Kugelschreiber und Maske mitbringen: Corona spielt am Wahltag eine Rolle Stefanie Dullweber Hille-Hartum. 45 Tage haben die Kandidaten noch Zeit, um die Wähler von sich zu überzeugen. Corona hat den Wahlkampf ausgebremst – trotzdem versuchen diejenigen, die sich um ein politisches Amt in der Gemeinde Hille bewerben, auf sich aufmerksam zu werben. Burkhard Günther postet beispielsweise Videos auf Facebook, Henning Grinke fährt mit dem Rad über die Dörfer und Michael Schweiß trifft als amtierender Bürgermeister bei Terminen viele Gesprächspartner. Seit Montag dieser Woche stehen die Kandidaten für die Rats- und Bürgermeisterwahl nun auch offiziell fest. An diesem Tag lief die Frist für diejenigen ab, die sich um ein politisches Amt in der Gemeinde Hille bewerben. Der Wahlausschuss hat sich mit den eingereichten Vorschlägen befasst. Wie Wahlleiter Helmut Spilker mitteilte, liegen drei Vorschläge für das Amt des Bürgermeisters vor: Henning Grinke (CDU), Michael Schweiß (Einzelbewerber) und Burkhard Günther (SPD). Grinke reichte seine Bewerbung am 20. Dezember 2019 als Erster ein, es folgte Michael Schweiß am 11. März und Burkhard Günther am 22. Juni. Die Verwaltung hatte im Vorfeld die Vollständigkeit der Unterlagen geprüft und dem Wahlausschuss vorgelegt. Dessen Mitglieder stimmten nach erneuter Prüfung einstimmig dafür, die Vorschläge zuzulassen. Gemeindeweit haben sechs Parteien ihre Wahlvorschläge eingereicht. Bislang sind im Gemeinderat SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG vertreten. Als weiterer Bewerber kommt die AfD dazu. Die Mitglieder des Wahlausschusses stimmten den eingereichten Vorschlägen ebenfalls einstimmig zu. Seit Mittwoch ist auch die Liste der Direktkandidaten öffentlich einsehbar. Während alle anderen Parteien ihre Kandidaten bereits im Vorfeld öffentlich benannt hatten, gab die AfD nur die Namen von der Reserveliste bekannt. Jetzt weiß man auch wie die Direktkandidaten heißen. Es sind Jürgen Bekemeier (Hille-Nord/Ost), Oksana Osipov (Hille-Nord/West), Barbara Heinke (Hille-Mitte), Florian Deutzmann (Hille-Süd), Heidemarie Rohlfing (Südhemmern), Markus Berning (Nordhemmern), Meikel Vickers (Holzhausen II), Friedhelm Rohlfing (Hartum-Nord), Rene Anton (Hartum-Süd), Michael Heinke (Rothenuffeln-Nord), Stephan Rohlfing (Rothenuffeln-Süd), Ricarda Zehm (Unterlübbe), Frank Kniffka (Oberlübbe-West), Olaf Oehmichen (Oberlübbe-Ost) und Lutz Bredemeier (Eickhorst). Insgesamt vier Stimmzettel bekommen die Wähler, die entweder am 13. September in einem der 18. Wahllokale oder im Vorfeld per Briefwahl ihre Stimme abgeben. Die Stimmzettel werden ab dem 11. August versandt, teilte die Verwaltung mit. Auch die Farbgebung steht fest. Die Zettel für den Gemeinderat sind hellblau, die für die Bürgermeisterwahl hellgrün. Sollte keiner der drei Bewerber um das Bürgermeisteramt im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit bekommen, steht auch schon der Termin für die Stichwahl fest – es ist der 27. September. Auch das Corona-Virus sei bei der Kommunalwahl ein Thema, so Küchhold weiter. Die Bürger seien aufgefordert, möglichst einen eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen der Stimmzettel mitzubringen. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sei genauso erforderlich wie das Einhalten der Abstandsregeln. In jedem Wahllokal lägen aber auch Einwegmasken und Kugelschreiber bereit. Außerdem würden die Wahllokale mit Desinfektionsmitteln ausgestattet. Der Wahlausschuss trifft sich zur nächsten Sitzung am 16. September, um das Wahlergebnis festzustellen.

