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Im Heft und auf der Bühne: Jahresrückblick erscheint heute und am 10. Januar live im BÜZ Sebastian Radermacher Minden. Nach den zwei schlauchenden Corona-Jahren war die Hoffnung groß, dass 2022 wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Und mit Blick auf die Pandemie war das im Mühlenkreis durchaus der Fall: Zwar bewegten sich die Infektionen zu Jahresbeginn noch immer auf einem hohen Niveau, doch im weiteren Verlauf gab es zahlreiche Lockerungen. 40.000 Menschen feierten zusammen bei den Konzerten der „Ärzte“ und der „Toten Hosen“ auf Kanzlers Weide. Auch das Freischießen in der Mindener Innenstadt, das Hahler Kranzreiten oder das Ballermann-Festival in Hille lockte Tausende Besucher an. Ein Gefühl der Gemeinschaft, wie man es lange nicht mehr erlebt hatte. 2022 geprägt vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine Doch am Ende wird auch 2022 nicht nur positiv in Erinnerung bleiben. Dafür sorgte vor allem der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Allein mehr als eine Million Menschen sind seit dem 24. Februar aus den Kriegsgebieten nach Deutschland geflüchtet – auch im Kreis Minden-Lübbecke haben einige Tausend einen sicheren Unterschlupf gefunden. Die Versorgung war für die Kommunen ein Kraftakt, doch die Hilfsbereitschaft der Menschen war und ist weiterhin groß. Immer wieder organisierten Ehrenamtliche Transporte, um die Menschen in den Kriegsregionen mit Hilfsgütern zu versorgen. Die negativen Auswirkungen des Kriegs waren in diesem Jahr auch auf andere Weise zu spüren: Der Spritpreis knackte die Zwei-Euro-Schallmauer, die Energiekosten explodierten, der Sparzwang stand über allem. Im nun zu Ende gehenden Jahr ging es aber längst nicht nur um Corona und den Krieg – viele weitere Themen sind aber rückblickend nicht mehr so präsent. Die Politik in Minden etwa beendete nach acht Jahren das Projekt Multihalle, Porta Westfalica bekam in einem Jahr gleich zwei Bürgermeisterinnen und die millionenschwere Sanierung des Mindener Stadttheaters verzögerte sich deutlich und die Kosten stiegen. „Jahresrückblick live" am 10. Januar im BÜZ Diese und weitere Themen finden Sie im Jahresrückblick 2022, der in gedruckter Form der MT-Ausgabe beiliegt, im ePaper und hier als digitales Magazin erscheint. In der Zusammenfassung wird deutlich, wie ereignisreich die zurückliegenden zwölf Monate im Mühlenkreis wieder einmal waren – und wie viele Menschen mit ihren Geschichten besonders bewegt haben. Sieben von ihnen möchten wir gerne eine Bühne geben und mit ihnen gemeinsam auf ihr Jahr 2022 zurückblicken. Deshalb organisieren wir erstmals die Veranstaltung „Jahresrückblick live“. Das Ganze steigt am Dienstag, 10. Januar, ab 19 Uhr, im Kulturzentrum BÜZ in Minden (Johanniskirchhof 1). Die Veranstaltung ist kostenfrei. Kommen Sie gerne vorbei!
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Im Heft und auf der Bühne: Jahresrückblick erscheint heute und am 10. Januar live im BÜZ

Der Jahresrückblick 2022 liegt der heutigen MT-Ausgabe bei. Foto: MT

Minden. Nach den zwei schlauchenden Corona-Jahren war die Hoffnung groß, dass 2022 wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Und mit Blick auf die Pandemie war das im Mühlenkreis durchaus der Fall: Zwar bewegten sich die Infektionen zu Jahresbeginn noch immer auf einem hohen Niveau, doch im weiteren Verlauf gab es zahlreiche Lockerungen.

40.000 Menschen feierten zusammen bei den Konzerten der „Ärzte“ und der „Toten Hosen“ auf Kanzlers Weide. Auch das Freischießen in der Mindener Innenstadt, das Hahler Kranzreiten oder das Ballermann-Festival in Hille lockte Tausende Besucher an. Ein Gefühl der Gemeinschaft, wie man es lange nicht mehr erlebt hatte.

2022 geprägt vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine

Doch am Ende wird auch 2022 nicht nur positiv in Erinnerung bleiben. Dafür sorgte vor allem der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Allein mehr als eine Million Menschen sind seit dem 24. Februar aus den Kriegsgebieten nach Deutschland geflüchtet – auch im Kreis Minden-Lübbecke haben einige Tausend einen sicheren Unterschlupf gefunden. Die Versorgung war für die Kommunen ein Kraftakt, doch die Hilfsbereitschaft der Menschen war und ist weiterhin groß. Immer wieder organisierten Ehrenamtliche Transporte, um die Menschen in den Kriegsregionen mit Hilfsgütern zu versorgen. Die negativen Auswirkungen des Kriegs waren in diesem Jahr auch auf andere Weise zu spüren: Der Spritpreis knackte die Zwei-Euro-Schallmauer, die Energiekosten explodierten, der Sparzwang stand über allem.

Im nun zu Ende gehenden Jahr ging es aber längst nicht nur um Corona und den Krieg – viele weitere Themen sind aber rückblickend nicht mehr so präsent. Die Politik in Minden etwa beendete nach acht Jahren das Projekt Multihalle, Porta Westfalica bekam in einem Jahr gleich zwei Bürgermeisterinnen und die millionenschwere Sanierung des Mindener Stadttheaters verzögerte sich deutlich und die Kosten stiegen.

„Jahresrückblick live" am 10. Januar im BÜZ

Diese und weitere Themen finden Sie im Jahresrückblick 2022, der in gedruckter Form der MT-Ausgabe beiliegt, im ePaper und hier als digitales Magazin erscheint. In der Zusammenfassung wird deutlich, wie ereignisreich die zurückliegenden zwölf Monate im Mühlenkreis wieder einmal waren – und wie viele Menschen mit ihren Geschichten besonders bewegt haben.

Sieben von ihnen möchten wir gerne eine Bühne geben und mit ihnen gemeinsam auf ihr Jahr 2022 zurückblicken. Deshalb organisieren wir erstmals die Veranstaltung „Jahresrückblick live“. Das Ganze steigt am Dienstag, 10. Januar, ab 19 Uhr, im Kulturzentrum BÜZ in Minden (Johanniskirchhof 1). Die Veranstaltung ist kostenfrei. Kommen Sie gerne vorbei!

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