Mehr Platz für Gewerbe: 2,6 Hektar große Fläche an der Grenze zu Minden Hille-Hartum (mt/sbo). Die Gemeinde Hille will mehr Platz für Gewerbe schaffen. Den Startschuss für die Ausweisung neuer Fläche hat der Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung gegeben. Die Details teilt die Verwaltung jetzt mit. Südlich der Mindener Straße und damit genau gegenüber dem Gewerbepark Hartum-Ost soll das Gewerbegebiet Hartum-Südost Teil I entstehen. Damit ist das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan eingeleitet, welches in einem Jahr abgeschlossen sein soll. Es gebe laufend Anfragen von Firmen, denn Gewerbestandorte seien rar gesät, teilt Hans-Peter Seele, Sachbereichsleiter Planung und Entwicklung mit. Laut Bebauungsplan soll auf der aktuell landwirtschaftlich genutzten Fläche – an der Grenze zu Minden – ein Gewerbegebiet mit einer Größe von 2,6 Hektar entstehen. Die ersten Unternehmen könnten sich hier ab Frühjahr 2022 ansiedeln. Mit der Vermarktung will die Gemeinde aber erst starten, wenn Planungssicherheit besteht und sie den Bewerbern grünes Licht geben können. Auch wenn sich auf der bisherigen Ackerfläche im kommenden Jahr wohl baulich noch nichts tun dürfte, könnten die Erschließungsarbeiten an der Mindener Straße womöglich schon 2021 starten. Bereits im seit 2012 geltenden Flächennutzungsplan ist dieser Bereich als Gewerbegebiet dargestellt. Industrie kommt demzufolge aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung keinesfalls in Betracht. Ansiedeln können sich in „Hartum-Südost Teil I“ nur Unternehmen, die für keine starken Beeinträchtigungen sorgen. Sie dürfen keinen übermäßigen Lärm oder Geruch verursachen. Die Bürger haben in dem gesamten Verfahren auch noch ein Wort mitzureden. Zu einem Bauleitverfahren gehört gemäß Baugesetzbuch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Die werde, sagt Hans-Peter Seele, wegen der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form, nämlich einer Bürgerversammlung, ablaufen. „Die Stellungnahmen müssen schriftlich im Rathaus abgegeben werden.“ Das wird voraussichtlich im März oder April der Fall sein, den genauen Zeitraum wird die Gemeinde aber fristgerecht bekannt geben. (www.hille.de)

Mehr Platz für Gewerbe: 2,6 Hektar große Fläche an der Grenze zu Minden

© Stefanie Dullweber

Hille-Hartum (mt/sbo). Die Gemeinde Hille will mehr Platz für Gewerbe schaffen. Den Startschuss für die Ausweisung neuer Fläche hat der Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung gegeben. Die Details teilt die Verwaltung jetzt mit.

Südlich der Mindener Straße und damit genau gegenüber dem Gewerbepark Hartum-Ost soll das Gewerbegebiet Hartum-Südost Teil I entstehen. Damit ist das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan eingeleitet, welches in einem Jahr abgeschlossen sein soll.

Es gebe laufend Anfragen von Firmen, denn Gewerbestandorte seien rar gesät, teilt Hans-Peter Seele, Sachbereichsleiter Planung und Entwicklung mit. Laut Bebauungsplan soll auf der aktuell landwirtschaftlich genutzten Fläche – an der Grenze zu Minden – ein Gewerbegebiet mit einer Größe von 2,6 Hektar entstehen.

Die ersten Unternehmen könnten sich hier ab Frühjahr 2022 ansiedeln. Mit der Vermarktung will die Gemeinde aber erst starten, wenn Planungssicherheit besteht und sie den Bewerbern grünes Licht geben können. Auch wenn sich auf der bisherigen Ackerfläche im kommenden Jahr wohl baulich noch nichts tun dürfte, könnten die Erschließungsarbeiten an der Mindener Straße womöglich schon 2021 starten.

Bereits im seit 2012 geltenden Flächennutzungsplan ist dieser Bereich als Gewerbegebiet dargestellt. Industrie kommt demzufolge aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung keinesfalls in Betracht. Ansiedeln können sich in „Hartum-Südost Teil I“ nur Unternehmen, die für keine starken Beeinträchtigungen sorgen. Sie dürfen keinen übermäßigen Lärm oder Geruch verursachen.

Die Bürger haben in dem gesamten Verfahren auch noch ein Wort mitzureden. Zu einem Bauleitverfahren gehört gemäß Baugesetzbuch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Die werde, sagt Hans-Peter Seele, wegen der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form, nämlich einer Bürgerversammlung, ablaufen. „Die Stellungnahmen müssen schriftlich im Rathaus abgegeben werden.“ Das wird voraussichtlich im März oder April der Fall sein, den genauen Zeitraum wird die Gemeinde aber fristgerecht bekannt geben. (www.hille.de)

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