Sitzplatzgebot für alle Schüler

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Betr.: Schulbusunfall in Hövelhof; TV-Bericht vom 30. November und MT vom 1. Dezember

Zunächst ist hierzu natürlich festzustellen, dass es in höchstem Maße bedauerlich ist, dass so viele Kinder hierbei verletzt wurden, drei sogar schwer. Aber in diesem Zusammenhang seien vielleicht ein paar Worte erlaubt.

Darüber, was uns „Uncle Sam“ in den letzten Jahrzehnten beschert hat, lässt sich sicher trefflich streiten. Nur eins muss ich nach wie vor absolut positiv werten: Die „Sitzpflicht“ in deren Schulbussen und zwar so lange, bis das Fahrzeug hält.

Darüber hinaus werden die Busse nur mit so vielen Personen besetzt, wie die Anzahl der Sitze hergibt. Ein „Herumstehen“ während der Fahrt erledigt sich damit von selbst. Meines Wissens ist dies in England genauso der Fall.

Ich bin mir schon der Tatsache bewusst, dass es die vorgenannten Unarten auch schon während meiner Schulzeit gab. Nur diese Erkenntnis löst nicht das Problem. Der nächste Bushalt wird doch digital angezeigt, Warum muss man dann mehrere hundert Meter vorher schon aufstehen? Das beschleunigt doch nichts, sondern verzögert nur den ganzen Ausstieg, weil jeder der erste sein will.

Fazit: der Busfahrer , welcher nur versucht hat, das Leben einer rücksichtslosen Fahrradfahrerin zu retten, kann einem leid tun.

Hier sollte dringend über eine gesetzliche Regelung nachgedacht werden, aber bitte nicht erst wieder in fünf oder zehn Jahren.

Peter Barendt, Minden

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Sitzplatzgebot für alle SchülerBetr.: Schulbusunfall in Hövelhof; TV-Bericht vom 30. November und MT vom 1. Dezember Zunächst ist hierzu natürlich festzustellen, dass es in höchstem Maße bedauerlich ist, dass so viele Kinder hierbei verletzt wurden, drei sogar schwer. Aber in diesem Zusammenhang seien vielleicht ein paar Worte erlaubt. Darüber, was uns „Uncle Sam“ in den letzten Jahrzehnten beschert hat, lässt sich sicher trefflich streiten. Nur eins muss ich nach wie vor absolut positiv werten: Die „Sitzpflicht“ in deren Schulbussen und zwar so lange, bis das Fahrzeug hält. Darüber hinaus werden die Busse nur mit so vielen Personen besetzt, wie die Anzahl der Sitze hergibt. Ein „Herumstehen“ während der Fahrt erledigt sich damit von selbst. Meines Wissens ist dies in England genauso der Fall. Ich bin mir schon der Tatsache bewusst, dass es die vorgenannten Unarten auch schon während meiner Schulzeit gab. Nur diese Erkenntnis löst nicht das Problem. Der nächste Bushalt wird doch digital angezeigt, Warum muss man dann mehrere hundert Meter vorher schon aufstehen? Das beschleunigt doch nichts, sondern verzögert nur den ganzen Ausstieg, weil jeder der erste sein will. Fazit: der Busfahrer , welcher nur versucht hat, das Leben einer rücksichtslosen Fahrradfahrerin zu retten, kann einem leid tun. Hier sollte dringend über eine gesetzliche Regelung nachgedacht werden, aber bitte nicht erst wieder in fünf oder zehn Jahren. Peter Barendt, Minden