Schlagzeuger gibt den Takt an: Nils Schmidtpeter unterrichtet seit in der Musikschule Hille (mt/sbo). Als kleiner Junge trommelte er begeistert auf Opas Blumentöpfen herum. Später stand dann ein Plastikschlagzeug unter dem Weihnachtsbaum – schon damals konnte man erahnen, welchen Beruf Nils Schmidtpeter einmal ergreifen würde. Heute ist er studierter Instrumentalpädagoge und seit dem 1. Oktober Lehrer an der Musikschule der Gemeinde Hille. Er unterrichtet Schlagzeug, Percussion, Marimbaphon und Pauke für fast jede Altersgruppe. „Mindestens sechs Jahre alt sollten die Schülerinnen und Schüler sein“, sagt der 30-Jährige mit Blick auf die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit. Der Einzelunterricht findet nachmittags in der Grundschule Hille statt. Alle Instrumente, darunter zwei Schlagzeuge, stehen zur Verfügung. Wer herausfinden möchte, ob ihm ein Instrument liegt, kann eine kostenlose Probestunde im Rathaus bei Susanne Finke unter Telefon (05 71) 40 44 261, buchen. Nils Schmidtpeter, der mit seiner Familie in Hohenhausen in der Gemeinde Kalletal wohnt, war drei Jahre alt, als ihn seine Eltern mit zum Fanfarenzug Blau-Weiß Kalletal nahmen, wo er sich gleich die Trommel schnappte. Am Drumset saß er das erste Mal mit sieben Jahren in der Musikschule Lemgo. Er spielte das Schlagzeug in der Jazzband der Musikschule und bei der örtlichen Kirchenband, gab den Takt vor in eigenen Bands und in einem Blasorchester und sorgt seit 2011 mit der Partyband „The Tequilas“ für Stimmung bei Partys und Festen. Von 2011 bis 2016 studierte er Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach „Schlagwerk“ in Kassel und leistete dort auch seinen Wehrdienst im Heeresmusikkorps ab. Heute ist Nils Schmidtpeter beruflich breit aufgestellt: Er arbeitet als Dozent bei Workshops, dirigiert seit 2017 die Musikfreunde Schwelentrup, ist Chef einer Trommelgruppe mit behinderten Menschen, unterrichtet Privatschüler sowie Kinder und Jugendliche in der Musikschule der Großgemeinde Lüdge und ist deren musikalischer Leiter. Und die E-Gitarre kann er auch spielen, das brachte er sich selbst bei. In der Musikschule Hille gibt er zurzeit sechs Unterrichtsstunden, und es könnten ihm zufolge gerne mehr werden. „Es ist vor allem wichtig, dass die Schüler Spaß an der Musik und Erfolgserlebnisse haben.“ Darum lässt Nils Schmidtpeter sie zu den Liedern, die sie selbst am liebsten mögen, ihre ersten Übungen machen, bringt ihnen dabei Stockhaltung, Koordination und einfache Beats bei. Und empfiehlt ihnen Trockenübungen für zu Hause: Eine Hand schlägt im gleich bleibenden Rhythmus auf den Tisch, die andere nimmt nur jeden zweiten Schlag auf. „So wird auf einfache Weise die Koordinationsfähigkeit geschult.“ Wer sich am Schlagzeug wohlfühlt, dem empfiehlt der Musiker den Kauf eines eigenen Instruments, um auch in der Freizeit üben und Noten lernen zu können. „Auch sollte man sich eine Band suchen. Wer in einer Gruppe spielt, bekommt schneller ein Gefühl für Einsätze, Lautstärke und Rhythmus.“ Das Unterrichtsfach „Schlagzeug“ ist nur eins von zahlreichen Angeboten der Musikschule. Nach Auskunft von Musikschulleiter Christian Wöbking werden auch Viola, Klavier/Keyboard, Bratsche, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Akkordeon, Trompete, Tuba, Posaune, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Blockflöte und Chorgesang unterrichtet. So langsam laufe nach den Coronawellen der Präsenzunterricht wieder an, beispielsweise die Musikalische Früherziehung in Kitas und die Musikalische Grundausbildung in Grundschulen, so Wöbking. Eine Vorspielwoche der Schüler ist für Anfang 2022 geplant, ein Konzert des interkommunalen Orchesters der Musikschulen Hille, Minden, Porta Westfalica und Petershagen soll im Herbst nächsten Jahres stattfinden. Informationen zu Unterrichtszeiten und -orten, Angeboten und Gebühren erteilt ebenfalls Susanne Finke im Rathaus.

