Nach Ablehnung: SC Hille hofft weiter auf Fördermittel für Kunstrasenplatz Carsten Korfesmeyer Hille. Beim ersten Mal hat es mit der 100-prozentigen Förderung eines Kunstrasenplatzes nicht geklappt, jetzt setzen der SC Hille und die Gemeinde auf die zweite Chance. „Die bietet sich vielleicht schon im Februar“, sagt Vereinsvorsitzender Friedrich Rohlfing. Denn der vom Bund beschlossene „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ laufe weiter. Und die Aussichten, dass der Sportplatz an der Verbundschule darin berücksichtigt wird, stünden weiter gut. Nach der ersten Ablehnung des Antrags, ist dieser bereits automatisch neu gestellt worden. Das hatte die Politik schon im Herbst so beschlossen und einstimmig dafür gestimmt, den Platz zu bauen. „Den brauchen wir auch dringend“, sagt Friedrich Rohlfing gegenüber dem MT. Denn der bestehende Rasenplatz befinde sich in einem sehr schlechten Zustand. Der Boden habe Löcher und sei sehr holprig. Vor allem im Sommer sei der Pflegeaufwand zeit- und kostenintensiv. Außerdem hätten Schädlinge dem Platz im vergangenen Jahr zugesetzt. „Der Bodenaufbau ist ebenfalls sehr schlecht“, sagt der SC-Vorsitzende. Durch einen Kunstrasenplatz hätten die mittlerweile 13 Fußball-Jugendmannschaften optimale Bedingungen für den Spiel- und Trainingsbetrieb. Genutzt wird das Areal ebenfalls für den Schulsport sowie vom CVJM und dem TV Sachsenroß. Rund 550.000 Euro kostet das Projekt – Geld, das vom Land ganz ohne den sonst üblichen Eigenanteil fließt. Friedrich Rohlfing geht davon aus, dass bei einer Bewilligung des Antrags relativ schnell mit dem Bau begonnen werden kann. Gegenüber den bisherigen Plänen wäre das eine zeitliche Verzögerung von rund einem halben Jahr. Möglicherweise könnte 2022 der Betrieb auf dem Kunstrasenplatz aufgenommen werden. Dort kann außerdem ganzjährig gespielt werden. Das führe zugleich zu einer spürbaren Entlastung der Sporthallen, von der die Hiller Vereine bei der Vergabe der Hallenzeiten profitieren. Der Fußballverein hat in den vergangenen Jahren eine große Entwicklung hingelegt. Vor allem in der Nachwuchsarbeit liegt der Schwerpunkt, denn aktuell kicken dort rund 240 Kinder- und Jugendliche in den verschiedenen Mannschaften. Mit Förderprogrammen hat der SC Hille bereits gute Erfahrungen gemacht. So gab es im vergangenen Jahr einen Betrag von 37.500 Euro, der aus dem Topf „Sportstätte 2022“ stammt. Das Geld wurde für die Erweiterung des Sportheims verwendet, deren Bauarbeiten allmählich auf die Zielgerade einbiegen. Von Außen ist nach Worten von Friedrich Rohlfing weitgehend alles fertig. „Die Innenarbeiten folgen noch“, sagt er. Laufe es weiter nach Plan, seien diese bis Ostern erledigt.

Nach Ablehnung: SC Hille hofft weiter auf Fördermittel für Kunstrasenplatz

Der SC Hille setzt weiter auf einen Kunstrasenplatz, der bei einer Bewilligung des Förderantrags zu 100 Prozent vom Land finanziert würde. Foto: MT-Archiv © Pixabay

Hille. Beim ersten Mal hat es mit der 100-prozentigen Förderung eines Kunstrasenplatzes nicht geklappt, jetzt setzen der SC Hille und die Gemeinde auf die zweite Chance. „Die bietet sich vielleicht schon im Februar“, sagt Vereinsvorsitzender Friedrich Rohlfing. Denn der vom Bund beschlossene „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ laufe weiter. Und die Aussichten, dass der Sportplatz an der Verbundschule darin berücksichtigt wird, stünden weiter gut.

Nach der ersten Ablehnung des Antrags, ist dieser bereits automatisch neu gestellt worden. Das hatte die Politik schon im Herbst so beschlossen und einstimmig dafür gestimmt, den Platz zu bauen. „Den brauchen wir auch dringend“, sagt Friedrich Rohlfing gegenüber dem MT. Denn der bestehende Rasenplatz befinde sich in einem sehr schlechten Zustand. Der Boden habe Löcher und sei sehr holprig. Vor allem im Sommer sei der Pflegeaufwand zeit- und kostenintensiv. Außerdem hätten Schädlinge dem Platz im vergangenen Jahr zugesetzt.

„Der Bodenaufbau ist ebenfalls sehr schlecht“, sagt der SC-Vorsitzende. Durch einen Kunstrasenplatz hätten die mittlerweile 13 Fußball-Jugendmannschaften optimale Bedingungen für den Spiel- und Trainingsbetrieb. Genutzt wird das Areal ebenfalls für den Schulsport sowie vom CVJM und dem TV Sachsenroß. Rund 550.000 Euro kostet das Projekt – Geld, das vom Land ganz ohne den sonst üblichen Eigenanteil fließt. Friedrich Rohlfing geht davon aus, dass bei einer Bewilligung des Antrags relativ schnell mit dem Bau begonnen werden kann.

Gegenüber den bisherigen Plänen wäre das eine zeitliche Verzögerung von rund einem halben Jahr. Möglicherweise könnte 2022 der Betrieb auf dem Kunstrasenplatz aufgenommen werden. Dort kann außerdem ganzjährig gespielt werden. Das führe zugleich zu einer spürbaren Entlastung der Sporthallen, von der die Hiller Vereine bei der Vergabe der Hallenzeiten profitieren.

Der Fußballverein hat in den vergangenen Jahren eine große Entwicklung hingelegt. Vor allem in der Nachwuchsarbeit liegt der Schwerpunkt, denn aktuell kicken dort rund 240 Kinder- und Jugendliche in den verschiedenen Mannschaften.

Mit Förderprogrammen hat der SC Hille bereits gute Erfahrungen gemacht. So gab es im vergangenen Jahr einen Betrag von 37.500 Euro, der aus dem Topf „Sportstätte 2022“ stammt. Das Geld wurde für die Erweiterung des Sportheims verwendet, deren Bauarbeiten allmählich auf die Zielgerade einbiegen. Von Außen ist nach Worten von Friedrich Rohlfing weitgehend alles fertig. „Die Innenarbeiten folgen noch“, sagt er. Laufe es weiter nach Plan, seien diese bis Ostern erledigt.

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