Kugelschreiber und Maske mitbringen: Corona spielt am Wahltag eine Rolle

Wer als Bürgermeister die nächsten vier Jahre im Rathaus in Hartum arbeitet, darüber entscheiden die Hiller Bürger am 13. September. MT-Archivfoto: Alex Lehn

Hille-Hartum. 45 Tage haben die Kandidaten noch Zeit, um die Wähler von sich zu überzeugen. Corona hat den Wahlkampf ausgebremst – trotzdem versuchen diejenigen, die sich um ein politisches Amt in der Gemeinde Hille bewerben, auf sich aufmerksam zu werben. Burkhard Günther postet beispielsweise Videos auf Facebook, Henning Grinke fährt mit dem Rad über die Dörfer und Michael Schweiß trifft als amtierender Bürgermeister bei Terminen viele Gesprächspartner.

Seit Montag dieser Woche stehen die Kandidaten für die Rats- und Bürgermeisterwahl nun auch offiziell fest. An diesem Tag lief die Frist für diejenigen ab, die sich um ein politisches Amt in der Gemeinde Hille bewerben. Der Wahlausschuss hat sich mit den eingereichten Vorschlägen befasst.

Wie Wahlleiter Helmut Spilker mitteilte, liegen drei Vorschläge für das Amt des Bürgermeisters vor: Henning Grinke (CDU), Michael Schweiß (Einzelbewerber) und Burkhard Günther (SPD). Grinke reichte seine Bewerbung am 20. Dezember 2019 als Erster ein, es folgte Michael Schweiß am 11. März und Burkhard Günther am 22. Juni. Die Verwaltung hatte im Vorfeld die Vollständigkeit der Unterlagen geprüft und dem Wahlausschuss vorgelegt. Dessen Mitglieder stimmten nach erneuter Prüfung einstimmig dafür, die Vorschläge zuzulassen.

Gemeindeweit haben sechs Parteien ihre Wahlvorschläge eingereicht. Bislang sind im Gemeinderat SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FWG vertreten. Als weiterer Bewerber kommt die AfD dazu. Die Mitglieder des Wahlausschusses stimmten den eingereichten Vorschlägen ebenfalls einstimmig zu. Seit Mittwoch ist auch die Liste der Direktkandidaten öffentlich einsehbar. Während alle anderen Parteien ihre Kandidaten bereits im Vorfeld öffentlich benannt hatten, gab die AfD nur die Namen von der Reserveliste bekannt. Jetzt weiß man auch wie die Direktkandidaten heißen. Es sind Jürgen Bekemeier (Hille-Nord/Ost), Oksana Osipov (Hille-Nord/West), Barbara Heinke (Hille-Mitte), Florian Deutzmann (Hille-Süd), Heidemarie Rohlfing (Südhemmern), Markus Berning (Nordhemmern), Meikel Vickers (Holzhausen II), Friedhelm Rohlfing (Hartum-Nord), Rene Anton (Hartum-Süd), Michael Heinke (Rothenuffeln-Nord), Stephan Rohlfing (Rothenuffeln-Süd), Ricarda Zehm (Unterlübbe), Frank Kniffka (Oberlübbe-West), Olaf Oehmichen (Oberlübbe-Ost) und Lutz Bredemeier (Eickhorst).

Insgesamt vier Stimmzettel bekommen die Wähler, die entweder am 13. September in einem der 18. Wahllokale oder im Vorfeld per Briefwahl ihre Stimme abgeben. Die Stimmzettel werden ab dem 11. August versandt, teilte die Verwaltung mit. Auch die Farbgebung steht fest. Die Zettel für den Gemeinderat sind hellblau, die für die Bürgermeisterwahl hellgrün. Sollte keiner der drei Bewerber um das Bürgermeisteramt im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit bekommen, steht auch schon der Termin für die Stichwahl fest – es ist der 27. September.

Auch das Corona-Virus sei bei der Kommunalwahl ein Thema, so Küchhold weiter. Die Bürger seien aufgefordert, möglichst einen eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen der Stimmzettel mitzubringen. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sei genauso erforderlich wie das Einhalten der Abstandsregeln. In jedem Wahllokal lägen aber auch Einwegmasken und Kugelschreiber bereit. Außerdem würden die Wahllokale mit Desinfektionsmitteln ausgestattet. Der Wahlausschuss trifft sich zur nächsten Sitzung am 16. September, um das Wahlergebnis festzustellen.

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