Winterdienst in Hille: An diesen Stellen werden Schnee und Eis vorrangig beseitigt Hille-Hartum(mt/sbo). „Die Gemeinde Hille hat vom 1. November bis zum 31. März die Streupflicht“, sagt Andreas Schossau, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofs. Nachdem sie die Technik bei einem Probelauf getestet hätten, seien die Kollegen seit einigen Wochen startklar für den Winterdienst. Dafür steht ihnen auch ein neuer Lastwagen zur Verfügung. Sobald der regionale Wetterdienst um 14 Uhr Reifglätte, Schnee oder Frost meldet, müssen Bauhofleiterin Dagmar Meinert und ihr Stellvertreter Andreas Schossau handeln. Zweimal war das in der vergangenen Woche der Fall. Für den Winterdienst gibt es ein Bereitschaftsteam mit zehn Mitarbeitern und fünf Fahrzeugen, einem Holder für die Gehwege sowie vier Fahrzeuge für die Straßen und öffentlichen Plätze, darunter ein Trecker, der bei Starkschnee beispielsweise auf Schulhöfen im Einsatz ist. Jedes Fahrzeug sei in der Regel mit einer Person besetzt, so Schossau. Einzige Ausnahme: Der Unimog für die steilen Straßen an der Bergkante, auf dem zwei Personen sitzen. „Das ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.“ Grundlage für den Winterdienst sei ein Tourenplan und die Absprache mit den Fahrern, wer wo das Streusalz ausbringt. Jedes Fahrzeug lege pro Einsatz bis zu 100 Kilometer zurück, heißt es. Gestreut werden demnach als erstes Busstrecken sowie Straßenabschnitte vor Schulen und öffentlichen Einrichtungen, zudem Gemeindestraßen, Gefahrenstrecken wie Steillagen und die Gehwege vor gemeindeeigenen Flächen. Die Kreis-, Landes- und Bundesstraßen übernehmen – auch innerörtlich – der Kreis oder der Landesbetrieb Straßen NRW. Nach Auskunft von Andreas Schossau wird nicht ausschließlich Streusalz ausgebracht. „Wir geben eine Solelösung dazu, die Wirkung ist besser.“ Die Mischung verwehe nicht und bleibe trotz des Verkehrs auf der Fahrbahn haften. Die Gemeinde Hille und der Kreis Minden-Lübbecke kooperieren bei Einkauf und Lagerung. Der Kreis kümmert sich um das Salz, das in einer Halle in Oberlübbe lagert, die Kommune um die Sole, für die ein Tank auf dem Bauhof in Hartum steht. Der Mengenverbrauch schwankt von Jahr zu Jahr. „In den vergangenen zehn Jahren hatten wir keinen strengen Winter, entsprechend geringer war die Zahl der Einsätze“, sagt Andreas Schossau. Der neue Lastwagen im Fuhrpark – ein Scania inklusive Streuausrüstung – sei der Ersatz für ein kaum mehr fahrtüchtiges Fahrzeug. Im Sommer werde der Lkw im Straßenbau und der Straßenunterhaltung eingesetzt. Ein neuer Radlader – Volvo L35G – gehört seit Kurzem ebenfalls zum Fuhrpark des Baubetriebshofes. Insgesamt 74.800 Euro habe die Gemeinde Hille investiert, heißt es aus dem Rathaus. Das ersetzte zwei Radlader, deren Reparatur sich aufgrund des Alters nicht mehr gelohnt habe. Grundlage für die Anschaffung ist laut Dagmar Meinert das Bauhofkonzept aus dem Jahr 2018, in dem unter anderem das Investitionsvolumen für den gemeindlichen Betrieb festgelegt ist. Mit dem Radlader kamen auch ein Kehrbesen, eine Gabel und eine Schaufel an der Holzhauser Straße in Hartum an. Den Kehrbesen benötigt der Bauhof für die Baustellen-Reinigung bei eigenen Straßenbaumaßnahmen, bei der Beseitigung von Ölspuren, bei der Laubsammlung und beim Abkehren von diversen sonstigen Verschmutzungen, beispielsweise das Aufkehren von Entenkot am Badesee. Mit der Gabel transportieren die Mitarbeiter Paletten und andere schwere Dinge, mit der Schaufel setzen sie Erde, Schüttgut und Baumaterialen um. Noch in diesem Monat werde ein Holzgreifer für den Gehölzschnitt geliefert.

