Spirituelles Wissen vorenthalten

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Betr.: Vortrag „Jesus und die Schriftrollen von Qumran“

So mancher Besucher des Vortrags mag sich um Zeit und Geld betrogen gefühlt haben. Mag der Vortragende auch Qumran-Forscher sein, hatte man mehr und mehr das Gefühl, er sei von der Katholischen Kirche beauftragt worden den Menschen zu vermitteln, die Qumran-Schriften und das Alte Testament der Bibel seien weitgehend identisch und es gebe keinen Grund, sie im Vatikan zu verstecken.

Zu den schon früher gefundenen anderen Schriftrollen der Essener schreibt Dr. K. Bordeaux Szekely, über 70 Prozent dieser Texte vom Toten Meer seien völlig verschieden von den alten Büchern der Avestas, der Thora und des Alten und Neuen Testaments, 20 Prozent seien ähnlich und nur zehn Prozent identisch damit. Prof. Lange hat nun wohlweislich aus diesen zehn Prozent vorgetragen, um uns klarmachen zu können, es lohne sich nicht, sich mit den Schriften zu beschäftigen, da könne man besser die Bibel lesen.

Wir fühlen uns belogen und betrogen. Die Schriftrollen von Qumran enthalten so viel spirituelles Wissen und es heißt, Jesus habe bei den Essenern gelebt, um von ihnen dieses heilige Wissen zu erlangen. Die Bewohner von Qumran waren eine Lebensgemeinschaft der Essener. Somit haben die Lehren der Essener Jesu Lehren und das neu entstehende Christentum mit geprägt. Jesus beziehungsweise dieser Aspekt wurde von Prof. Lange nicht einmal erwähnt. Es gibt heute sehr viele erwachte Menschen, die sich diesen Schwachsinn nicht mehr anhören wollen. Wir sind lange genug in Unwissenheit und Dunkelheit gehalten worden! Heißt es nicht, Gott erschuf die Menschen ihm zum Bilde und Gott ist mitten in uns?

Gertraude Büttner, Diepenau und
Anita Reuter, Lübbecke

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Spirituelles Wissen vorenthaltenBetr.: Vortrag „Jesus und die Schriftrollen von Qumran“ So mancher Besucher des Vortrags mag sich um Zeit und Geld betrogen gefühlt haben. Mag der Vortragende auch Qumran-Forscher sein, hatte man mehr und mehr das Gefühl, er sei von der Katholischen Kirche beauftragt worden den Menschen zu vermitteln, die Qumran-Schriften und das Alte Testament der Bibel seien weitgehend identisch und es gebe keinen Grund, sie im Vatikan zu verstecken. Zu den schon früher gefundenen anderen Schriftrollen der Essener schreibt Dr. K. Bordeaux Szekely, über 70 Prozent dieser Texte vom Toten Meer seien völlig verschieden von den alten Büchern der Avestas, der Thora und des Alten und Neuen Testaments, 20 Prozent seien ähnlich und nur zehn Prozent identisch damit. Prof. Lange hat nun wohlweislich aus diesen zehn Prozent vorgetragen, um uns klarmachen zu können, es lohne sich nicht, sich mit den Schriften zu beschäftigen, da könne man besser die Bibel lesen. Wir fühlen uns belogen und betrogen. Die Schriftrollen von Qumran enthalten so viel spirituelles Wissen und es heißt, Jesus habe bei den Essenern gelebt, um von ihnen dieses heilige Wissen zu erlangen. Die Bewohner von Qumran waren eine Lebensgemeinschaft der Essener. Somit haben die Lehren der Essener Jesu Lehren und das neu entstehende Christentum mit geprägt. Jesus beziehungsweise dieser Aspekt wurde von Prof. Lange nicht einmal erwähnt. Es gibt heute sehr viele erwachte Menschen, die sich diesen Schwachsinn nicht mehr anhören wollen. Wir sind lange genug in Unwissenheit und Dunkelheit gehalten worden! Heißt es nicht, Gott erschuf die Menschen ihm zum Bilde und Gott ist mitten in uns? Gertraude Büttner, Diepenau und Anita Reuter, Lübbecke