Letzte Hürde gemeistert: Hiller Baugebiet "In der Loge" kann starten Carsten Korfesmeyer Hille. Formal hat das Baugebiet „In der Loge“ die letzte Hürde übersprungen. „Das Planverfahren ist abgeschlossen“, sagt Sachgebietsleiter Hans-Peter Seele. Donnerstag beschloss der Rat einstimmig, den Bebauungsplan aufzustellen. Damit ist der Weg für neue Wohnbebauung in der Schlandorfstraße frei. Nach aktuellem Stand entstehen 16 Grundstücke auf dem 1,3 Hektar großen Areal. „Drei davon könnten auch mit Mehrfamilienhäusern bebaut werden“, sagt der Mann aus dem Rathaus. Es ist ein planungsrechtlicher Schlussstrich, der lange dauerte. Schon im März 2018 hatte die Sparkasse Minden-Lübbecke einen Bauantrag gestellt. Dann stießen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe auf die Reste einer hochmittelalterlichen Burg. Was die Funde und Ausgrabungen betrifft, habe es zwischen der Behörde und dem Erschließungsträger eine Einigung gegeben. MT-Informationen zufolge sollen die historischen Funde nur an den Stellen gesichert und dokumentiert werden, wo tatsächlich gebaut wird. Auch die mögliche Geruchsbelästigung durch Landwirtschaft ist kein Thema mehr. Ein Gutachten hat die Intensität an den jeweiligen Grundstücken erfasst und jeder Käufer weiß somit Bescheid, wie hoch die jeweilige Belastung ist. „Die liegt zwar höher als in der Richtlinie, aber noch im zulässigen Rahmen für ein Dorf“, sagt Hans-Peter Seele. Aus dem Weg geräumt sind inzwischen auch die Bedenken, dass „In der Loge“ den zusätzlichen Verkehr nicht verkraften könnte. „Da sehen wir keine Probleme“, sagt der Sachgebietsleiter. Wann es mit den Bauarbeiten für die Häuser los geht, ist jetzt Sache der Sparkasse. Informationen zufolge soll es Wartelisten für die Grundstücke geben.

Letzte Hürde gemeistert: Hiller Baugebiet "In der Loge" kann starten

1,3 Hektar misst das Baugebiet „In der Loge“. Auf dem Areal an der Schlandorfstraße sollen nach aktuellem Stand 16 Grundstücke für Wohnbebauung entstehen. MT- © Foto: Carsten Korfesmeyer

Hille. Formal hat das Baugebiet „In der Loge“ die letzte Hürde übersprungen. „Das Planverfahren ist abgeschlossen“, sagt Sachgebietsleiter Hans-Peter Seele. Donnerstag beschloss der Rat einstimmig, den Bebauungsplan aufzustellen. Damit ist der Weg für neue Wohnbebauung in der Schlandorfstraße frei. Nach aktuellem Stand entstehen 16 Grundstücke auf dem 1,3 Hektar großen Areal. „Drei davon könnten auch mit Mehrfamilienhäusern bebaut werden“, sagt der Mann aus dem Rathaus.

Es ist ein planungsrechtlicher Schlussstrich, der lange dauerte. Schon im März 2018 hatte die Sparkasse Minden-Lübbecke einen Bauantrag gestellt. Dann stießen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe auf die Reste einer hochmittelalterlichen Burg. Was die Funde und Ausgrabungen betrifft, habe es zwischen der Behörde und dem Erschließungsträger eine Einigung gegeben. MT-Informationen zufolge sollen die historischen Funde nur an den Stellen gesichert und dokumentiert werden, wo tatsächlich gebaut wird.

Auch die mögliche Geruchsbelästigung durch Landwirtschaft ist kein Thema mehr. Ein Gutachten hat die Intensität an den jeweiligen Grundstücken erfasst und jeder Käufer weiß somit Bescheid, wie hoch die jeweilige Belastung ist. „Die liegt zwar höher als in der Richtlinie, aber noch im zulässigen Rahmen für ein Dorf“, sagt Hans-Peter Seele.

Aus dem Weg geräumt sind inzwischen auch die Bedenken, dass „In der Loge“ den zusätzlichen Verkehr nicht verkraften könnte. „Da sehen wir keine Probleme“, sagt der Sachgebietsleiter. Wann es mit den Bauarbeiten für die Häuser los geht, ist jetzt Sache der Sparkasse. Informationen zufolge soll es Wartelisten für die Grundstücke geben.

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