichtigen Plastikmüll auch die Umverpackung von Plastikabfall in gelben oder schwarzen/blauen oder sonst wie gearteten Umhüllungen verbietet. Dann würde auch Ostwestfalen eine deutliche Entscheidungshilfe erhalten. Einen kleinen Anteil zum Umweltschutz würde es zumindest beitragen.

Kurt-G. Möller, Minden

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Konsequent gegen Klimaschutz-MaßnahmenBetr. "Porta verschiebt den Notstand" und "Gegen den Müll", MT vom 5. Juni Bei der Ausgabe des MT vom 5. Juni sind mir zwei Lokalnachrichten aufgefallen, die sich deutlich widersprechen. In Minden wird gegen das Müllaufkommen angegangen, um insbesondere Plastikmüll zu reduzieren. Porta Westfalica stimmt über Klimaschutz ab und entscheidet negativ. Inwieweit die Ausrufung eines Notstandes dazu erforderlich ist, sei dahingestellt. Fest steht, dass Porta Westfalica konsequent ist in der Ablehnung von Klimaschutz. Im letzten oder vorletzten Jahr wurde im Kreis Minden über die Einführung einer gelben Tonne abgestimmt. Die Einführung scheiterte am Veto der Stadt Porta Westfalica. Vielleicht ist es notwendig, dass die EU außer Strohhalmen und ähnlichem relativ unwichtigen Plastikmüll auch die Umverpackung von Plastikabfall in gelben oder schwarzen/blauen oder sonst wie gearteten Umhüllungen verbietet. Dann würde auch Ostwestfalen eine deutliche Entscheidungshilfe erhalten. Einen kleinen Anteil zum Umweltschutz würde es zumindest beitragen. Kurt-G. Möller, Minden