Sandkastenspiele: An der Verbundschule Hille entsteht eine Beachsport-Anlage Stefanie Dullweber Hille (mt). Urlaubsfeeling an der Verbundschule Hille: seit einigen Jahren wünschen sich die Schüler eine Beachsport-Anlage auf dem Schulgelände. Sogar das nötige Startkapital haben sie zusammen mit ihren Lehrern bei einem Sponsorenlauf gesammelt. Mit ihrem Engagement haben die Verbundschüler jetzt auch Politik und Verwaltung überzeugt, die den Bau einer solchen Anlage auf dem Sportplatz an der Schule genehmigt haben. Das Votum des zuständigen Ausschusses für Jugend, Bildung und Sport war einstimmig. Den Antrag hatte die Schule am 4. Februar schriftlich bei der Gemeindeverwaltung gestellt. Darin ist genau aufgeführt, wer sich um den Bau der Anlage kümmert, wer sie nutzt und wer sie pflegt – inklusive einer Kostenaufstellung. Aus Sicht der Gemeinde werde der vorhandene Sportplatz durch eine zusätzliche Beachsport-Anlage aufgewertet. Weitere Plätze gibt es in Nordhemmern und Oberlübbe. An der Bergkante wurden im vergangenen Jahr sogar Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaften im Beachhandball ausgetragen. Für die Gemeinde Hille ist der Bau auch deshalb attraktiv, weil ihr keine Kosten entstehen. Um die komplette Umsetzung kümmern sich die künftigen Nutzer in Eigenregie, erklärte Schulleiter Dirk Schubert in der Sitzung des Ausschusses. Finanziert werde das Projekt größtenteils mit dem Erlös aus dem Sponsorenlauf. Dieser fand im vergangenen Juli auf dem Gelände der Verbundschule statt. Mehr als 1.000 Schüler und Lehrer erliefen gemeinsam eine Summe von rund 10.000 Euro. Würde die Schule die Arbeiten an Firmen vergeben, entstünden laut Schubert Kosten in Höhe von rund 30.000 Euro. Aus diesem Grund würden die meisten Arbeiten in Eigenleistung erledigt. Laut Schubert hätten bereits einige Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt und würden unter anderem kostenlos Baumaterialien zur Verfügung stellen. Die Verbundschule möchte – ähnlich wie bei der Errichtung der Flutlichtanlage auf dem Sportgelände im Jahr 2015 – die Anlage gemeinschaftlich nutzen, um deren Potenzial voll auszuschöpfen. Laut Schubert haben bereits Gespräche mit Vertretern der Sportvereine SC Hille, TV Sachsenroß Hille und der Jugendspielgemeinschaft NSM stattgefunden. Alle seien interessiert und hätten ihre Unterstützung beim Bau der Anlage und der Instandhaltung in Aussicht gestellt. Weitere Vereine wie der CVJM Hille sollen ebenfalls in die weiteren Planungen eingebunden werden, heißt es. Die Beachsport-Anlage ist mit einer Größe von 33 mal 18 Meter im südwestlichen Bereich des Sportplatzes geplant. Für sie muss eine bereits in die Jahre gekommene Kugelstoß-Anlage weichen. Die Gemeinde stellte in Aussicht, dass hierfür Ersatz geschaffen wird. Mit den angepeilten Maßen sind die Voraussetzungen erfüllt, dass hier auch Wettkämpfe im Beachhandball, -soccer und -volleyball stattfinden können. Während beispielsweise eine Freizeitsportanlage für Beachvolleyball bereits mit den Maßen 14 mal 22 Meter auskommt, muss eine Anlage, auf der Wettkämpfe im Beachhandball und Beachsoccer ausgetragen werden, 33 mal 18 Meter groß sein. Die Pläne für die Umsetzung der Baumaßnahme hat die Schule in der Schublade: Demnach muss der Platz – je nach Beschaffenheit des Untergrundes – in den Boden eingelassen werden. Dafür werden rund 40 Zentimeter Boden ausgehoben. Eventuell muss eine Drainage zur Entwässerung gelegt werden. Sogar der zur Füllung verwendete Sand hat eine vorgeschrieben Körnung, die maximal zwei Millimeter betragen darf. Unter der Sandschicht soll ein Fleece als Filter und Trennschicht eingezogen werden. Wann auf der Anlage die ersten Sandkastenspiele stattfinden, steht aktuell noch nicht fest.

