Innovationszentrum Pohlsche Heide: Architekten machen sich an die Arbeit Hille (mt/cko). Mit dem Projekt der „Smart Recycling Factory“ entsteht am Standort des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide ein Kompetenz- und Innovationszentrum für Wertstoffgewinnung. Das Projekt verbindet die Themen Forschung, Wirtschaft, Bildung und Naherholung miteinander. Die inhaltliche Neuausrichtung des ehemaligen Entsorgungszentrums erfordert eine neue räumliche Gestaltung, heißt es. Dort, wo früher lediglich Abfälle vergraben und deponiert wurden, soll nun ein innovativer Standort entstehen. Über einen Architektenwettbewerb sollen jetzt zehn interdisziplinäre Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten Planungsentwürfe entwickeln. Das Büro post welters+partner aus Dortmund koordiniert den Wettbewerb, bei dem die Kreativen in den kommenden drei Monaten Zeit haben, ihre Ideen zu gestalten. Ende September wird das Preisgericht über die Gewinner des Wettbewerbes entscheiden. Lutz Freiberg, Bau- und Umweltdezernent des Kreises und Betriebsleiter des eigenen Abfallentsorgungsbetriebes machte zum Auftakt des Wettbewerbes deutlich, dass mit diesem Wettbewerb ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Qualifizierung und Realisierung des ambitionierten Projektes Smart Recycling Factory gegangen werde. „Wir tragen gesellschaftspolitisch eine hohe Verantwortung, denn es geht darum, wie wir das Thema Kreislaufwirtschaft zukünftig erfolgreich gestalten können“, sagt er. Und Henning Schreiber, Geschäftsführer der Kreisabfallverwertungsgesellschaft (KAVG) erklärte zu dem Projekt: „Wir müssen das Thema Müll aus der versteckten Ecke herausholen und prominenter platzieren.“ Man wolle den Standort auch für die nachfolgenden Generationen zukunftsfähig machen. Die Pohlsche Heide habe großes Potenzial für OWL und darüber hinaus. Dort sollen Ressourcen geschont werden. „Es geht darum, sie zurückzugewinnen und dem Umweltkreislauf zurückzuführen“. Annette Nothnagel, Leitung Regionale 2022 bei der OWL GmbH, unterstrich, dass man die Zusammenarbeit mit Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft der Region als Impulsgeber nutze. In einem gemeinsamen Vortrag des „Projektteams SRF“ von Dr. Wolfgang Wackerl, Büro für Projektentwicklung, Sarah Golcher, Projektentwicklung AML und KAVG-Ingenieur Yannic Schweiß, waren sich alle einig, Zukunft zu gestalten.

Innovationszentrum Pohlsche Heide: Architekten machen sich an die Arbeit

Aus Abfall sollen Wertstoffe werden. © Foto: Lehn

Hille (mt/cko). Mit dem Projekt der „Smart Recycling Factory“ entsteht am Standort des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide ein Kompetenz- und Innovationszentrum für Wertstoffgewinnung.

Das Projekt verbindet die Themen Forschung, Wirtschaft, Bildung und Naherholung miteinander. Die inhaltliche Neuausrichtung des ehemaligen Entsorgungszentrums erfordert eine neue räumliche Gestaltung, heißt es. Dort, wo früher lediglich Abfälle vergraben und deponiert wurden, soll nun ein innovativer Standort entstehen.

Über einen Architektenwettbewerb sollen jetzt zehn interdisziplinäre Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten Planungsentwürfe entwickeln. Das Büro post welters+partner aus Dortmund koordiniert den Wettbewerb, bei dem die Kreativen in den kommenden drei Monaten Zeit haben, ihre Ideen zu gestalten. Ende September wird das Preisgericht über die Gewinner des Wettbewerbes entscheiden.

Lutz Freiberg, Bau- und Umweltdezernent des Kreises und Betriebsleiter des eigenen Abfallentsorgungsbetriebes machte zum Auftakt des Wettbewerbes deutlich, dass mit diesem Wettbewerb ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Qualifizierung und Realisierung des ambitionierten Projektes Smart Recycling Factory gegangen werde. „Wir tragen gesellschaftspolitisch eine hohe Verantwortung, denn es geht darum, wie wir das Thema Kreislaufwirtschaft zukünftig erfolgreich gestalten können“, sagt er. Und Henning Schreiber, Geschäftsführer der Kreisabfallverwertungsgesellschaft (KAVG) erklärte zu dem Projekt: „Wir müssen das Thema Müll aus der versteckten Ecke herausholen und prominenter platzieren.“ Man wolle den Standort auch für die nachfolgenden Generationen zukunftsfähig machen. Die Pohlsche Heide habe großes Potenzial für OWL und darüber hinaus. Dort sollen Ressourcen geschont werden. „Es geht darum, sie zurückzugewinnen und dem Umweltkreislauf zurückzuführen“.

Annette Nothnagel, Leitung Regionale 2022 bei der OWL GmbH, unterstrich, dass man die Zusammenarbeit mit Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft der Region als Impulsgeber nutze. In einem gemeinsamen Vortrag des „Projektteams SRF“ von Dr. Wolfgang Wackerl, Büro für Projektentwicklung, Sarah Golcher, Projektentwicklung AML und KAVG-Ingenieur Yannic Schweiß, waren sich alle einig, Zukunft zu gestalten.

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