So niedlich: Schon 500 Osterlämmer im Stall der Moorschäferei geboren Sigrid Dittmann Hille/Nettelstedt. Gerade rechtzeitig vor dem großen Schnee kamen die Schafe von der Weide in den Stall der Moorschäferei auf dem Moorschutzhof des Naturschutzbundes (NABU) in Nettelstedt am Großen Torfmoor. Vorher wurden sie noch geschoren, damit sie sich im duftenden Heu wohlfühlen. Im März und April werden die Lämmer geboren. „ In diesem Jahr haben wir bereits 500 Lämmer und rund 100 kommen noch zur Welt“, freut sich Schäfer Dirk Rösener. „Wir haben außergewöhnlich viele Drillinge“, erzählt der Moorschäfer. Ein frisch geborenes Lämmchen versucht gerade zum ersten Mal auf seinen wackeligen Beinchen stehen. „Es ist eben gerade auf die Welt gekommen“, sagt Rösener. Die Nabelschnur ist noch am Bauch zu sehen. Es beschnuppert die Mutter gründlich und sucht nach dem ersten Schluck Milch. Das Mutterschaf hat zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und erkennt ihr Junges am Geruch. Andere Lämmchen vollführen wilde Bocksprünge und üben sich im Toben. Es gibt sogar einige schwarze Schäfchen unter den Neugeborenen. „Eigentlich ist das Schaf von Natur aus schwarz, erst die Zucht ermöglichte weiße Schafe. Für die Produktion von Wolle war dies nötig“, weiß der Schäfer. Wenn das Wetter mild ist, werden die Jungtiere auf die Weiden geführt und können sich am frischen Gras sattfressen. Solange werden sie im Stall mit Heu und Silage gefüttert. Im Schafstall des Moorhofes spürt man nichts von der schweren Coronazeit, hier hat man das Gefühl, die Zeit steht still. „Für mich hat sich nicht viel verändert, die Arbeit mit den Tieren ist die gleiche,“ freut sich Dirk Rösener. Bald können sich die Ausflügler am Rande der Moorwiesen in Hille und Nettelstedt an dem Nachwuchs erfreuen.

So niedlich: Schon 500 Osterlämmer im Stall der Moorschäferei geboren

Eine Stunde alt ist dieses Lämmchen, das zum ersten Mal bei seiner Mutter Milch trinkt. Foto: Sigrid Dittmann © xx

Hille/Nettelstedt. Gerade rechtzeitig vor dem großen Schnee kamen die Schafe von der Weide in den Stall der Moorschäferei auf dem Moorschutzhof des Naturschutzbundes (NABU) in Nettelstedt am Großen Torfmoor. Vorher wurden sie noch geschoren, damit sie sich im duftenden Heu wohlfühlen.

Im März und April werden die Lämmer geboren. „ In diesem Jahr haben wir bereits 500 Lämmer und rund 100 kommen noch zur Welt“, freut sich Schäfer Dirk Rösener. „Wir haben außergewöhnlich viele Drillinge“, erzählt der Moorschäfer.

Ein frisch geborenes Lämmchen versucht gerade zum ersten Mal auf seinen wackeligen Beinchen stehen. „Es ist eben gerade auf die Welt gekommen“, sagt Rösener. Die Nabelschnur ist noch am Bauch zu sehen. Es beschnuppert die Mutter gründlich und sucht nach dem ersten Schluck Milch. Das Mutterschaf hat zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und erkennt ihr Junges am Geruch. Andere Lämmchen vollführen wilde Bocksprünge und üben sich im Toben. Es gibt sogar einige schwarze Schäfchen unter den Neugeborenen. „Eigentlich ist das Schaf von Natur aus schwarz, erst die Zucht ermöglichte weiße Schafe. Für die Produktion von Wolle war dies nötig“, weiß der Schäfer.

Wenn das Wetter mild ist, werden die Jungtiere auf die Weiden geführt und können sich am frischen Gras sattfressen. Solange werden sie im Stall mit Heu und Silage gefüttert.

Im Schafstall des Moorhofes spürt man nichts von der schweren Coronazeit, hier hat man das Gefühl, die Zeit steht still. „Für mich hat sich nicht viel verändert, die Arbeit mit den Tieren ist die gleiche,“ freut sich Dirk Rösener. Bald können sich die Ausflügler am Rande der Moorwiesen in Hille und Nettelstedt an dem Nachwuchs erfreuen.

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