Warum ein Moor nass sein muss: Nabu bietet Touren durchs Große Torfmoor an Hille (nw). Einige spannende Touren bietet das Nabu-Besucherzentrum Moorhus in diesem August gemeinsam mit seinen zertifizierten Natur- und Landschaftsführern. Dabei geht es sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad ins und rund um das Große Torfmoor. Den Start macht am Sonntag, 15. August, Friedhelm Koch mit seinem Spaziergang zum Thema „Das Moor muss nass!“. Um Torf abbauen zu können, wurden früher Moore trockengelegt. Die Teilnehmer erfahren viel über die Geschichte des Moores, die Renaturierung und die Wiedervernässung dieser eindrucksvollen Landschaft. Wie hängt der saure pH-Wert des Wassers mit dem Wachstum der Moorpflanzen zusammen und was ist der Unterschied von Hoch- und Niedermoor? Die Tour startet um 14 Uhr am Parkplatz P3 an der Moorbadstraße und dauert etwa zwei Stunden. Am Freitag, 20. August, schwingt sich Rainer Eschedor auf das Rad und zeigt die „vergessenen Orte im Moor“. Auf der etwa zwölf Kilometer langen Radtour erzählt der Radguide Anekdoten über den alten Schäfer Westerfeld, löst das Rätsel über den Wüstenexpress und klärt auf, wer für die Bademoorteiche verantwortlich war. Treffpunkt ist um 17 Uhr das Moorhus an der Frotheimer Straße 57a in Lübbecke-Gehlenbeck. „Alles, was man über das Große Torfmoor wissen sollte“ erfahren die Teilnehmer bei einem Spaziergang mit Erich Sommer am Sonntag, 22. August. Der erfahrene Moorführer erläutert die Entstehung der Moore und ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt. Er zeigt auch, welche Rolle der Torfabbau im internationalen Klimaschutz spielt. Auch diese Führung startet am Parkplatz P3 und dauert von 10 bis etwa 12 Uhr. Am Samstag, 28. August, lädt Ingeborg Horter dann zum „Brainwalking“ ins Moor. Beim Gang durchs Moor sollen in netter Gesellschaft mit Lust und Laune kleine Aufgaben gelöst werden. Es werden dabei alle Sinne gefördert und es wird eine geistige Aktivierung in frischer Luft mit Bewegung erreicht. So werden Körper und Geist fit. Dieser kniffelige Spaziergang startet um 10 Uhr am Besucherzentrum Moorhus und dauert etwa zweieinhalb Stunden. Aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften im Zusammenhang mit Covid19 ist die Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen reduziert und eine vorherige Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten zwingend erforderlich. Anmeldungen im Nabu-Besucherzentrum Moorhus unter der Telefonnummer (0 57 41) 2 40 95 05 oder per E-Mail an info@moorhus.eu.

Warum ein Moor nass sein muss: Nabu bietet Touren durchs Große Torfmoor an

Das Große Torfmoor hat viel zu bieten. Bei den Touren geht es auch um vergessene Orte im Moor. MT-Foto: Stefanie Dullweber © x

Hille (nw). Einige spannende Touren bietet das Nabu-Besucherzentrum Moorhus in diesem August gemeinsam mit seinen zertifizierten Natur- und Landschaftsführern. Dabei geht es sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad ins und rund um das Große Torfmoor.

Den Start macht am Sonntag, 15. August, Friedhelm Koch mit seinem Spaziergang zum Thema „Das Moor muss nass!“. Um Torf abbauen zu können, wurden früher Moore trockengelegt. Die Teilnehmer erfahren viel über die Geschichte des Moores, die Renaturierung und die Wiedervernässung dieser eindrucksvollen Landschaft. Wie hängt der saure pH-Wert des Wassers mit dem Wachstum der Moorpflanzen zusammen und was ist der Unterschied von Hoch- und Niedermoor? Die Tour startet um 14 Uhr am Parkplatz P3 an der Moorbadstraße und dauert etwa zwei Stunden.

Am Freitag, 20. August, schwingt sich Rainer Eschedor auf das Rad und zeigt die „vergessenen Orte im Moor“. Auf der etwa zwölf Kilometer langen Radtour erzählt der Radguide Anekdoten über den alten Schäfer Westerfeld, löst das Rätsel über den Wüstenexpress und klärt auf, wer für die Bademoorteiche verantwortlich war. Treffpunkt ist um 17 Uhr das Moorhus an der Frotheimer Straße 57a in Lübbecke-Gehlenbeck.


„Alles, was man über das Große Torfmoor wissen sollte“ erfahren die Teilnehmer bei einem Spaziergang mit Erich Sommer am Sonntag, 22. August. Der erfahrene Moorführer erläutert die Entstehung der Moore und ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt. Er zeigt auch, welche Rolle der Torfabbau im internationalen Klimaschutz spielt. Auch diese Führung startet am Parkplatz P3 und dauert von 10 bis etwa 12 Uhr.

Am Samstag, 28. August, lädt Ingeborg Horter dann zum „Brainwalking“ ins Moor. Beim Gang durchs Moor sollen in netter Gesellschaft mit Lust und Laune kleine Aufgaben gelöst werden. Es werden dabei alle Sinne gefördert und es wird eine geistige Aktivierung in frischer Luft mit Bewegung erreicht. So werden Körper und Geist fit. Dieser kniffelige Spaziergang startet um 10 Uhr am Besucherzentrum Moorhus und dauert etwa zweieinhalb Stunden.

Aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften im Zusammenhang mit Covid19 ist die Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen reduziert und eine vorherige Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten zwingend erforderlich. Anmeldungen im Nabu-Besucherzentrum Moorhus unter der Telefonnummer (0 57 41) 2 40 95 05 oder per E-Mail an info@moorhus.eu.

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