Grenze wurde überschritten

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Betr. Eine schwerwiegende Behauptung, MT vom 18. April

Man kann es ja nicht mehr lesen, die laufenden Klageberichte über den angeblichen Kahlschlag am Radweg in Friedewalde. Naturverjüngungen passieren seit Jahren überall im Kreis. So auch dieses Jahr an Kreis-, Bundesstraßen und auch an Radwegen. Siehe B 482 Abfahrt Wietersheim,L 770 zwischen Petershagen und Lahde. Sie alle dienen der Verjüngung und der Verkehrssicherheit. So auch vor Jahren, wo im Heisterhölzer Forst von Petershagen Richtung Südfelde ein breiter Randstreifen angelegt wurde. Auch in Hille am Kanal wurde ein alter Pappelbestand gefällt. Dies alles geschieht nicht aus langer Weile, denn der Sommer des letzten Jahres hat der Natur ganz schön zugesetzt. Doch nirgendwo herrscht mehr Aufregung wie in Friedewalde. Hier ist jetzt allerdings von einem Mitglied des Nabu eine Grenze überschritten worden. Es ist schon traurig, dass davon ausgegangen wird, dass ein Beschäftigter des Kreises, der bei einer Forstfirma im Nebenerwerb tätig ist, sich über Vorgaben seines Vorgesetzten hinweg setzt, Bäume zeichnet oder fällen lässt, um dem Unternehmer irgendeinen Vorteil zu verschaffen. Auch hat der Unternehmer bei Auftragserteilung ganz genaue Vorgaben und wird hier auch von Mitarbeitern des Kreises genau kontrolliert. Was das Nabu-Mitglied hier abzieht, ist in meinen Augen " unter aller S....". Grenzt das nicht an Rufschädigung oder Verleumdung ? Wem will man denn hier schaden? Dem Kreis, den Mitarbeitern oder dem Unternehmer? Der Kreis kann sich für seine Arbeit nicht mehr wie rechtfertigen, was er auch getan hat. Auch das hier alles auf das Insektensterben zu schieben, halte ich für fragwürdig. Das hat schon vor Jahren begonnen, doch da hat man vom Nabu wenig gehört. Ich bin übrigens seit Jahren Leser der Nabu-News. Auch die beiden anderen Herren, die sich in dieser Sache so hervor tun und vom Bienensterben sprechen, setzen diesem ja nicht viel entgegen - außer dem Zählen der Baumstümpfe. Egal ob trocken, krank oder nur das die Wurzeln das Erdreich anheben könnten. Die Monokulturen von Mais interessieren nicht. Auch nicht die maschinelle Verjüngung angelegter Biotope und Wildflächen alle paar Jahre. Doch in Friedewalde mit seinem Dreigestirn scheinen die Uhren anders zu ticken.

Uwe Rohlfing, Petershagen

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Grenze wurde überschrittenBetr. Eine schwerwiegende Behauptung, MT vom 18. April Man kann es ja nicht mehr lesen, die laufenden Klageberichte über den angeblichen Kahlschlag am Radweg in Friedewalde. Naturverjüngungen passieren seit Jahren überall im Kreis. So auch dieses Jahr an Kreis-, Bundesstraßen und auch an Radwegen. Siehe B 482 Abfahrt Wietersheim,L 770 zwischen Petershagen und Lahde. Sie alle dienen der Verjüngung und der Verkehrssicherheit. So auch vor Jahren, wo im Heisterhölzer Forst von Petershagen Richtung Südfelde ein breiter Randstreifen angelegt wurde. Auch in Hille am Kanal wurde ein alter Pappelbestand gefällt. Dies alles geschieht nicht aus langer Weile, denn der Sommer des letzten Jahres hat der Natur ganz schön zugesetzt. Doch nirgendwo herrscht mehr Aufregung wie in Friedewalde. Hier ist jetzt allerdings von einem Mitglied des Nabu eine Grenze überschritten worden. Es ist schon traurig, dass davon ausgegangen wird, dass ein Beschäftigter des Kreises, der bei einer Forstfirma im Nebenerwerb tätig ist, sich über Vorgaben seines Vorgesetzten hinweg setzt, Bäume zeichnet oder fällen lässt, um dem Unternehmer irgendeinen Vorteil zu verschaffen. Auch hat der Unternehmer bei Auftragserteilung ganz genaue Vorgaben und wird hier auch von Mitarbeitern des Kreises genau kontrolliert. Was das Nabu-Mitglied hier abzieht, ist in meinen Augen " unter aller S....". Grenzt das nicht an Rufschädigung oder Verleumdung ? Wem will man denn hier schaden? Dem Kreis, den Mitarbeitern oder dem Unternehmer? Der Kreis kann sich für seine Arbeit nicht mehr wie rechtfertigen, was er auch getan hat. Auch das hier alles auf das Insektensterben zu schieben, halte ich für fragwürdig. Das hat schon vor Jahren begonnen, doch da hat man vom Nabu wenig gehört. Ich bin übrigens seit Jahren Leser der Nabu-News. Auch die beiden anderen Herren, die sich in dieser Sache so hervor tun und vom Bienensterben sprechen, setzen diesem ja nicht viel entgegen - außer dem Zählen der Baumstümpfe. Egal ob trocken, krank oder nur das die Wurzeln das Erdreich anheben könnten. Die Monokulturen von Mais interessieren nicht. Auch nicht die maschinelle Verjüngung angelegter Biotope und Wildflächen alle paar Jahre. Doch in Friedewalde mit seinem Dreigestirn scheinen die Uhren anders zu ticken. Uwe Rohlfing, Petershagen