Keine Sterbefälle durch Corona: Warteliste in Hiller Seniorenheim unverändert Christine Riechmann Hille. Die Corona-Krise hat die Situation rund um Wartelisten in Hiller Altenpflegeeinrichtungen nicht verändert. „Wir haben durch das Virus Gott sei Dank bisher keine Sterbefälle zu beklagen und daher auch keine Verschiebungen, was unsere Kapazitäten betrifft“, berichtet Mandy Hellige, Leiterin im Altenpflegeheim der Diakonie Stiftung Salem. Wartelisten gibt es in der Einrichtung sowohl für Kurzzeit- als auch für Vollzeitpflege. Etwa 20 Leute stünden aktuell auf den Listen, die in absehbarer Zeit, einen Platz in der Von-Oeynhausen-Straße suchten. Aufgefallen ist Mandy Hellige allerdings, dass Menschen zögerlicher seien, ihre Angehörigen in die Einrichtung zu bringen. „Die Leute haben Angst vor einer Covid-Erkrankung und äußern das auch.“ Vermehrt würde aus diesem Grunde häufiger die Bitte kommen, die Angehörigen lieber noch auf der Warteliste zu lassen, man würde die Pflege erstmal zu Hause fortführen. Das würde dazu führen, dass im Heim viel mehr schwere Fälle eingeliefert werden würden. „Die Leute pflegen, bis es eben nicht mehr geht, zu Hause“, so die Heimleiterin. Das sei für alle Beteiligten oft eine schwere Belastung. Diese Beobachtungen hat Nicole Franken, Pflegedienstleiterin in der Seniorenresidenz Hille, nicht gemacht. Bei ihr stellt sich die Situation anders dar. Bewohner und Pflegepersonal seien in ihrer Einrichtung komplett durchgeimpft. „Dadurch haben wir eine relativ hohe Sicherheit“, meint Nicole Franken. Zusätzlich würde jeder Besucher, auch Krankengymnasten, getestet. Auch in der Einrichtung an der Mindener Straße habe es bisher keinen coronabedingten Sterbefall gegeben – und dadurch auch keine Veränderung auf der Warteliste. Die habe sich lediglich ein wenig entspannt, da aktuell niemand in den Urlaub fahren würde und deshalb Angehörige auch aus diesem Grund nicht in die Kurzzeitpflege müssten.

Keine Sterbefälle durch Corona: Warteliste in Hiller Seniorenheim unverändert

Teilweise sind Menschen zögerlicher geworden, ihre Angehörigen in Seniorenheime zu geben. Symbolfoto: MT-Archiv © siehe Bildtext

Hille. Die Corona-Krise hat die Situation rund um Wartelisten in Hiller Altenpflegeeinrichtungen nicht verändert. „Wir haben durch das Virus Gott sei Dank bisher keine Sterbefälle zu beklagen und daher auch keine Verschiebungen, was unsere Kapazitäten betrifft“, berichtet Mandy Hellige, Leiterin im Altenpflegeheim der Diakonie Stiftung Salem. Wartelisten gibt es in der Einrichtung sowohl für Kurzzeit- als auch für Vollzeitpflege. Etwa 20 Leute stünden aktuell auf den Listen, die in absehbarer Zeit, einen Platz in der Von-Oeynhausen-Straße suchten.

Aufgefallen ist Mandy Hellige allerdings, dass Menschen zögerlicher seien, ihre Angehörigen in die Einrichtung zu bringen. „Die Leute haben Angst vor einer Covid-Erkrankung und äußern das auch.“ Vermehrt würde aus diesem Grunde häufiger die Bitte kommen, die Angehörigen lieber noch auf der Warteliste zu lassen, man würde die Pflege erstmal zu Hause fortführen. Das würde dazu führen, dass im Heim viel mehr schwere Fälle eingeliefert werden würden. „Die Leute pflegen, bis es eben nicht mehr geht, zu Hause“, so die Heimleiterin. Das sei für alle Beteiligten oft eine schwere Belastung.

Diese Beobachtungen hat Nicole Franken, Pflegedienstleiterin in der Seniorenresidenz Hille, nicht gemacht. Bei ihr stellt sich die Situation anders dar. Bewohner und Pflegepersonal seien in ihrer Einrichtung komplett durchgeimpft. „Dadurch haben wir eine relativ hohe Sicherheit“, meint Nicole Franken. Zusätzlich würde jeder Besucher, auch Krankengymnasten, getestet.

Auch in der Einrichtung an der Mindener Straße habe es bisher keinen coronabedingten Sterbefall gegeben – und dadurch auch keine Veränderung auf der Warteliste. Die habe sich lediglich ein wenig entspannt, da aktuell niemand in den Urlaub fahren würde und deshalb Angehörige auch aus diesem Grund nicht in die Kurzzeitpflege müssten.

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