Zwölf Prozent teurer: Immobilienpreise in Hille gestiegen Hille (mt/sbo). Die Immobilienpreise in Hille sind im letzten Jahr um zwölf Prozent gestiegen. Im Kreis Minden-Lübbecke beträgt der Anstieg über alle Objektarbeiten hinweg insgesamt 17 Prozent. Das zeigt die jährliche Studie „LBS Markt für Wohnimmobilien“, an der sich auch Gebietsleiter Christoph Standare beteiligt hat. Insgesamt wurden bundesweit 600 Immobilienfachleute der LBS und Sparkassen vom Marktforschungsinstitut Empirica zu den aktuellen Angebotspreisen befragt. Erschlossene Baugrundstücke kosten demnach durchschnittlich 120 Euro je Quadratmeter, die Einstiegspreise liegen bei 70 Euro. Für ein neues Reihenhaus werden im Schnitt 180.000 Euro aufgerufen, gebraucht sind es 160.000 Euro. Wer ein gebrauchtes, frei stehendes Einfamilienhaus kaufen möchte, muss dafür in Hille durchschnittlich 210.000 Euro einplanen. LBS-Gebietsleiter Christoph Standare: „Im Umland ist es dagegen teurer. So liegen die Preise für Reihenhäuser im Kreis Minden-Lübbecke neu bei 225.000 Euro und gebraucht bei 190.000 Euro.“ Nicht erst seit Corona sei das Umland gerade für viele junge Familien eine gefragte Alternative, zumal diese besonders von der hohen Landes- und Wohn-Riester-Förderung profitierten. „Um trotz der günstigen Zinsen eine sichere Finanzierung auf die Beine zu stellen, hat die Bedeutung des Eigenkapitals noch einmal zugenommen“, so Christoph Standare weiter. Eine neue Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern wird in Hille den Angaben zufolge für durchschnittlich 176.000 Euro angeboten. Das entspricht 2.200 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Quadratmeterpreise bei 1.200 Euro.

Zwölf Prozent teurer: Immobilienpreise in Hille gestiegen

Für ein Grundstück zahlen Bauherren im Schnitt 120 Euro pro Quadratmeter. Foto: Imago-Images © imago images/U. J. Alexander

Hille (mt/sbo). Die Immobilienpreise in Hille sind im letzten Jahr um zwölf Prozent gestiegen. Im Kreis Minden-Lübbecke beträgt der Anstieg über alle Objektarbeiten hinweg insgesamt 17 Prozent. Das zeigt die jährliche Studie „LBS Markt für Wohnimmobilien“, an der sich auch Gebietsleiter Christoph Standare beteiligt hat. Insgesamt wurden bundesweit 600 Immobilienfachleute der LBS und Sparkassen vom Marktforschungsinstitut Empirica zu den aktuellen Angebotspreisen befragt.

Erschlossene Baugrundstücke kosten demnach durchschnittlich 120 Euro je Quadratmeter, die Einstiegspreise liegen bei 70 Euro. Für ein neues Reihenhaus werden im Schnitt 180.000 Euro aufgerufen, gebraucht sind es 160.000 Euro. Wer ein gebrauchtes, frei stehendes Einfamilienhaus kaufen möchte, muss dafür in Hille durchschnittlich 210.000 Euro einplanen.

LBS-Gebietsleiter Christoph Standare: „Im Umland ist es dagegen teurer. So liegen die Preise für Reihenhäuser im Kreis Minden-Lübbecke neu bei 225.000 Euro und gebraucht bei 190.000 Euro.“


Nicht erst seit Corona sei das Umland gerade für viele junge Familien eine gefragte Alternative, zumal diese besonders von der hohen Landes- und Wohn-Riester-Förderung profitierten. „Um trotz der günstigen Zinsen eine sichere Finanzierung auf die Beine zu stellen, hat die Bedeutung des Eigenkapitals noch einmal zugenommen“, so Christoph Standare weiter.

Eine neue Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern wird in Hille den Angaben zufolge für durchschnittlich 176.000 Euro angeboten. Das entspricht 2.200 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Quadratmeterpreise bei 1.200 Euro.

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