Verheerende Auswirkungen auf das Weltklima

veröffentlicht

Betr.: Pressestimmen zu Schülerdemos, MT vom 28. Dezember

Es wird über die Initiativen der Schüler bezüglich des Klimawandels berichtet. Klar, diese Demos sind zu begrüßen: Die jungen Menschen engagieren sich für eine gute Sache. Aber es kann nur ein erster Schritt sein. Denn niemand soll glauben, dass durch die Stilllegung einiger Kohlekraftwerke der Klimawandel verzögert oder gar aufgehalten werden kann; solange nicht flankierende Maßnahmen erfolgen, die die Verringerung des CO2-Ausstoßes erst sinnvoll werden lassen.

Offenbar sind sich nur wenige dieser Schüler - und Bürger allgemein - im Klaren darüber, welch verheerende Auswirkungen auf das Weltklima die ständig fortschreitende Vernichtung großer Waldflächen durch Brand oder Rodung hat. Ich sage voraus, dass in spätestens 30 Jahren für Holz und Trinkwasser Rekordpreise gezahlt werden!

Eine Demo ist ja nun viel leichter durchzuführen als innerhalb ehrenamtlicher Tätigkeit, in der Freizeit durch harte Arbeit hunderte Hektar neue Wälder anzupflanzen, möglichst in grenzüberschreitender Teamarbeit. (Auch Arbeitslose sollte man einbeziehen.) Wenn die Wälder als "Lungen der Erde" noch weiter dezimiert werden, sind Wetterunbilden von einem Ausmaß die Folge, von dem wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen können.

Protestaktionen wie die im Hambacher Forst sind wenig sinnvoll, da zu ineffizient. In der gleichen Zeit, mit dem gleichen Aufwand hätten die Akteure schon Dutzende Hektar neue Buchen, Eichen und Fichten pflanzen können. Der Bericht in einer MT-Ausgabe in 2018 über die Aktivitäten des Felix Finkbeiner war ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Klaus Scherzberg, Petershagen

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Verheerende Auswirkungen auf das WeltklimaBetr.: Pressestimmen zu Schülerdemos, MT vom 28. Dezember Es wird über die Initiativen der Schüler bezüglich des Klimawandels berichtet. Klar, diese Demos sind zu begrüßen: Die jungen Menschen engagieren sich für eine gute Sache. Aber es kann nur ein erster Schritt sein. Denn niemand soll glauben, dass durch die Stilllegung einiger Kohlekraftwerke der Klimawandel verzögert oder gar aufgehalten werden kann; solange nicht flankierende Maßnahmen erfolgen, die die Verringerung des CO2-Ausstoßes erst sinnvoll werden lassen. Offenbar sind sich nur wenige dieser Schüler - und Bürger allgemein - im Klaren darüber, welch verheerende Auswirkungen auf das Weltklima die ständig fortschreitende Vernichtung großer Waldflächen durch Brand oder Rodung hat. Ich sage voraus, dass in spätestens 30 Jahren für Holz und Trinkwasser Rekordpreise gezahlt werden! Eine Demo ist ja nun viel leichter durchzuführen als innerhalb ehrenamtlicher Tätigkeit, in der Freizeit durch harte Arbeit hunderte Hektar neue Wälder anzupflanzen, möglichst in grenzüberschreitender Teamarbeit. (Auch Arbeitslose sollte man einbeziehen.) Wenn die Wälder als "Lungen der Erde" noch weiter dezimiert werden, sind Wetterunbilden von einem Ausmaß die Folge, von dem wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen können. Protestaktionen wie die im Hambacher Forst sind wenig sinnvoll, da zu ineffizient. In der gleichen Zeit, mit dem gleichen Aufwand hätten die Akteure schon Dutzende Hektar neue Buchen, Eichen und Fichten pflanzen können. Der Bericht in einer MT-Ausgabe in 2018 über die Aktivitäten des Felix Finkbeiner war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Klaus Scherzberg, Petershagen