Wie viele Störche schlüpfen am 26. April? Kamera filmt Geschehen im Nest auf dem Schornstein der alten Brennerei / Zwei Bildschirme aufgestellt Von Gisela Burmester Hille (mt). Auf dem Schornstein der alten Brennerei im Hiller Ortskern wurde eine Kamera installiert. Mit ihr ist der direkte Blick ins Storchennest möglich. Am Ostermontag wird die Storchenkamera in Betrieb genommen. Die Storchenkamera ist ein Projekt des Heimat- und Gartenbauvereins Hille, das fast komplett von den Sponsoren WEZ, Dachdeckerei Homedach, Autorent und dem IT-Unternehmen Rococom sowie der Sparkasse Minden-Lübbecke und der Volksbank Mindener Land finanziert wurde. Mit fachlichem Rat stand Landschaftswart Rainer Eschedor zur Verfügung."Das Investitionsvolumen beläuft sich auf fast 7000 Euro", berichtete Vereinsvorsitzender Hermann Böhne. Für dieses Geld wird ab kommenden Montag, 14 Uhr, eine Menge geboten: Nämlich der direkte Blick in das Nest, wo ein Storchenpaar brütet. "Am 3. April wurde das fünfte Ei gelegt", hat Reinhard Brunschütte vom Heimat- und Gartenbauverein dokumentiert.Das Monitorsystem mit integriertem PC und einer Kamera besteht aus zwei 32-Zoll-Bildschirmen und einer hoch spezialisierten Tag-Nacht-Kamera. Die Filmkamera sendet die Bilder über ein Netzwerkkabel auf die beiden Bildschirme an der Brennerei ("Storchenfenster" in der Außenmauer) und im Vorraum des WEZ-Supermarkts.http://mindenertageblatt.de/blog_storchDie Kamera ist wartungsfrei, frost- und sturmsicher, verwackelt die Aufnahmen nicht und liefert, darauf legten alle großen Wert, gute, deutliche Bilder. Und so konnten Hermann Böhne und Reinhard Brunschütte kürzlich bei einem Testlauf beobachten, wie die Störche die Eier vorsichtig wendeten, wie sie sich gegenseitig mit dem Schnabel liebkosten und wie sie einen Konkurrenten vertrieben - es war wie im Kino.Im Internet ist der Film aus Kostengründen nicht zu sehen. "Wer sich informieren möchte, muss zur Brennerei und während der Öffnungszeiten des Supermarkts kommen", sagt Hermann Böhne.Eigentlich sollte die Storchenkamera schon im vergangenen Jahr in Betrieb gehen. Doch als alle Vorbereitungen getroffen waren, hatten die Störche mit der Brut begonnen - die Montage der Kamera wurde um ein Jahr verschoben.Am 25. Januar wurde die Kamera auf einer speziellen Halterung angebracht. Dafür war ein Kran erforderlich. Er rückte auch bei der Nachjustierung des Objektivs an.Während auf dem Schornstein geschraubt wurde, wurde unten der Hammer geschwungen. Für den Bildschirm wurde in die Außenmauer neben der Eingangstür der alten Brennerei ein rechteckiges Loch geschlagen und verglast - hier wird der zweite Bildschirm aufgestellt.Einer der Höhepunkte des Storchenjahrs wird der 26. April sein. Dann lohnt sich der Blick auf einen der Bildschirme besonders. Rainer Eschedor: "An dem Tag endet die Brutzeit. Wir sind gespannt, wie viele Jungstörche ausschlüpfen."Tag der offenen Tür in der alten Brennerei und dem Museum im Obergeschoss am Ostermontag, 9. April, von 13.30 bis 18 Uhr. Inbetriebnahme der Storchenkamera um 14 Uhr.

Wie viele Störche schlüpfen am 26. April?

Hille (mt). Auf dem Schornstein der alten Brennerei im Hiller Ortskern wurde eine Kamera installiert. Mit ihr ist der direkte Blick ins Storchennest möglich. Am Ostermontag wird die Storchenkamera in Betrieb genommen.

