Hiller produzieren mehr Abfälle: So viel Müll ist im letzten Jahr pro Bürger angefallen Hille (mt/sbo). Statistisch gesehen hat im Jahr letzten Jahr jeder der rund 15.300 Einwohner der Gemeinde Hille 87 Kilogramm Restmüll und 132 Kilogramm Biomüll produziert. Das sind zusammen 219 Kilogramm Abfall pro Bürger. Im Vorjahr waren es 86 Kilogramm beim Restmüll und 132 Kilogramm beim Biomüll – insgesamt 218 Kilo. Laut Auskunft aus dem Rathaus ist der produzierte Hausmüll im vergangenen Jahr – gegenüber 2020 – um 18 Tonnen auf insgesamt 1.338 Tonnen gestiegen. Das Biomüllaufkommen betrug im Jahr 2021 insgesamt 2.036 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von acht Tonnen. Nicht alle Hiller haben eine Biotonne – die Zahl hat sich jedoch leicht erhöht. Bis Ende letzten Jahres lagen der Verwaltung diverse Befreiungsanträge von Bürgern vor – die Zahlen besagen, dass 82,4 Prozent der Hiller Haushalte eine Biomülltonne haben. Im Jahr 2020 waren es mit 82 Prozent noch ein paar Haushalte weniger. 124 Kilogramm pro Einwohner Das jährliche Pro-Kopf-Aufkommen beim Altpapier lag im vergangenen Jahr bei 64 Kilogramm (minus zwei Kilo), bei den Leichtstoffen für die gelbe Tonne bei 33 Kilogramm (plus drei Kilo). Über die 23 Altglascontainern im Gemeindegebiet wurden je Einwohner 25 Kilogramm je Einwohner gesammelt (minus ein Kilo). Die Gesamtsumme bei den genannten Wertstoffen betrug 124 Kilogramm je Einwohner und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Bei den Restmülltonnen leerten die Entsorger im vergangenen Jahr insgesamt 5.416 Behälter mit einem Volumen von 60 bis 240 Liter alle vier Wochen. Das sind 38 Gefäße mehr als noch im Jahr 2020. Am stärksten fragen die Bürger der Statistik zufolge die 120-Liter-Tonne (37 Prozent) nach, gefolgt von den 80-Liter-Tonnen (24 Prozent). Bei den Biotonnen werden laut Angaben aus dem Hartumer Rathaus 4.304 Gefäße (81 mehr als 2020) alle 14 Tage geleert. Am beliebtesten bei den Hiller Bürgern sind die 60-Liter-Tonnen (35 Prozent), dicht gefolgt von den 120-Liter-Gefäßen (33 Prozent). Für die Entsorgung des Altpapiers gibt es derzeit in der Gemeinde Hille 5.857 Papiertonnen (72 mehr als 2020) in den Größen 120 Liter (1.821 Gefäße) und 240 Liter (4.036 Gefäße). Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 995 Tonnen Altpapier zusammen – 2020 waren es 1.016 Tonnen. Nur drei Ortschaften bei Aktion „Sauberer Landschaft" dabei Im letzten Jahr stand an vier Tagen das Sammelmobil des Kreises Minden-Lübbecke am Bauhof in Hartum. Dort gaben die Bürger schadstoffhaltige Abfälle aus ihren Privathaushalten ab. Bei diesen Sammlungen kamen 16 Tonnen zusammen, im Jahr davor waren es 18 Tonnen. Sperrmüll wurde zweimal abgeholt. Hierbei kamen sieben Tonnen Müll zusammen, 2020 waren es neun Tonnen. Zehn Sammelmulden mit kompostierbaren Abfällen wurden auf den Friedhöfen im Gemeindegebiet gesammelt. Die Bürger entsorgten gut 189 Tonnen Abfälle – im Jahr zuvor waren es 173 Tonnen. Bei den Restabfällen, die in neun Mulden gelandet sind, kamen zehn Tonnen zusammen, 2020 waren es nur zwölf Tonnen. An der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligten sich aufgrund der Pandemie nur drei Ortschaften. Dort sammelten die Helfer zusammen 600 Kilogramm Abfälle. Im Jahr 2020 fand die Sammelaktion nur in einer Ortschaft statt. Dabei kam knapp eine halbe Tonne Müll zusammen. Der Abfallkalender der Gemeinde kann im Internet unter www.hille.de eingesehen werden. Weiterhin können die Bürger sich die Abfuhrtermine ihres Bezirkes von der Internetseite der Gemeinde Hille über einen Link in ihren Kalender (z.B. Smartphone oder Tablet) laden. Der Link zum jeweiligen Abfuhrbezirk ist ebenfalls unter der Rubrik „Abfallkalender“ zu finden.

