Umfassende Artenschutzprüfung bei geplanter Erweiterung der Deponie auf der Pohlschen Heide Carsten Korfesmeyer Hille (mt). Bei der geplanten Erweiterung der Deponie auf der Pohlschen Heide kommt dem Artenschutz eine größere Bedeutung zu als ursprünglich angenommen. „Wir müssen untersuchen, welche Vogelarten dort leben", sagt Frank Werth am Mittwoch im Betriebsausschuss des Abfallentsorgungsbetriebs des Kreises (AML). Eine Erweiterung der Artenschutzprüfung für Fledermäuse ist nach Worten des Technischen Leiters ebenfalls notwendig, da die bisherigen Werte aus dem Jahr 2014 stammen und somit veraltet sind. „Das alles hat sich bei den Gesprächen mit der Bezirksregierung herausgestellt", sagt er. Eine Erweiterung auf Reptilien und Amphibien ist laut Werth allerdings nicht nötig. Im Gremium stellt er den groben Fahrplan für die Deponieerweiterung vor und erklärt, dass die Baumaßnahme mit der größtmöglichen Transparenz angegangen werde. „Jeder soll wissen, was dort passiert." Bis 2024 soll die Anlage um 14,5 Hektar erweitert werden – eine Fläche, die erforderlich ist, um das Aufkommen langfristig zu sichern. „Dazu gibt es noch keine Alternative", sagt auch Baudezernent Lutz Freiberg. Allerdings arbeite die Forschung weiter an Recycling und damit an noch mehr Wegen zur Weiterverwertung des Abfalls.

Umfassende Artenschutzprüfung bei geplanter Erweiterung der Deponie auf der Pohlschen Heide

Die Deponie der Pohlschen Heide wird bis 2024 erweitert. © Alex Lehn

Hille (mt). Bei der geplanten Erweiterung der Deponie auf der Pohlschen Heide kommt dem Artenschutz eine größere Bedeutung zu als ursprünglich angenommen. „Wir müssen untersuchen, welche Vogelarten dort leben", sagt Frank Werth am Mittwoch im Betriebsausschuss des Abfallentsorgungsbetriebs des Kreises (AML).

Eine Erweiterung der Artenschutzprüfung für Fledermäuse ist nach Worten des Technischen Leiters ebenfalls notwendig, da die bisherigen Werte aus dem Jahr 2014 stammen und somit veraltet sind. „Das alles hat sich bei den Gesprächen mit der Bezirksregierung herausgestellt", sagt er.

Eine Erweiterung auf Reptilien und Amphibien ist laut Werth allerdings nicht nötig. Im Gremium stellt er den groben Fahrplan für die Deponieerweiterung vor und erklärt, dass die Baumaßnahme mit der größtmöglichen Transparenz angegangen werde. „Jeder soll wissen, was dort passiert." Bis 2024 soll die Anlage um 14,5 Hektar erweitert werden – eine Fläche, die erforderlich ist, um das Aufkommen langfristig zu sichern. „Dazu gibt es noch keine Alternative", sagt auch Baudezernent Lutz Freiberg. Allerdings arbeite die Forschung weiter an Recycling und damit an noch mehr Wegen zur Weiterverwertung des Abfalls.

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