Die Storchenkamera ist ein Projekt des Heimat- und Gartenbauvereins Hille, das fast komplett von den Sponsoren WEZ, Dachdeckerei Homedach, Autorent und dem IT-Unternehmen Rococom sowie der Sparkasse Minden-Lübbecke und der Volksbank Mindener Land finanziert wurde. Mit fachlichem Rat stand Landschaftswart Rainer Eschedor zur Verfügung.

"Das Investitionsvolumen beläuft sich auf fast 7000 Euro", berichtete Vereinsvorsitzender Hermann Böhne. Für dieses Geld wird ab kommenden Montag, 14 Uhr, eine Menge geboten: Nämlich der direkte Blick in das Nest, wo ein Storchenpaar brütet. "Am 3. April wurde das fünfte Ei gelegt", hat Reinhard Brunschütte vom Heimat- und Gartenbauverein dokumentiert.

Das Monitorsystem mit integriertem PC und einer Kamera besteht aus zwei 32-Zoll-Bildschirmen und einer hoch spezialisierten Tag-Nacht-Kamera. Die Filmkamera sendet die Bilder über ein Netzwerkkabel auf die beiden Bildschirme an der Brennerei ("Storchenfenster" in der Außenmauer) und im Vorraum des WEZ-Supermarkts.

http://mindenertageblatt.de/blog_storchDie Kamera ist wartungsfrei, frost- und sturmsicher, verwackelt die Aufnahmen nicht und liefert, darauf legten alle großen Wert, gute, deutliche Bilder. Und so konnten Hermann Böhne und Reinhard Brunschütte kürzlich bei einem Testlauf beobachten, wie die Störche die Eier vorsichtig wendeten, wie sie sich gegenseitig mit dem Schnabel liebkosten und wie sie einen Konkurrenten vertrieben - es war wie im Kino.

Freuen sich über die Storchenkamera: (von links) Reinhard Brunschütte, Helge Frederking (Sparkasse), Hermann Böhne, Thorsten Buchholz und Eric Speckmann (beide WEZ).
Freuen sich über die Storchenkamera: (von links) Reinhard Brunschütte, Helge Frederking (Sparkasse), Hermann Böhne, Thorsten Buchholz und Eric Speckmann (beide WEZ).

Im Internet ist der Film aus Kostengründen nicht zu sehen. "Wer sich informieren möchte, muss zur Brennerei und während der Öffnungszeiten des Supermarkts kommen", sagt Hermann Böhne.

Eigentlich sollte die Storchenkamera schon im vergangenen Jahr in Betrieb gehen. Doch als alle Vorbereitungen getroffen waren, hatten die Störche mit der Brut begonnen - die Montage der Kamera wurde um ein Jahr verschoben.

Am 25. Januar wurde die Kamera auf einer speziellen Halterung angebracht. Dafür war ein Kran erforderlich. Er rückte auch bei der Nachjustierung des Objektivs an.

Während auf dem Schornstein geschraubt wurde, wurde unten der Hammer geschwungen. Für den Bildschirm wurde in die Außenmauer neben der Eingangstür der alten Brennerei ein rechteckiges Loch geschlagen und verglast - hier wird der zweite Bildschirm aufgestellt.

Oberhalb des Storchennests auf dem Brennereischornstein wurde die Kamera installiert.
Oberhalb des Storchennests auf dem Brennereischornstein wurde die Kamera installiert.

Einer der Höhepunkte des Storchenjahrs wird der 26. April sein. Dann lohnt sich der Blick auf einen der Bildschirme besonders. Rainer Eschedor: "An dem Tag endet die Brutzeit. Wir sind gespannt, wie viele Jungstörche ausschlüpfen."

Tag der offenen Tür in der alten Brennerei und dem Museum im Obergeschoss am Ostermontag, 9. April, von 13.30 bis 18 Uhr. Inbetriebnahme der Storchenkamera um 14 Uhr.

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