Hiller produzieren mehr Abfälle: So viel Müll ist im letzten Jahr pro Bürger angefallen

Das Aufkommen an Hausmüll ist in der Gemeinde Hille in den letzten Jahren stetig gewachsen. 2021 kamen in den neun Ortschaften 1.338 Tonnen zusammen. Foto: Pixabay

Hille (mt/sbo). Statistisch gesehen hat im Jahr letzten Jahr jeder der rund 15.300 Einwohner der Gemeinde Hille 87 Kilogramm Restmüll und 132 Kilogramm Biomüll produziert. Das sind zusammen 219 Kilogramm Abfall pro Bürger. Im Vorjahr waren es 86 Kilogramm beim Restmüll und 132 Kilogramm beim Biomüll – insgesamt 218 Kilo.

Laut Auskunft aus dem Rathaus ist der produzierte Hausmüll im vergangenen Jahr – gegenüber 2020 – um 18 Tonnen auf insgesamt 1.338 Tonnen gestiegen. Das Biomüllaufkommen betrug im Jahr 2021 insgesamt 2.036 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von acht Tonnen.

Nicht alle Hiller haben eine Biotonne – die Zahl hat sich jedoch leicht erhöht. Bis Ende letzten Jahres lagen der Verwaltung diverse Befreiungsanträge von Bürgern vor – die Zahlen besagen, dass 82,4 Prozent der Hiller Haushalte eine Biomülltonne haben. Im Jahr 2020 waren es mit 82 Prozent noch ein paar Haushalte weniger.


124 Kilogramm pro Einwohner

Das jährliche Pro-Kopf-Aufkommen beim Altpapier lag im vergangenen Jahr bei 64 Kilogramm (minus zwei Kilo), bei den Leichtstoffen für die gelbe Tonne bei 33 Kilogramm (plus drei Kilo). Über die 23 Altglascontainern im Gemeindegebiet wurden je Einwohner 25 Kilogramm je Einwohner gesammelt (minus ein Kilo). Die Gesamtsumme bei den genannten Wertstoffen betrug 124 Kilogramm je Einwohner und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr kaum verändert.

Bei den Restmülltonnen leerten die Entsorger im vergangenen Jahr insgesamt 5.416 Behälter mit einem Volumen von 60 bis 240 Liter alle vier Wochen. Das sind 38 Gefäße mehr als noch im Jahr 2020. Am stärksten fragen die Bürger der Statistik zufolge die 120-Liter-Tonne (37 Prozent) nach, gefolgt von den 80-Liter-Tonnen (24 Prozent).

Bei den Biotonnen werden laut Angaben aus dem Hartumer Rathaus 4.304 Gefäße (81 mehr als 2020) alle 14 Tage geleert. Am beliebtesten bei den Hiller Bürgern sind die 60-Liter-Tonnen (35 Prozent), dicht gefolgt von den 120-Liter-Gefäßen (33 Prozent).

Für die Entsorgung des Altpapiers gibt es derzeit in der Gemeinde Hille 5.857 Papiertonnen (72 mehr als 2020) in den Größen 120 Liter (1.821 Gefäße) und 240 Liter (4.036 Gefäße). Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 995 Tonnen Altpapier zusammen – 2020 waren es 1.016 Tonnen.

Nur drei Ortschaften bei Aktion „Sauberer Landschaft" dabei

Im letzten Jahr stand an vier Tagen das Sammelmobil des Kreises Minden-Lübbecke am Bauhof in Hartum. Dort gaben die Bürger schadstoffhaltige Abfälle aus ihren Privathaushalten ab. Bei diesen Sammlungen kamen 16 Tonnen zusammen, im Jahr davor waren es 18 Tonnen. Sperrmüll wurde zweimal abgeholt. Hierbei kamen sieben Tonnen Müll zusammen, 2020 waren es neun Tonnen.

Zehn Sammelmulden mit kompostierbaren Abfällen wurden auf den Friedhöfen im Gemeindegebiet gesammelt. Die Bürger entsorgten gut 189 Tonnen Abfälle – im Jahr zuvor waren es 173 Tonnen. Bei den Restabfällen, die in neun Mulden gelandet sind, kamen zehn Tonnen zusammen, 2020 waren es nur zwölf Tonnen.

An der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligten sich aufgrund der Pandemie nur drei Ortschaften. Dort sammelten die Helfer zusammen 600 Kilogramm Abfälle. Im Jahr 2020 fand die Sammelaktion nur in einer Ortschaft statt. Dabei kam knapp eine halbe Tonne Müll zusammen.

Der Abfallkalender der Gemeinde kann im Internet unter www.hille.de eingesehen werden. Weiterhin können die Bürger sich die Abfuhrtermine ihres Bezirkes von der Internetseite der Gemeinde Hille über einen Link in ihren Kalender (z.B. Smartphone oder Tablet) laden. Der Link zum jeweiligen Abfuhrbezirk ist ebenfalls unter der Rubrik „Abfallkalender“ zu finden.

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