Vernünftige Bezahlung als Abhilfe

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Betr. Branche versinkt in Paketflut, MT vom 7. März

Nachdem ich den Bericht las, habe ich zunächst versucht, mir den gigantischen Berg von Umverpackungen vorzustellen. Es ist mir nicht gelungen. Dass die Paketdienste, hier die Auslieferungsfahrer, nicht mehr dagegen arbeiten können, glaube ich unbesehen. Gleichzeitig sucht die Branche händeringend nach Fahrern. Dem könnte vielleicht abgeholfen werden (wie auch in anderen Branchen dringendst nötig), wenn man sie vernünftig bezahlt. Dadurch wird die Arbeit zwar nicht weniger, aber sie fällt vielleicht nicht mehr ganz so schwer.

Zurück zur Verpackung. Muss ich wirklich jeden Firlefanz per Internet bestellen? Wir sind doch auch im Kreis Minden mit Billigmärkten "gesegnet". Zugegeben, nicht jeder hat die Möglichkeit, mal schnell ins Auto zu springen, um dorthin zu fahren. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: auch ich habe schon gelegentlich über Internet bestellt. Das war aber die letzte Lösung, weil der gesuchte Artikel in den umliegenden Märkten beziehungsweise Fachgeschäften nicht erhätlich war.

Nochmal zur Verpackung: hier muss ich dem Argument zustimmen, wonach der/die Verbraucher/in gefordert ist, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten oder zu versuchen, ihn spürbar einzudämmen. Wenn ich denn mal ein Paket erhalte, hebe ich die Umverpackung zunächst auf, um sie für eine andere Versendung zu benutzen, anstatt sie gleich in den Papiermüll zu werfen. Geht doch auch, oder?

Peter Barendt, Minden

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Vernünftige Bezahlung als AbhilfeBetr. Branche versinkt in Paketflut, MT vom 7. März Nachdem ich den Bericht las, habe ich zunächst versucht, mir den gigantischen Berg von Umverpackungen vorzustellen. Es ist mir nicht gelungen. Dass die Paketdienste, hier die Auslieferungsfahrer, nicht mehr dagegen arbeiten können, glaube ich unbesehen. Gleichzeitig sucht die Branche händeringend nach Fahrern. Dem könnte vielleicht abgeholfen werden (wie auch in anderen Branchen dringendst nötig), wenn man sie vernünftig bezahlt. Dadurch wird die Arbeit zwar nicht weniger, aber sie fällt vielleicht nicht mehr ganz so schwer. Zurück zur Verpackung. Muss ich wirklich jeden Firlefanz per Internet bestellen? Wir sind doch auch im Kreis Minden mit Billigmärkten "gesegnet". Zugegeben, nicht jeder hat die Möglichkeit, mal schnell ins Auto zu springen, um dorthin zu fahren. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: auch ich habe schon gelegentlich über Internet bestellt. Das war aber die letzte Lösung, weil der gesuchte Artikel in den umliegenden Märkten beziehungsweise Fachgeschäften nicht erhätlich war. Nochmal zur Verpackung: hier muss ich dem Argument zustimmen, wonach der/die Verbraucher/in gefordert ist, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten oder zu versuchen, ihn spürbar einzudämmen. Wenn ich denn mal ein Paket erhalte, hebe ich die Umverpackung zunächst auf, um sie für eine andere Versendung zu benutzen, anstatt sie gleich in den Papiermüll zu werfen. Geht doch auch, oder? Peter Barendt, Minden