Es reicht!

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Betr. "Piraten fordern Rücktritt von Bürgermeister Hedtmann", MT vom 3. Februar

Es reicht! Die Forderung vom „Piratenchef Jahn“ wirkt wie ein letzter hilfloser Versuch sich medial in Szene zu setzen und zeigt deutlich, dass es gut ist, dass diese Partei so gut wie von der Bildfläche verschwunden ist. Wer politisch wirken und gestalten will, der muss wissen, dass Respekt und Anstand vor der Person, dem Menschen und Lebewesen insgesamt ganz oben auf der persönlichen To-do-Liste stehen sollten. Dem Portaner Bürgermeister öffentlich vorzuwerfen, dass Angst und Schrecken unter seinen Mitarbeitern verbreitet und dadurch bedingt der Krankenstand erhöht sei, ist schon mehr als ein starkes Stück oder ein dummer Spruch, das ist eigentlich eine Sache für die Staatsanwaltschaft. Dass der Beschuldigte nun so besonnen, zurückhaltend und höflich reagiert, belegt seinen Sachverstand und seine soziale Kompetenz. Ich zähle sicher nicht zum Fanclub des Bürgermeisters und finde auch nicht alles gut, was im zurückliegenden Jahr passiert ist, aber derartige Beschuldigungen (Mobbing nennt man das wohl) sprengen komplett den Rahmen des Erträglichen.

Liebe Piraten im Mühlenkreis, mit dieser Aktion haben Sie sich endgültig ins Abseits und in die Bedeutungslosigkeit verfrachtet. Denunzianten braucht weder die Portaner Parteienlandschaft noch die in Deutschland. Der Club der „blauen Alternativen “ reicht mir und anderen, die unerträgliche Hetze von „Rechtsaußen“ sorgt für reichlich Übelkeit und mein Bedarf an selbsternannten Freibeutern der Demokratie ist gedeckt.

Bernd Fiedler, Porta Westfalica

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Es reicht!Betr. "Piraten fordern Rücktritt von Bürgermeister Hedtmann", MT vom 3. Februar Es reicht! Die Forderung vom „Piratenchef Jahn“ wirkt wie ein letzter hilfloser Versuch sich medial in Szene zu setzen und zeigt deutlich, dass es gut ist, dass diese Partei so gut wie von der Bildfläche verschwunden ist. Wer politisch wirken und gestalten will, der muss wissen, dass Respekt und Anstand vor der Person, dem Menschen und Lebewesen insgesamt ganz oben auf der persönlichen To-do-Liste stehen sollten. Dem Portaner Bürgermeister öffentlich vorzuwerfen, dass Angst und Schrecken unter seinen Mitarbeitern verbreitet und dadurch bedingt der Krankenstand erhöht sei, ist schon mehr als ein starkes Stück oder ein dummer Spruch, das ist eigentlich eine Sache für die Staatsanwaltschaft. Dass der Beschuldigte nun so besonnen, zurückhaltend und höflich reagiert, belegt seinen Sachverstand und seine soziale Kompetenz. Ich zähle sicher nicht zum Fanclub des Bürgermeisters und finde auch nicht alles gut, was im zurückliegenden Jahr passiert ist, aber derartige Beschuldigungen (Mobbing nennt man das wohl) sprengen komplett den Rahmen des Erträglichen. Liebe Piraten im Mühlenkreis, mit dieser Aktion haben Sie sich endgültig ins Abseits und in die Bedeutungslosigkeit verfrachtet. Denunzianten braucht weder die Portaner Parteienlandschaft noch die in Deutschland. Der Club der „blauen Alternativen “ reicht mir und anderen, die unerträgliche Hetze von „Rechtsaußen“ sorgt für reichlich Übelkeit und mein Bedarf an selbsternannten Freibeutern der Demokratie ist gedeckt. Bernd Fiedler, Porta Westfalica