Natur und Mensch

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Betr. Wolf wird sich nicht ansiedeln, MT vom 1. März

Jedes Lebewesen erdweit muss sich seinen Raum erobern und dort zur Anpassung fähig sein. Symbiose heißt immer gegenseitiges Geben und Nehmen. Nur daraus kann sich ein gesundes Ökosystem in Vielfalt entwickeln. Ortsgebundene Pflanzen kommunizieren über Duftstoffe mit allerlei Wesen auf und unter der Erde zum gegenseitigen Nutzen.

In einem natürlichen Umfeld wird es auch eine angepasste Tierwelt geben, die ein Gleichgewicht zwischen Futterangebot und Nachfrage gewährleistet. Nach Naturkatastrophen mit großen Verlustgen gelingt eine Anpassung an neue Verhältnisse. Der Faktor Zeit spielt keine Rolle. Das funktionierte so lange, bis die Weiterentwicklung hin zum Menschen mit Verstand eine rasante Fahrt aufnahm. Das Leben im Einklang mit der Natur verkehrte sich ins Gegenteil. Über geistigen Möglichkeiten und deren praktische Verwirklichung geriet der Respekt gegenüber den Naturgesetzen ins Hintertreffen.

Gnadenlos begann man, unsere eizige gemeinsame wundervolle heimat auszubeuten. Die Gier siegte über die Vernunft. Die Folge war Wohlstand für nur wenige auf Kosten der Vielzahl und Vielfalt der Masse Mensch. Beschwichtigende Renaturierungsmaßnahmen bringen wenig Erfolge für das Gesamtproblem Erde. Gelegentlich können sie sogar kontraproduktiv sein. Dabei denke ich zum Beispiel an den Wolf, dessen Lebensraum stark eingeengt wurde. Als Folge davon dürfen wir uns nicht wundern, wenn er auf seinen langen Wanderungen auch menschliche Ansiedlungen streift und dort seinen Hunger mit Nutztiernahrung stillt oder gar in einen Instinkt gesteuerten Blutrausch verfällt. Man sollte die Wolf-Befürworter für dne Shcutz der Nutztiere verantwortlich machen!

Ich staune über den Mut eines Fachmannes, der prognostiziert, dass wir Mindener Tageblatt-Leser keine durchziehenden Wölfe zu fürchten hätten. Ich stelle mir Aufschrei und Hysterie vor, wenn Wölfe dieser Aussage zuwider handeln sollten und womöglich Menschenopfer zu beklagen wären. Ich wünsche mir vorausschauendes Handeln, damit der Gesundheitsfaktor Wald weiterhin angstfrei genossen werden kann! Mein Fazit als Naturfreundin: Der Wolf gehört nicht in unser augenblickliches Deutschland.

Hannelore Hoffmann, Minden

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Natur und MenschBetr. Wolf wird sich nicht ansiedeln, MT vom 1. März Jedes Lebewesen erdweit muss sich seinen Raum erobern und dort zur Anpassung fähig sein. Symbiose heißt immer gegenseitiges Geben und Nehmen. Nur daraus kann sich ein gesundes Ökosystem in Vielfalt entwickeln. Ortsgebundene Pflanzen kommunizieren über Duftstoffe mit allerlei Wesen auf und unter der Erde zum gegenseitigen Nutzen. In einem natürlichen Umfeld wird es auch eine angepasste Tierwelt geben, die ein Gleichgewicht zwischen Futterangebot und Nachfrage gewährleistet. Nach Naturkatastrophen mit großen Verlustgen gelingt eine Anpassung an neue Verhältnisse. Der Faktor Zeit spielt keine Rolle. Das funktionierte so lange, bis die Weiterentwicklung hin zum Menschen mit Verstand eine rasante Fahrt aufnahm. Das Leben im Einklang mit der Natur verkehrte sich ins Gegenteil. Über geistigen Möglichkeiten und deren praktische Verwirklichung geriet der Respekt gegenüber den Naturgesetzen ins Hintertreffen. Gnadenlos begann man, unsere eizige gemeinsame wundervolle heimat auszubeuten. Die Gier siegte über die Vernunft. Die Folge war Wohlstand für nur wenige auf Kosten der Vielzahl und Vielfalt der Masse Mensch. Beschwichtigende Renaturierungsmaßnahmen bringen wenig Erfolge für das Gesamtproblem Erde. Gelegentlich können sie sogar kontraproduktiv sein. Dabei denke ich zum Beispiel an den Wolf, dessen Lebensraum stark eingeengt wurde. Als Folge davon dürfen wir uns nicht wundern, wenn er auf seinen langen Wanderungen auch menschliche Ansiedlungen streift und dort seinen Hunger mit Nutztiernahrung stillt oder gar in einen Instinkt gesteuerten Blutrausch verfällt. Man sollte die Wolf-Befürworter für dne Shcutz der Nutztiere verantwortlich machen! Ich staune über den Mut eines Fachmannes, der prognostiziert, dass wir Mindener Tageblatt-Leser keine durchziehenden Wölfe zu fürchten hätten. Ich stelle mir Aufschrei und Hysterie vor, wenn Wölfe dieser Aussage zuwider handeln sollten und womöglich Menschenopfer zu beklagen wären. Ich wünsche mir vorausschauendes Handeln, damit der Gesundheitsfaktor Wald weiterhin angstfrei genossen werden kann! Mein Fazit als Naturfreundin: Der Wolf gehört nicht in unser augenblickliches Deutschland. Hannelore Hoffmann, Minden