Schlagzeuger gibt den Takt an: Nils Schmidtpeter unterrichtet seit in der Musikschule

Nils Schmidtpeter ist schon in frühester Kindheit mit dem Schlagzeug in Kontakt gekommen. Foto: privat © Privat

Hille (mt/sbo). Als kleiner Junge trommelte er begeistert auf Opas Blumentöpfen herum. Später stand dann ein Plastikschlagzeug unter dem Weihnachtsbaum – schon damals konnte man erahnen, welchen Beruf Nils Schmidtpeter einmal ergreifen würde.

Heute ist er studierter Instrumentalpädagoge und seit dem 1. Oktober Lehrer an der Musikschule der Gemeinde Hille. Er unterrichtet Schlagzeug, Percussion, Marimbaphon und Pauke für fast jede Altersgruppe. „Mindestens sechs Jahre alt sollten die Schülerinnen und Schüler sein“, sagt der 30-Jährige mit Blick auf die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit.

Der Einzelunterricht findet nachmittags in der Grundschule Hille statt. Alle Instrumente, darunter zwei Schlagzeuge, stehen zur Verfügung. Wer herausfinden möchte, ob ihm ein Instrument liegt, kann eine kostenlose Probestunde im Rathaus bei Susanne Finke unter Telefon (05 71) 40 44 261, buchen.

Malina Reckordt

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Nils Schmidtpeter, der mit seiner Familie in Hohenhausen in der Gemeinde Kalletal wohnt, war drei Jahre alt, als ihn seine Eltern mit zum Fanfarenzug Blau-Weiß Kalletal nahmen, wo er sich gleich die Trommel schnappte. Am Drumset saß er das erste Mal mit sieben Jahren in der Musikschule Lemgo.

Er spielte das Schlagzeug in der Jazzband der Musikschule und bei der örtlichen Kirchenband, gab den Takt vor in eigenen Bands und in einem Blasorchester und sorgt seit 2011 mit der Partyband „The Tequilas“ für Stimmung bei Partys und Festen.

Von 2011 bis 2016 studierte er Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach „Schlagwerk“ in Kassel und leistete dort auch seinen Wehrdienst im Heeresmusikkorps ab.

Heute ist Nils Schmidtpeter beruflich breit aufgestellt: Er arbeitet als Dozent bei Workshops, dirigiert seit 2017 die Musikfreunde Schwelentrup, ist Chef einer Trommelgruppe mit behinderten Menschen, unterrichtet Privatschüler sowie Kinder und Jugendliche in der Musikschule der Großgemeinde Lüdge und ist deren musikalischer Leiter. Und die E-Gitarre kann er auch spielen, das brachte er sich selbst bei.

In der Musikschule Hille gibt er zurzeit sechs Unterrichtsstunden, und es könnten ihm zufolge gerne mehr werden. „Es ist vor allem wichtig, dass die Schüler Spaß an der Musik und Erfolgserlebnisse haben.“ Darum lässt Nils Schmidtpeter sie zu den Liedern, die sie selbst am liebsten mögen, ihre ersten Übungen machen, bringt ihnen dabei Stockhaltung, Koordination und einfache Beats bei. Und empfiehlt ihnen Trockenübungen für zu Hause: Eine Hand schlägt im gleich bleibenden Rhythmus auf den Tisch, die andere nimmt nur jeden zweiten Schlag auf. „So wird auf einfache Weise die Koordinationsfähigkeit geschult.“

Wer sich am Schlagzeug wohlfühlt, dem empfiehlt der Musiker den Kauf eines eigenen Instruments, um auch in der Freizeit üben und Noten lernen zu können. „Auch sollte man sich eine Band suchen. Wer in einer Gruppe spielt, bekommt schneller ein Gefühl für Einsätze, Lautstärke und Rhythmus.“

Das Unterrichtsfach „Schlagzeug“ ist nur eins von zahlreichen Angeboten der Musikschule. Nach Auskunft von Musikschulleiter Christian Wöbking werden auch Viola, Klavier/Keyboard, Bratsche, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Akkordeon, Trompete, Tuba, Posaune, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Blockflöte und Chorgesang unterrichtet.

So langsam laufe nach den Coronawellen der Präsenzunterricht wieder an, beispielsweise die Musikalische Früherziehung in Kitas und die Musikalische Grundausbildung in Grundschulen, so Wöbking. Eine Vorspielwoche der Schüler ist für Anfang 2022 geplant, ein Konzert des interkommunalen Orchesters der Musikschulen Hille, Minden, Porta Westfalica und Petershagen soll im Herbst nächsten Jahres stattfinden.

Informationen zu Unterrichtszeiten und -orten, Angeboten und Gebühren erteilt ebenfalls Susanne Finke im Rathaus.

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