Nur eine 15-Prozent-Berichterstattung

veröffentlicht

Betr.: Berichterstattung Europawahl

Nur eine 15-Prozent-Berichtserstattung über die Europawahl.

Sehr geehrte Redaktion des MT, Sie berichten über eine Europawahl in der Montagsausgabe, als wäre das ein Lokalereignis- bestenfalls Deutschland-Ereignis. Als einzige Entschuldigung gilt nur die letzte Wahllokal-Schliessung in Italien um 23 Uhr. Aber da sollte zumindest ein Hinweis auf eine verspätete Berichterstaatung erfolgen. Die Trends lagen aber längst vor.

Deswegen hier die fehlende Quintessenz der Wahl:

Wichtig ist, dass die vier ersten (also Christdemokraten, Sozis, Liberale (Alde) und Grüne zusammen) die Zweidrittel-Mehrheit erreichen. Damit besteht, wenn Sie zusammenhalten, eine beruhigende Dämpfung gegenüber den Rechts-Radikalen (EKR,ENF,EFDO und GUE) mit 28 Prozent.

Alle Tops und Flops in Deutschland werden so im EU-Konsens sekundär. Ich erwarte eine relativierte Berichterstattung mit den essentiellen EU-Fakten, nachzulesen unter "Gesamtergebnis Europawahl 2019" im Internet , inklusive Erklärung der ungewohnten Parteiennamen. Nebenbei hier meine Meinung: Deswegen war es eine gute Wahl!

Elmar Hilbring, Minden

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Nur eine 15-Prozent-BerichterstattungBetr.: Berichterstattung Europawahl Nur eine 15-Prozent-Berichtserstattung über die Europawahl. Sehr geehrte Redaktion des MT, Sie berichten über eine Europawahl in der Montagsausgabe, als wäre das ein Lokalereignis- bestenfalls Deutschland-Ereignis. Als einzige Entschuldigung gilt nur die letzte Wahllokal-Schliessung in Italien um 23 Uhr. Aber da sollte zumindest ein Hinweis auf eine verspätete Berichterstaatung erfolgen. Die Trends lagen aber längst vor. Deswegen hier die fehlende Quintessenz der Wahl: Wichtig ist, dass die vier ersten (also Christdemokraten, Sozis, Liberale (Alde) und Grüne zusammen) die Zweidrittel-Mehrheit erreichen. Damit besteht, wenn Sie zusammenhalten, eine beruhigende Dämpfung gegenüber den Rechts-Radikalen (EKR,ENF,EFDO und GUE) mit 28 Prozent. Alle Tops und Flops in Deutschland werden so im EU-Konsens sekundär. Ich erwarte eine relativierte Berichterstattung mit den essentiellen EU-Fakten, nachzulesen unter "Gesamtergebnis Europawahl 2019" im Internet , inklusive Erklärung der ungewohnten Parteiennamen. Nebenbei hier meine Meinung: Deswegen war es eine gute Wahl! Elmar Hilbring, Minden