Winterdienst in Hille: An diesen Stellen werden Schnee und Eis vorrangig beseitigt

Der neue Lastwagen ist mit einer speziellen Ausrüstung für den Winterdienst ausgestattet. © privat

Hille-Hartum(mt/sbo). „Die Gemeinde Hille hat vom 1. November bis zum 31. März die Streupflicht“, sagt Andreas Schossau, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofs. Nachdem sie die Technik bei einem Probelauf getestet hätten, seien die Kollegen seit einigen Wochen startklar für den Winterdienst. Dafür steht ihnen auch ein neuer Lastwagen zur Verfügung.

Sobald der regionale Wetterdienst um 14 Uhr Reifglätte, Schnee oder Frost meldet, müssen Bauhofleiterin Dagmar Meinert und ihr Stellvertreter Andreas Schossau handeln. Zweimal war das in der vergangenen Woche der Fall.

Für den Winterdienst gibt es ein Bereitschaftsteam mit zehn Mitarbeitern und fünf Fahrzeugen, einem Holder für die Gehwege sowie vier Fahrzeuge für die Straßen und öffentlichen Plätze, darunter ein Trecker, der bei Starkschnee beispielsweise auf Schulhöfen im Einsatz ist. Jedes Fahrzeug sei in der Regel mit einer Person besetzt, so Schossau. Einzige Ausnahme: Der Unimog für die steilen Straßen an der Bergkante, auf dem zwei Personen sitzen. „Das ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.“

Ralf Kolanowski und Andreas Schossau nehmen den neuen Radlader im Empfang. Fotos: Gemeinde Hille/privat - © privat
Ralf Kolanowski und Andreas Schossau nehmen den neuen Radlader im Empfang. Fotos: Gemeinde Hille/privat - © privat

Grundlage für den Winterdienst sei ein Tourenplan und die Absprache mit den Fahrern, wer wo das Streusalz ausbringt. Jedes Fahrzeug lege pro Einsatz bis zu 100 Kilometer zurück, heißt es.

Gestreut werden demnach als erstes Busstrecken sowie Straßenabschnitte vor Schulen und öffentlichen Einrichtungen, zudem Gemeindestraßen, Gefahrenstrecken wie Steillagen und die Gehwege vor gemeindeeigenen Flächen. Die Kreis-, Landes- und Bundesstraßen übernehmen – auch innerörtlich – der Kreis oder der Landesbetrieb Straßen NRW. Nach Auskunft von Andreas Schossau wird nicht ausschließlich Streusalz ausgebracht. „Wir geben eine Solelösung dazu, die Wirkung ist besser.“ Die Mischung verwehe nicht und bleibe trotz des Verkehrs auf der Fahrbahn haften.

Die Gemeinde Hille und der Kreis Minden-Lübbecke kooperieren bei Einkauf und Lagerung. Der Kreis kümmert sich um das Salz, das in einer Halle in Oberlübbe lagert, die Kommune um die Sole, für die ein Tank auf dem Bauhof in Hartum steht. Der Mengenverbrauch schwankt von Jahr zu Jahr. „In den vergangenen zehn Jahren hatten wir keinen strengen Winter, entsprechend geringer war die Zahl der Einsätze“, sagt Andreas Schossau.

Der neue Lastwagen im Fuhrpark – ein Scania inklusive Streuausrüstung – sei der Ersatz für ein kaum mehr fahrtüchtiges Fahrzeug. Im Sommer werde der Lkw im Straßenbau und der Straßenunterhaltung eingesetzt.

Ein neuer Radlader – Volvo L35G – gehört seit Kurzem ebenfalls zum Fuhrpark des Baubetriebshofes. Insgesamt 74.800 Euro habe die Gemeinde Hille investiert, heißt es aus dem Rathaus. Das ersetzte zwei Radlader, deren Reparatur sich aufgrund des Alters nicht mehr gelohnt habe. Grundlage für die Anschaffung ist laut Dagmar Meinert das Bauhofkonzept aus dem Jahr 2018, in dem unter anderem das Investitionsvolumen für den gemeindlichen Betrieb festgelegt ist.

Mit dem Radlader kamen auch ein Kehrbesen, eine Gabel und eine Schaufel an der Holzhauser Straße in Hartum an. Den Kehrbesen benötigt der Bauhof für die Baustellen-Reinigung bei eigenen Straßenbaumaßnahmen, bei der Beseitigung von Ölspuren, bei der Laubsammlung und beim Abkehren von diversen sonstigen Verschmutzungen, beispielsweise das Aufkehren von Entenkot am Badesee. Mit der Gabel transportieren die Mitarbeiter Paletten und andere schwere Dinge, mit der Schaufel setzen sie Erde, Schüttgut und Baumaterialen um. Noch in diesem Monat werde ein Holzgreifer für den Gehölzschnitt geliefert.

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