Tauschbörse für Dienstleistungen - Netzwerk Südhemmern gut angelaufen Gründung am 20. Oktober Hille-Südhemmern (mt/hy). Für alle Menschen aus Südhemmern und Umgebung gibt es in Zukunft im "Netzwerk Südhemmern" die Möglichkeit, Waren und Dienstleistungen zu tauschen. "Nachdem wir auf das erste Treffen eine sehr positive Resonanz im Dorf hatten, kann es jetzt losgehen", freut sich Initiatorin Katja Sonntag. Zwischen vielen Familien und Nachbarn funktioniert das Geben und Nehmen ganz selbstverständlich und traditionell schon über viele Generationen. Doch das Dorf als Lebensraum hat sich in den letzten 50 Jahren stark gewandelt.Das traditionelle Bild des Dorfes von einer homogenen Gemeinschaft, geprägt von Familie und Landwirtschaft, entspricht nur noch zum Teil der Wirklichkeit. Das "Netzwerk Südhemmern" will mit einem Tauschsystem die Nachbarschaftshilfe wiederbeleben. Gleichberechtigtes Geben und Nehmen bedeutet hier, dass alle im Tauschring geleisteten Arbeiten den gleichen Wert haben, da die Verrechnungseinheit die in Anspruch genommene Lebenszeit ist. Es gibt keine "unbezahlte" Arbeit oder Arbeit, die weniger wert ist.Dieses Vergütungssystem geht über das "helfe ich dir, hilfst du mir" - Prinzip hinaus und ermöglicht es den Mitgliedern, aus dem Pool von Angebot und Nachfrage zu schöpfen. Das Ziel ist es, sich bei kleinen Alltagsaufgaben gegenseitig zu helfen und den Kontakt untereinander zu fördern. "Die zahlreichen Rückmeldungen mit schon ganz konkreten Anfragen und Angeboten haben gezeigt, dass es einen Bedarf gibt", erläutert Martina Fröhlich vom Organisationsteam.Auch passive Mitglieder gefragtJeder kann auch passives Fördermitglied werden oder erworbene Punkte an Menschen weitergeben, die auf Hilfe angewiesen sind, aber aufgrund von Alter oder Krankheit keine Leistungen mehr erbringen können. Zurzeit beschäftigt sich das Organisationsteam, zu dem auch Nicole Gerfen-Röthemeyer und Regina Biere gehören, mit der praktischen Umsetzung.Am 20. Oktober wird ganz offiziell der neue Verein gegründet. "Wer kommt, hat die Gelegenheit beim Vereinstreffen in 25 Jahren als Gründungsmitglied geehrt zu werden", sagt Gotthard Peithmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Auch an jedem weiteren dritten Dienstag im Monat finden im Gemeindehaus Südhemmern die Treffen statt.Hier gibt es die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Schwätzchen näher kennen zu lernen. Und so können neben Waren und Dienstleistungen auch Neuigkeiten aus aller Welt ausgetauscht werden. Willkommen sind alle Menschen aus Südhemmern und Umgebung. Weitere Informationen zur Tauschbörse gibt es im Internet unter www.netzwerk-südhemmern.de oder auch telefonisch bei Katja Sonntag (Telefon 0 57 03) 51 67 52).

Tauschbörse für Dienstleistungen - Netzwerk Südhemmern gut angelaufen

Hille-Südhemmern (mt/hy). Für alle Menschen aus Südhemmern und Umgebung gibt es in Zukunft im "Netzwerk Südhemmern" die Möglichkeit, Waren und Dienstleistungen zu tauschen.

"Nachdem wir auf das erste Treffen eine sehr positive Resonanz im Dorf hatten, kann es jetzt losgehen", freut sich Initiatorin Katja Sonntag. Zwischen vielen Familien und Nachbarn funktioniert das Geben und Nehmen ganz selbstverständlich und traditionell schon über viele Generationen. Doch das Dorf als Lebensraum hat sich in den letzten 50 Jahren stark gewandelt.

Das traditionelle Bild des Dorfes von einer homogenen Gemeinschaft, geprägt von Familie und Landwirtschaft, entspricht nur noch zum Teil der Wirklichkeit. Das "Netzwerk Südhemmern" will mit einem Tauschsystem die Nachbarschaftshilfe wiederbeleben. Gleichberechtigtes Geben und Nehmen bedeutet hier, dass alle im Tauschring geleisteten Arbeiten den gleichen Wert haben, da die Verrechnungseinheit die in Anspruch genommene Lebenszeit ist. Es gibt keine "unbezahlte" Arbeit oder Arbeit, die weniger wert ist.

Dieses Vergütungssystem geht über das "helfe ich dir, hilfst du mir" - Prinzip hinaus und ermöglicht es den Mitgliedern, aus dem Pool von Angebot und Nachfrage zu schöpfen. Das Ziel ist es, sich bei kleinen Alltagsaufgaben gegenseitig zu helfen und den Kontakt untereinander zu fördern. "Die zahlreichen Rückmeldungen mit schon ganz konkreten Anfragen und Angeboten haben gezeigt, dass es einen Bedarf gibt", erläutert Martina Fröhlich vom Organisationsteam.

Auch passive Mitglieder gefragt

Jeder kann auch passives Fördermitglied werden oder erworbene Punkte an Menschen weitergeben, die auf Hilfe angewiesen sind, aber aufgrund von Alter oder Krankheit keine Leistungen mehr erbringen können. Zurzeit beschäftigt sich das Organisationsteam, zu dem auch Nicole Gerfen-Röthemeyer und Regina Biere gehören, mit der praktischen Umsetzung.

Am 20. Oktober wird ganz offiziell der neue Verein gegründet. "Wer kommt, hat die Gelegenheit beim Vereinstreffen in 25 Jahren als Gründungsmitglied geehrt zu werden", sagt Gotthard Peithmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Auch an jedem weiteren dritten Dienstag im Monat finden im Gemeindehaus Südhemmern die Treffen statt.

Hier gibt es die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Schwätzchen näher kennen zu lernen. Und so können neben Waren und Dienstleistungen auch Neuigkeiten aus aller Welt ausgetauscht werden. Willkommen sind alle Menschen aus Südhemmern und Umgebung. Weitere Informationen zur Tauschbörse gibt es im Internet unter www.netzwerk-südhemmern.de oder auch telefonisch bei Katja Sonntag (Telefon 0 57 03) 51 67 52).

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