Letzte Hürden für Baugebiete: In Hartum und Oberlübbe soll neuer Wohnraum entstehen Stefanie Dullweber Hille-Hartum. Das Baugebiet „Holzhauser Kirchweg Nord“ in Hartum muss nur noch durch den Rat, dann hat das Planungsverfahren die letzte Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss hat eine einstimmige Empfehlung gegeben, den Bebauungsplan als Satzung zu beschließen. Die Planungsunterlagen hatten zuletzt in der Zeit vom 1. Oktober bis 2. November öffentlich zur Einsichtnahme im Rathaus ausgelegen und konnten zudem im Internet auf der Homepage der Gemeinde Hille eingesehen werden. Von den Bürgern habe es keine weiteren Anregungen zu den Plänen gegeben, sagte Stadtplaner Olaf Schramme. Die von den Behörden eingereichten Anregungen wurden berücksichtigt beziehungsweise zur Kenntnis genommen. Somit kann der Bebauungsplan mit der Nummer 79 als Satzung beschlossen werden. Nachdem der Rat seine Zustimmung gegeben hat, muss der Beschluss noch öffentlich bekannt gemacht werden. Erst dann ist die Bauleitplanung rechtsverbindlich. Am Holzhauser Kirchweg gibt es 24 Baugrundstücke mit Größen zwischen 663 und 1.019 Quadratmeter, die in zwei Reihen entlang der Straße verlaufen sollen. Die jeweils hinteren Grundstücke sollen den Plänen zufolge über sechs Stichwege erreichbar sein. Der Wunsch, aus dem Bereich ein Wohngebiet zu machen, reicht schon länger zurück. Der erste Aufschlag für den Bebauungsplan erfolgte bereits im Dezember 2019. Ursprünglich trat die Volksbank Herford-Mindener Land als Investor auf. Das Geldinstitut zog sich jedoch zurück. Neuer Investor ist ein Unternehmer aus Hille, der das Bauleitplanverfahren mit den identischen städtebaulichen Zielen fortgeführt hat. Die Pläne für das Baugebiet „Westlich Lübber Hang“ in Oberlübbe haben sich noch einmal verändert. Man habe die Erschließung optimiert und die Zuschnitte von zwei Grundstücken verbessert, sagte Diplom-Ingenieur Holger Krüger zum geänderten Entwurf, mit dem man jetzt in die öffentliche Auslegung gehen will. Um Bodenversiegelungen zu verhindern, sei ein zentraler Wendehammer geplant. Somit verringere sich die Straßenfläche von 1.180 auf 858 Quadratmeter. Die Anbindung soll über den Lübber Hang an die Hauptstraße erfolgen.Bei dem Bebauungsplan handelt es sich um einen Lückenschluss. Elf Baugrundstücke sehen die Entwürfe der Verantwortlichen dort vor. Der Planungsausschuss stimmte dem geänderten Entwurf einstimmig zu.

Letzte Hürden für Baugebiete: In Hartum und Oberlübbe soll neuer Wohnraum entstehen

Das Baugebiet "Holzhauser Kirchweg Nord" in Hartum muss nur noch durch den Rat. Die Pläne für das Baugebiet "Westlich Lübber Hang" in Oberlübbe haben sich noch einmal verändert. Symbolfoto: © Patrick Pleul

Hille-Hartum. Das Baugebiet „Holzhauser Kirchweg Nord“ in Hartum muss nur noch durch den Rat, dann hat das Planungsverfahren die letzte Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss hat eine einstimmige Empfehlung gegeben, den Bebauungsplan als Satzung zu beschließen.

Die Planungsunterlagen hatten zuletzt in der Zeit vom 1. Oktober bis 2. November öffentlich zur Einsichtnahme im Rathaus ausgelegen und konnten zudem im Internet auf der Homepage der Gemeinde Hille eingesehen werden. Von den Bürgern habe es keine weiteren Anregungen zu den Plänen gegeben, sagte Stadtplaner Olaf Schramme. Die von den Behörden eingereichten Anregungen wurden berücksichtigt beziehungsweise zur Kenntnis genommen. Somit kann der Bebauungsplan mit der Nummer 79 als Satzung beschlossen werden. Nachdem der Rat seine Zustimmung gegeben hat, muss der Beschluss noch öffentlich bekannt gemacht werden. Erst dann ist die Bauleitplanung rechtsverbindlich.

Am Holzhauser Kirchweg gibt es 24 Baugrundstücke mit Größen zwischen 663 und 1.019 Quadratmeter, die in zwei Reihen entlang der Straße verlaufen sollen. Die jeweils hinteren Grundstücke sollen den Plänen zufolge über sechs Stichwege erreichbar sein. Der Wunsch, aus dem Bereich ein Wohngebiet zu machen, reicht schon länger zurück. Der erste Aufschlag für den Bebauungsplan erfolgte bereits im Dezember 2019. Ursprünglich trat die Volksbank Herford-Mindener Land als Investor auf. Das Geldinstitut zog sich jedoch zurück. Neuer Investor ist ein Unternehmer aus Hille, der das Bauleitplanverfahren mit den identischen städtebaulichen Zielen fortgeführt hat.

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Patrick Schwemmling

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Die Pläne für das Baugebiet „Westlich Lübber Hang“ in Oberlübbe haben sich noch einmal verändert. Man habe die Erschließung optimiert und die Zuschnitte von zwei Grundstücken verbessert, sagte Diplom-Ingenieur Holger Krüger zum geänderten Entwurf, mit dem man jetzt in die öffentliche Auslegung gehen will. Um Bodenversiegelungen zu verhindern, sei ein zentraler Wendehammer geplant. Somit verringere sich die Straßenfläche von 1.180 auf 858 Quadratmeter. Die Anbindung soll über den Lübber Hang an die Hauptstraße erfolgen.

Bei dem Bebauungsplan handelt es sich um einen Lückenschluss. Elf Baugrundstücke sehen die Entwürfe der Verantwortlichen dort vor. Der Planungsausschuss stimmte dem geänderten Entwurf einstimmig zu.

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