Hiller produzieren mehr Müll: Pro Einwohner fallen 204 Kilogramm Bio- und Restmüll an Stefanie Dullweber Hille. Statistisch gesehen hat im letzten Jahr jeder der rund 15.400 Hiller Einwohner 82 Kilogramm Restmüll und 127 Kilogramm Biomüll – also zusammen 209 Kilogramm Abfall – produziert. Im Vorjahr waren es knapp 81 Kilogramm Restmüll, gut 123 Kilogramm Biomüll – und demnach 204 Kilogramm je Einwohner. Das teilt die Gemeinde Hille jetzt in ihrer Abfallbilanz mit. Laut Auskunft aus dem Rathaus ist der produzierte Hausmüll im vergangenen Jahr – gegenüber 2018 – um 8,7 Tonnen auf zusammen 1.263 Tonnen gestiegen. Das Biomüllaufkommen betrug im Jahr 2019 insgesamt 1.961 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Menge um knapp 40 Tonnen gestiegen. Nicht alle Hiller haben eine Biotonne – die Zahl hat sich jedoch leicht erhöht. Bis Ende 2019 lagen der Verwaltung insgesamt 943 Befreiungsanträge von Bürgern vor – diese Zahl besagt, dass gut 80 Prozent der Hiller Haushalte eine Biomülltonne haben. Im Jahr 2018 waren es mit 79,8 Prozent noch ein paar Haushalte weniger. Das jährliche Pro-Kopf-Aufkommen beim Altpapier lag im vergangenen Jahr bei 68,7 Kilogramm, bei den Gelben Säcken bei 30,3 Kilogramm. In den 23 Altglascontainern im Gemeindegebiet wurden je Einwohner 24,5 Kilogramm gesammelt. Die Gesamtsumme bei den genannten Wertstoffen betrug 123,6 Kilogramm je Einwohner. Im Jahr 2018 waren es im Vergleich noch 124 Kilogramm je Einwohner. Bei den Restmülltonnen leerten die Entsorger im vergangenen Jahr insgesamt 5.308 Behälter mit einem Volumen von 60 bis 240 Liter alle vier Wochen. Das sind 17 Gefäße mehr als noch im Jahr 2018. Am stärksten fragen die Bürger der Statistik zufolge die 120-Liter-Tonne (37 Prozent) nach, gefolgt von den 80-Liter-Tonnen (25 Prozent). Bei den Biotonnen werden laut Angaben aus dem Hartumer Rathaus 4.142 Gefäße (39 mehr als 2018) alle 14 Tage geleert. Am beliebtesten bei den Hiller Bürgern sind die 60-Liter-Tonnen (36 Prozent), dicht gefolgt von den 120-Liter-Gefäßen (34 Prozent). Für die Entsorgung des Altpapiers gibt es derzeit in der Gemeinde Hille 5.713 Papiertonnen (45 mehr als 2018) in den Größen 120 Liter (1.882 Gefäße) und 240 Liter (3.831 Gefäße). Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 1.059 Tonnen Altpapier zusammen – 2018 waren es 1.097 Tonnen. Im letzten Jahr stand an vier Tagen das Sammelmobil des Kreises Minden-Lübbecke am Bauhof in Hartum. Dort gaben die Bürger schadstoffhaltige Abfälle aus ihren Privathaushalten ab. Bei diesen Sammlungen kamen 13,89 Tonnen zusammen, im Jahr davor waren es 14,34 Tonnen. Sperrmüll wurde zweimal abgeholt. Hierbei kamen gut neun Tonnen Müll zusammen, 2018 waren es etwas mehr als acht Tonnen. Zehn Sammelmulden mit kompostierbaren Abfällen kamen auf den Friedhöfen zusammen. Die Bürger entsorgten gut 180 Tonnen Abfälle – im Jahr zuvor waren es noch knapp 190 Tonnen. Bei den Restabfällen, die in jeweils neun Mulden gesammelt wurden, kamen gut zehn Tonnen zusammen, 2018 waren es noch gut 14 Tonnen.

