Mountainbiker aufgeklärt: Umweltamt startet Kampagne zu richtigem Verhalten im Wiehengebirge Hille (mt/dc). Naturschutz-Themen haben das Umweltamt des Kreises im vergangenen Jahr in vielerlei Hinsicht beschäftigt: Wichtige Projekte und Aufgaben seien angeschoben und weiterentwickelt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu zählten eine Naturschutzmaßnahme zur Aufwertung des Naturschutzgebietes Minderheide. Hier wurde ein Kleingewässer neu angelegt, umfangreiche Gehölz- und Zaunbaumaßnahmen gehört auch zu der Maßnahme. Hierfür gab es Fördermittel der EU und des Landes NRW, die Gesamtkosten dieser Maßnahme beliefen sich auf rund 22.000 Euro. Auch im Naherholungsgebiet Mindenerwald hat sich einiges getan: Durch die Neuanlage von Artenschutzgewässern, Gehölzschnitt- und Pflegemaßnahmen sowie Zaunbauarbeiten zur Vorbereitung einer dauerhaften Beweidung konnte das Gebiet weiter aufgewertet werden. Die Maßnahme kostete 78.000 Euro. Im Rahmen des Kreiskulturlandschaftsprogramms wurden im vergangenen Jahr 228 Hektar Grünland- und Ackerflächen neu bewilligt. Das Gesamtvolumen beträgt rund 129.000 Euro, welches zum größten Teil durch die Europäische Union sowie das Land NRW finanziert wird. Der Kreisanteil beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Das Umweltamt hat vermehrt den Austausch mit Grundstückseigentümern und ehrenamtlichen Naturschützern in den Schutzgebieten von europäischem Rang (Natura2000-Schutzgebiete) gesucht. Im Kreisgebiet gehören zu den Natura2000-Schutzgebieten beispielsweise das EU-Vogelschutzgebiet „Weseraue“ in Petershagen, das EU-Vogelschutzgebiet „Bastauniederung“ oder das FFH-Gebiet „Großes Torfmoor und Altes Moor“. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Minden und der Kreispolizeibehörde hat das Umweltamt einen Wald-Aktionstag zur Aufklärung von Mountainbikern über erlaubte Verhaltensweisen in Waldschutzgebieten wie dem Wiehen- und Wesergebirge durchgeführt. Mit dieser Aktion sollte auf die sensiblen und deshalb streng geschützten Waldareale aufmerksam gemacht werden, durch die viele Routen abseits der Wege führen. Diese Aktion war der Beginn einer Aufklärungskampagne. Künftig möchte der Kreis gemeinsam mit Partnern (Kommunen, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Klimaschutz) aus der Region ein Entwicklungszielkonzept für den Landschaftsraum Großes Torfmoor und Bastauniederung erarbeiten. Dafür hat der Kreis bei der Bezirksregierung Detmold Fördermittel beantragt. Ein weiteres Umweltprojekt war beispielsweise die Beweidung mit einer Pferde-Mischrasse aus Konik- und Przewalskipferden in den Naturschutzgebieten „Eisberger Werder“ und „Hehler Feld“ in Porta Westfalica.

Mountainbiker aufgeklärt: Umweltamt startet Kampagne zu richtigem Verhalten im Wiehengebirge

Der Mountainbiker, der tagelang gesucht wurde, ist wohlbehalten wieder aufgetaucht. Foto: Ulf Hanke © Ulf Hanke

Hille (mt/dc). Naturschutz-Themen haben das Umweltamt des Kreises im vergangenen Jahr in vielerlei Hinsicht beschäftigt: Wichtige Projekte und Aufgaben seien angeschoben und weiterentwickelt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu zählten eine Naturschutzmaßnahme zur Aufwertung des Naturschutzgebietes Minderheide. Hier wurde ein Kleingewässer neu angelegt, umfangreiche Gehölz- und Zaunbaumaßnahmen gehört auch zu der Maßnahme. Hierfür gab es Fördermittel der EU und des Landes NRW, die Gesamtkosten dieser Maßnahme beliefen sich auf rund 22.000 Euro.

Auch im Naherholungsgebiet Mindenerwald hat sich einiges getan: Durch die Neuanlage von Artenschutzgewässern, Gehölzschnitt- und Pflegemaßnahmen sowie Zaunbauarbeiten zur Vorbereitung einer dauerhaften Beweidung konnte das Gebiet weiter aufgewertet werden. Die Maßnahme kostete 78.000 Euro.

Im Rahmen des Kreiskulturlandschaftsprogramms wurden im vergangenen Jahr 228 Hektar Grünland- und Ackerflächen neu bewilligt. Das Gesamtvolumen beträgt rund 129.000 Euro, welches zum größten Teil durch die Europäische Union sowie das Land NRW finanziert wird. Der Kreisanteil beläuft sich auf rund 6.000 Euro.

Das Umweltamt hat vermehrt den Austausch mit Grundstückseigentümern und ehrenamtlichen Naturschützern in den Schutzgebieten von europäischem Rang (Natura2000-Schutzgebiete) gesucht. Im Kreisgebiet gehören zu den Natura2000-Schutzgebieten beispielsweise das EU-Vogelschutzgebiet „Weseraue“ in Petershagen, das EU-Vogelschutzgebiet „Bastauniederung“ oder das FFH-Gebiet „Großes Torfmoor und Altes Moor“.

In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Minden und der Kreispolizeibehörde hat das Umweltamt einen Wald-Aktionstag zur Aufklärung von Mountainbikern über erlaubte Verhaltensweisen in Waldschutzgebieten wie dem Wiehen- und Wesergebirge durchgeführt. Mit dieser Aktion sollte auf die sensiblen und deshalb streng geschützten Waldareale aufmerksam gemacht werden, durch die viele Routen abseits der Wege führen. Diese Aktion war der Beginn einer Aufklärungskampagne.

Künftig möchte der Kreis gemeinsam mit Partnern (Kommunen, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Klimaschutz) aus der Region ein Entwicklungszielkonzept für den Landschaftsraum Großes Torfmoor und Bastauniederung erarbeiten. Dafür hat der Kreis bei der Bezirksregierung Detmold Fördermittel beantragt.

Ein weiteres Umweltprojekt war beispielsweise die Beweidung mit einer Pferde-Mischrasse aus Konik- und Przewalskipferden in den Naturschutzgebieten „Eisberger Werder“ und „Hehler Feld“ in Porta Westfalica.

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