Sandkastenspiele: An der Verbundschule Hille entsteht eine Beachsport-Anlage

Beachhandball und andere Sportarten im Sand boomen. Auch Schüler der Verbundschule wünsche sich eine Anlage auf ihrem Schulgelände. Diese wird schon bald gebaut. Foto: Philipp Brandstädter/dpa © Philipp Brandstädter

Hille (mt). Urlaubsfeeling an der Verbundschule Hille: seit einigen Jahren wünschen sich die Schüler eine Beachsport-Anlage auf dem Schulgelände. Sogar das nötige Startkapital haben sie zusammen mit ihren Lehrern bei einem Sponsorenlauf gesammelt. Mit ihrem Engagement haben die Verbundschüler jetzt auch Politik und Verwaltung überzeugt, die den Bau einer solchen Anlage auf dem Sportplatz an der Schule genehmigt haben. Das Votum des zuständigen Ausschusses für Jugend, Bildung und Sport war einstimmig.

Den Antrag hatte die Schule am 4. Februar schriftlich bei der Gemeindeverwaltung gestellt. Darin ist genau aufgeführt, wer sich um den Bau der Anlage kümmert, wer sie nutzt und wer sie pflegt – inklusive einer Kostenaufstellung. Aus Sicht der Gemeinde werde der vorhandene Sportplatz durch eine zusätzliche Beachsport-Anlage aufgewertet. Weitere Plätze gibt es in Nordhemmern und Oberlübbe. An der Bergkante wurden im vergangenen Jahr sogar Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaften im Beachhandball ausgetragen.

Für die Gemeinde Hille ist der Bau auch deshalb attraktiv, weil ihr keine Kosten entstehen. Um die komplette Umsetzung kümmern sich die künftigen Nutzer in Eigenregie, erklärte Schulleiter Dirk Schubert in der Sitzung des Ausschusses. Finanziert werde das Projekt größtenteils mit dem Erlös aus dem Sponsorenlauf. Dieser fand im vergangenen Juli auf dem Gelände der Verbundschule statt. Mehr als 1.000 Schüler und Lehrer erliefen gemeinsam eine Summe von rund 10.000 Euro.

Würde die Schule die Arbeiten an Firmen vergeben, entstünden laut Schubert Kosten in Höhe von rund 30.000 Euro. Aus diesem Grund würden die meisten Arbeiten in Eigenleistung erledigt. Laut Schubert hätten bereits einige Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt und würden unter anderem kostenlos Baumaterialien zur Verfügung stellen.

Die Verbundschule möchte – ähnlich wie bei der Errichtung der Flutlichtanlage auf dem Sportgelände im Jahr 2015 – die Anlage gemeinschaftlich nutzen, um deren Potenzial voll auszuschöpfen. Laut Schubert haben bereits Gespräche mit Vertretern der Sportvereine SC Hille, TV Sachsenroß Hille und der Jugendspielgemeinschaft NSM stattgefunden. Alle seien interessiert und hätten ihre Unterstützung beim Bau der Anlage und der Instandhaltung in Aussicht gestellt. Weitere Vereine wie der CVJM Hille sollen ebenfalls in die weiteren Planungen eingebunden werden, heißt es.

Die Beachsport-Anlage ist mit einer Größe von 33 mal 18 Meter im südwestlichen Bereich des Sportplatzes geplant. Für sie muss eine bereits in die Jahre gekommene Kugelstoß-Anlage weichen. Die Gemeinde stellte in Aussicht, dass hierfür Ersatz geschaffen wird. Mit den angepeilten Maßen sind die Voraussetzungen erfüllt, dass hier auch Wettkämpfe im Beachhandball, -soccer und -volleyball stattfinden können. Während beispielsweise eine Freizeitsportanlage für Beachvolleyball bereits mit den Maßen 14 mal 22 Meter auskommt, muss eine Anlage, auf der Wettkämpfe im Beachhandball und Beachsoccer ausgetragen werden, 33 mal 18 Meter groß sein.

Die Pläne für die Umsetzung der Baumaßnahme hat die Schule in der Schublade: Demnach muss der Platz – je nach Beschaffenheit des Untergrundes – in den Boden eingelassen werden. Dafür werden rund 40 Zentimeter Boden ausgehoben. Eventuell muss eine Drainage zur Entwässerung gelegt werden. Sogar der zur Füllung verwendete Sand hat eine vorgeschrieben Körnung, die maximal zwei Millimeter betragen darf. Unter der Sandschicht soll ein Fleece als Filter und Trennschicht eingezogen werden. Wann auf der Anlage die ersten Sandkastenspiele stattfinden, steht aktuell noch nicht fest.

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