Kommentar zum Thema: Gefährliches Pflaster Leider muss meist erst Schlimmes passieren, bevor etwas unternommen wird. Dann könnte spätestens jetzt wohl der Zeitpunkt sein, um auf der Hauptstraße in Höhe der Grundschule eine Tempo-30-Zone einzurichten. Das nach dem Unfall am Dienstag seitlich auf dem Gehweg liegen gebliebene Auto wirkt wie ein dringender Appell für mehr Verkehrssicherheit im Ort. Tempo-30-Zonen verhindern nicht jeden Verkehrsunfall, aber: sie senken zumindest das Risiko dafür. Langsamer fahren täte diesem Streckenabschnitt der Oberlübber Verkehrsader nur gut. Er liegt in Sichtweite zur Grundschule und ist buchstäblich ein gefährliches Pflaster. Wie leicht hätten auch Fußgänger in das Unglück verwickelt werden können? Dass dieses zu einem Zeitpunkt geschah, als sich noch Kinder in der Schule aufhielten, macht die Sache nur brisanter. Die Grundschule liegt postalisch im Schülerweg, gefühlt aber an der Hauptstraße. Kinder sind dort täglich zahlreich unterwegs und im Kreis gibt es mehrere vergleichbare Stellen, wo Tempo 30 gilt, die Schuleingangstüren jedoch an anderen Straßen liegen – wie beispielsweise in Rothenuffeln. Die Oberlübber wünschen sich ganz offensichtlich eine Tempo-30-Zone in dem Streckenabschnitt an der Hauptstraße. Die Schulleitung möchte sie ebenso und die örtliche Politik fordert sie seit langem. Das alles ist etwas, das die Verantwortlichen beim Kreis nicht ignorieren sollten. Vielleicht überprüft man dort jetzt noch einmal, ob Tempo 30 womöglich doch klappen könnte. So viel Zeit sollte sein.

Kommentar zum Thema: Gefährliches Pflaster

© Foto: Lehn

Leider muss meist erst Schlimmes passieren, bevor etwas unternommen wird. Dann könnte spätestens jetzt wohl der Zeitpunkt sein, um auf der Hauptstraße in Höhe der Grundschule eine Tempo-30-Zone einzurichten. Das nach dem Unfall am Dienstag seitlich auf dem Gehweg liegen gebliebene Auto wirkt wie ein dringender Appell für mehr Verkehrssicherheit im Ort.

Tempo-30-Zonen verhindern nicht jeden Verkehrsunfall, aber: sie senken zumindest das Risiko dafür. Langsamer fahren täte diesem Streckenabschnitt der Oberlübber Verkehrsader nur gut. Er liegt in Sichtweite zur Grundschule und ist buchstäblich ein gefährliches Pflaster. Wie leicht hätten auch Fußgänger in das Unglück verwickelt werden können? Dass dieses zu einem Zeitpunkt geschah, als sich noch Kinder in der Schule aufhielten, macht die Sache nur brisanter.

Die Grundschule liegt postalisch im Schülerweg, gefühlt aber an der Hauptstraße. Kinder sind dort täglich zahlreich unterwegs und im Kreis gibt es mehrere vergleichbare Stellen, wo Tempo 30 gilt, die Schuleingangstüren jedoch an anderen Straßen liegen – wie beispielsweise in Rothenuffeln.


Die Oberlübber wünschen sich ganz offensichtlich eine Tempo-30-Zone in dem Streckenabschnitt an der Hauptstraße. Die Schulleitung möchte sie ebenso und die örtliche Politik fordert sie seit langem. Das alles ist etwas, das die Verantwortlichen beim Kreis nicht ignorieren sollten. Vielleicht überprüft man dort jetzt noch einmal, ob Tempo 30 womöglich doch klappen könnte. So viel Zeit sollte sein.

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