Hiller produzieren mehr Müll: Pro Einwohner fallen 204 Kilogramm Bio- und Restmüll an

Foto: dpa © Frank Rumpenhorst

Hille. Statistisch gesehen hat im letzten Jahr jeder der rund 15.400 Hiller Einwohner 82 Kilogramm Restmüll und 127 Kilogramm Biomüll – also zusammen 209 Kilogramm Abfall – produziert. Im Vorjahr waren es knapp 81 Kilogramm Restmüll, gut 123 Kilogramm Biomüll – und demnach 204 Kilogramm je Einwohner. Das teilt die Gemeinde Hille jetzt in ihrer Abfallbilanz mit.

Laut Auskunft aus dem Rathaus ist der produzierte Hausmüll im vergangenen Jahr – gegenüber 2018 – um 8,7 Tonnen auf zusammen 1.263 Tonnen gestiegen. Das Biomüllaufkommen betrug im Jahr 2019 insgesamt 1.961 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Menge um knapp 40 Tonnen gestiegen.

Nicht alle Hiller haben eine Biotonne – die Zahl hat sich jedoch leicht erhöht. Bis Ende 2019 lagen der Verwaltung insgesamt 943 Befreiungsanträge von Bürgern vor – diese Zahl besagt, dass gut 80 Prozent der Hiller Haushalte eine Biomülltonne haben. Im Jahr 2018 waren es mit 79,8 Prozent noch ein paar Haushalte weniger.

Das jährliche Pro-Kopf-Aufkommen beim Altpapier lag im vergangenen Jahr bei 68,7 Kilogramm, bei den Gelben Säcken bei 30,3 Kilogramm. In den 23 Altglascontainern im Gemeindegebiet wurden je Einwohner 24,5 Kilogramm gesammelt. Die Gesamtsumme bei den genannten Wertstoffen betrug 123,6 Kilogramm je Einwohner. Im Jahr 2018 waren es im Vergleich noch 124 Kilogramm je Einwohner.

Bei den Restmülltonnen leerten die Entsorger im vergangenen Jahr insgesamt 5.308 Behälter mit einem Volumen von 60 bis 240 Liter alle vier Wochen. Das sind 17 Gefäße mehr als noch im Jahr 2018. Am stärksten fragen die Bürger der Statistik zufolge die 120-Liter-Tonne (37 Prozent) nach, gefolgt von den 80-Liter-Tonnen (25 Prozent).

Bei den Biotonnen werden laut Angaben aus dem Hartumer Rathaus 4.142 Gefäße (39 mehr als 2018) alle 14 Tage geleert. Am beliebtesten bei den Hiller Bürgern sind die 60-Liter-Tonnen (36 Prozent), dicht gefolgt von den 120-Liter-Gefäßen (34 Prozent).

Für die Entsorgung des Altpapiers gibt es derzeit in der Gemeinde Hille 5.713 Papiertonnen (45 mehr als 2018) in den Größen 120 Liter (1.882 Gefäße) und 240 Liter (3.831 Gefäße). Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 1.059 Tonnen Altpapier zusammen – 2018 waren es 1.097 Tonnen.

Im letzten Jahr stand an vier Tagen das Sammelmobil des Kreises Minden-Lübbecke am Bauhof in Hartum. Dort gaben die Bürger schadstoffhaltige Abfälle aus ihren Privathaushalten ab. Bei diesen Sammlungen kamen 13,89 Tonnen zusammen, im Jahr davor waren es 14,34 Tonnen. Sperrmüll wurde zweimal abgeholt. Hierbei kamen gut neun Tonnen Müll zusammen, 2018 waren es etwas mehr als acht Tonnen.

Zehn Sammelmulden mit kompostierbaren Abfällen kamen auf den Friedhöfen zusammen. Die Bürger entsorgten gut 180 Tonnen Abfälle – im Jahr zuvor waren es noch knapp 190 Tonnen. Bei den Restabfällen, die in jeweils neun Mulden gesammelt wurden, kamen gut zehn Tonnen zusammen, 2018 waren es noch gut 14 Tonnen.

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