Großes Vertrauen zur Schule

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Betr.: „Primus-Schule nominiert“, MT vom 14. Dezember

Leider ist es dem MT nur eine Randnotiz wert gewesen, dass die Robert-Bosch-Stiftung die Primus-Schule für den Deutschen Schulpreis nominiert hat. Das, was hier „Nominierung“ genannt wird, ist dabei das Ergebnis eines langen Auswahlprozesses aus hunderten Schulen, von denen nur die in die engere Wahl der 20 besten Schulen Deutschlands (!) aufgenommen werden, denen sehr gute Leistungen in allen Bereichen der schulischen Arbeit attestiert wird.

Ich betrachte es als großen Glücksfall, mich für meine Kinder am rechten Weserufer zwischen zwei Schulen mit unterschiedlichen Konzepten entscheiden zu können. Es wurde berichtet, dass sich einige Eltern eine „konservative“ Schulform wünschen. Diese ist ja durchaus auch vorhanden. Allerdings wünschen sich auch viele Eltern eine moderne Schule, und dass beide Schulformen an einem

Standort verfügbar sind, darum beneiden uns Eltern aus anderen Städten, das

konnte ich in vielen privaten Gesprächen feststellen.

Wir haben zwei Kinder an der Primus Schule. Wenn wir uns eine perfekte Grundschule für unsere Kinder ausdenken müssten, dann käme die Primus-Schule diesem Ideal schon sehr nahe. Und das Beste ist: Wir müssen uns keine

weiterführende Schule suchen, unsere Kinder genießen den Vorzug, in ihren

Lerngruppen mit ihren Freundinnen und Freunden über die Grundschule hinaus weiter an einer sehr guten Schule lernen und arbeiten zu dürfen. Unsere beiden gehen gerne zur Schule, sie werden als Individuen wahrgenommen und nicht

defizitorientiert und frontal unterrichtet, sondern sie werden mit ihren Kompetenzen wahrgenommen und genießen anspruchsvollen, stark individualisierten

Unterricht, der von einem überdurchschnittlich engagierten Kollegium gemeinsam geplant und evaluiert wird. Sie lernen viel, auch über den klassischen Bildungskanon hinaus. Wir Eltern werden dabei als Partner wahrgenommen und

bekommen umfassende und differenzierte Rückmeldungen zum Lernstand der Kinder.

Wir schicken unsere Kinder jeden Tag mit großem Vertrauen in diese Schule. Dass

die Arbeit der Schule nun auch von einer hochkarätigen Expertenkommission

gewürdigt wurde, erfreut uns umso mehr, weil es für die Mitarbeiter der Schule

eine Bestätigung ihres großen Einsatzes ist.

Außerhalb von Minden genießt die Primus-Schule einen hervorragenden Ruf, in persönlichen Gesprächen konnte ich sehr oft den Wunsch hören, dass es solche Schulen auch anderswo geben sollte. Vielleicht trägt der deutsche Schulpreis zu

einer positiveren Wahrnehmung der Primus-Schule bei. Für die „skeptischen

Eltern“, über die kürzlich berichtet wurde, würde ich mir wünschen, dass sie sich selbst ein Bild machen mögen, am Ende werden sie vielleicht ähnlich begeistert sein wie Bildungsexperten, Eltern der Primus-Kinder und nicht zuletzt die Primus-Kinder selbst. Das MT könnte mit seiner Berichterstattung dazu beitragen, die Sorgen der Eltern, ob ihre Kinder eine gute Schule finden, zu mindern.

Rolf Geisler, Minden

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Großes Vertrauen zur SchuleBetr.: „Primus-Schule nominiert“, MT vom 14. Dezember Leider ist es dem MT nur eine Randnotiz wert gewesen, dass die Robert-Bosch-Stiftung die Primus-Schule für den Deutschen Schulpreis nominiert hat. Das, was hier „Nominierung“ genannt wird, ist dabei das Ergebnis eines langen Auswahlprozesses aus hunderten Schulen, von denen nur die in die engere Wahl der 20 besten Schulen Deutschlands (!) aufgenommen werden, denen sehr gute Leistungen in allen Bereichen der schulischen Arbeit attestiert wird. Ich betrachte es als großen Glücksfall, mich für meine Kinder am rechten Weserufer zwischen zwei Schulen mit unterschiedlichen Konzepten entscheiden zu können. Es wurde berichtet, dass sich einige Eltern eine „konservative“ Schulform wünschen. Diese ist ja durchaus auch vorhanden. Allerdings wünschen sich auch viele Eltern eine moderne Schule, und dass beide Schulformen an einem Standort verfügbar sind, darum beneiden uns Eltern aus anderen Städten, das konnte ich in vielen privaten Gesprächen feststellen. Wir haben zwei Kinder an der Primus Schule. Wenn wir uns eine perfekte Grundschule für unsere Kinder ausdenken müssten, dann käme die Primus-Schule diesem Ideal schon sehr nahe. Und das Beste ist: Wir müssen uns keine weiterführende Schule suchen, unsere Kinder genießen den Vorzug, in ihren Lerngruppen mit ihren Freundinnen und Freunden über die Grundschule hinaus weiter an einer sehr guten Schule lernen und arbeiten zu dürfen. Unsere beiden gehen gerne zur Schule, sie werden als Individuen wahrgenommen und nicht defizitorientiert und frontal unterrichtet, sondern sie werden mit ihren Kompetenzen wahrgenommen und genießen anspruchsvollen, stark individualisierten Unterricht, der von einem überdurchschnittlich engagierten Kollegium gemeinsam geplant und evaluiert wird. Sie lernen viel, auch über den klassischen Bildungskanon hinaus. Wir Eltern werden dabei als Partner wahrgenommen und bekommen umfassende und differenzierte Rückmeldungen zum Lernstand der Kinder. Wir schicken unsere Kinder jeden Tag mit großem Vertrauen in diese Schule. Dass die Arbeit der Schule nun auch von einer hochkarätigen Expertenkommission gewürdigt wurde, erfreut uns umso mehr, weil es für die Mitarbeiter der Schule eine Bestätigung ihres großen Einsatzes ist. Außerhalb von Minden genießt die Primus-Schule einen hervorragenden Ruf, in persönlichen Gesprächen konnte ich sehr oft den Wunsch hören, dass es solche Schulen auch anderswo geben sollte. Vielleicht trägt der deutsche Schulpreis zu einer positiveren Wahrnehmung der Primus-Schule bei. Für die „skeptischen Eltern“, über die kürzlich berichtet wurde, würde ich mir wünschen, dass sie sich selbst ein Bild machen mögen, am Ende werden sie vielleicht ähnlich begeistert sein wie Bildungsexperten, Eltern der Primus-Kinder und nicht zuletzt die Primus-Kinder selbst. Das MT könnte mit seiner Berichterstattung dazu beitragen, die Sorgen der Eltern, ob ihre Kinder eine gute Schule finden, zu mindern. Rolf Geisler, Minden