Burgtheater

veröffentlicht

Betr. Hochzeitsnacht im Turmzimmer, MT vom 16. April

Nicht jede Stadt hat ein eigenes Burgtheater, aber Porta hat ein besonderes. Zu den in Aussicht gestellten Fördergeldern kann ich dem Verein Witthus nur gratulieren, dass ändert aber nichts an dem sich entwickelten negativen Image des Präsidenten. Wenn in dem Artikel von ständigem Streit mit Behörden die Rede ist, stellt sich die Frage, ob nicht das Auftreten von Herrn Möller und seinen Forderungen dafür mitverantwortlich ist.

Die Verwaltung dürfte nach den Erfahrungen mit ihm sicherlich sehr gründlich alle gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen prüfen und einhalten. Ich möchte jedenfalls mit ihnen nicht tauschen.

Der Sache nicht dienlich ist das Archivfoto vom Nachbargebäude, denn mit dem entsprechenden Text im letzten Absatz des Artikels dürfte bei vielen Lesern der Eindruck erweckt werden, dass die immer angeführten Konflikte von dort ausgehen beziehungsweise gingen. Erst seit der Verein Witthus die Wittekindsburg kaufte, gab es diese, die jeweils vom Verein Witthus ausgingen und nun nach dem Verkauf auf den neuen Eigentümer übertragen werden. Unter anderem die Forderung nach Abriss des Nachbargebäudes, da es nach Meinung des Präsidenten keine Baugenehmigung hierfür gab.

Die befürchtete Entwicklungsstörung durch das Gästehaus wegen möglicher Ruhestörung anlässlich Hochzeitsfeiern (Vatertag et cetera) dürfte von der Verwaltung entsprechend geltender Regelungen nicht eintreten.

Verwunderlich ist, dass Dr. Franke, bekannt als langjähriger Kommunalpolitiker, erst nach mehr als 20 Jahren Gästehausbetrieb feststellt, dass das Gebäude dort nicht hin passt und als Belastung für die Burg anzusehen ist. Wie könnte nach seiner Meinung ein Natur- und Kulturraum aussehen? Das Gästehaus abreißen und somit wesentlich mehr Parkfläche für die Gäste der Burg anbieten zu können.

Heide Horstmann, Hille

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

BurgtheaterBetr. Hochzeitsnacht im Turmzimmer, MT vom 16. April Nicht jede Stadt hat ein eigenes Burgtheater, aber Porta hat ein besonderes. Zu den in Aussicht gestellten Fördergeldern kann ich dem Verein Witthus nur gratulieren, dass ändert aber nichts an dem sich entwickelten negativen Image des Präsidenten. Wenn in dem Artikel von ständigem Streit mit Behörden die Rede ist, stellt sich die Frage, ob nicht das Auftreten von Herrn Möller und seinen Forderungen dafür mitverantwortlich ist. Die Verwaltung dürfte nach den Erfahrungen mit ihm sicherlich sehr gründlich alle gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen prüfen und einhalten. Ich möchte jedenfalls mit ihnen nicht tauschen. Der Sache nicht dienlich ist das Archivfoto vom Nachbargebäude, denn mit dem entsprechenden Text im letzten Absatz des Artikels dürfte bei vielen Lesern der Eindruck erweckt werden, dass die immer angeführten Konflikte von dort ausgehen beziehungsweise gingen. Erst seit der Verein Witthus die Wittekindsburg kaufte, gab es diese, die jeweils vom Verein Witthus ausgingen und nun nach dem Verkauf auf den neuen Eigentümer übertragen werden. Unter anderem die Forderung nach Abriss des Nachbargebäudes, da es nach Meinung des Präsidenten keine Baugenehmigung hierfür gab. Die befürchtete Entwicklungsstörung durch das Gästehaus wegen möglicher Ruhestörung anlässlich Hochzeitsfeiern (Vatertag et cetera) dürfte von der Verwaltung entsprechend geltender Regelungen nicht eintreten. Verwunderlich ist, dass Dr. Franke, bekannt als langjähriger Kommunalpolitiker, erst nach mehr als 20 Jahren Gästehausbetrieb feststellt, dass das Gebäude dort nicht hin passt und als Belastung für die Burg anzusehen ist. Wie könnte nach seiner Meinung ein Natur- und Kulturraum aussehen? Das Gästehaus abreißen und somit wesentlich mehr Parkfläche für die Gäste der Burg anbieten zu können. Heide Horstmann, Hille