Heuballen setzen Halle in Brand Jan Henning Rogge Hille. Auch wenn die Feuerwehr die Situation schnell unter Kontrolle hat: Das Feuer auf einem Bauernhof in Wittloge hält die Einsatzkräfte am Samstagnachmittag mehr als fünf Stunden auf Trab. Etwa 80 Feuerwehrleute sind ab kurz nach 16 Uhr im Einsatz, um brennenden Heuballen in einer Halle zu löschen. Das Hauptproblem: die knappen Wasserreserven. 60 Quaderballen sind es, die in Brand geraten sind, die Ursache ist derzeit noch unklar. Als die ersten Einheiten der Löschgruppen Hille, Eickhorst, Nordhemmern und Südhemmern eintreffen, steht ein Teil der Halle und des Dachs bereits in Vollbrand. "Daraufhin wurden dann die Alarmstufe erhöht und Löschgruppen Holzhausen II und Hartum alarmiert", sagt Pressesprecher Luis Rothe. Den Einsatz leitet Bernhard Förster. Relativ schnell bringen die Feuerwehrleute dann die Flammen unter Kontrolle. Doch die Löscharbeiten dauern, da die Glut tief in dem zu einem großen Berg aufgeschichteten Heuballen sitzt. Die Rauchwolke ist schon aus der Ferne zu sehen. Die Flammen haben mehrere Löcher in das Dach der Halle gefressen, immer wieder müssen die Feuerwehrleute die verschmorte Konstruktion kühlen. "Aktuell haben wir mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz", sagt Rothe. Ein Dieselfass, dass in der Halle steht, konnte schnell gesichert werden. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen der Polizei nach jedoch auf mindestens 50.000 Euro. Die Beamten der Kriminalpolizei in Minden nehmen noch am Nachmittag die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ein großes Problem stellt die schwierige Wasserversorgung dar. Zunächst steht nur das Wasser aus den Fahrzeugen zur Verfügung, ein Hydrant in der Nachbarschaft kann die benötigte Menge nicht liefern. "Wir haben deshalb ein Lohnunternehmen beauftragt, dass mit Tanklastzügen im Pendelverkehr Wasser aus dem Mittellandkanal hierher bringt, damit wir unsere Pumpen speisen können", sagt der Pressesprecher. Mit Frontladern ziehen die Einsatzkräfte dann schließlich den Ballenberg auseinander und bringen das schwelende Heu auf eine nahegelegene Wiese. Eine mühselige Arbeit, die sich noch bis in die Abendstunden ziehen wird - erst um 21.30 Uhr ist der Einsatz beendet.

Heuballen setzen Halle in Brand

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. © Foto: Feuerwehr Hille, Luis Rothe

Hille. Auch wenn die Feuerwehr die Situation schnell unter Kontrolle hat: Das Feuer auf einem Bauernhof in Wittloge hält die Einsatzkräfte am Samstagnachmittag mehr als fünf Stunden auf Trab. Etwa 80 Feuerwehrleute sind ab kurz nach 16 Uhr im Einsatz, um brennenden Heuballen in einer Halle zu löschen. Das Hauptproblem: die knappen Wasserreserven.

60 Quaderballen sind es, die in Brand geraten sind, die Ursache ist derzeit noch unklar. Als die ersten Einheiten der Löschgruppen Hille, Eickhorst, Nordhemmern und Südhemmern eintreffen, steht ein Teil der Halle und des Dachs bereits in Vollbrand. "Daraufhin wurden dann die Alarmstufe erhöht und Löschgruppen Holzhausen II und Hartum alarmiert", sagt Pressesprecher Luis Rothe. Den Einsatz leitet Bernhard Förster.

Etwa 60 Quaderballen sind in Brand geraten. MT- - © Foto: Jan Henning Rogge
Etwa 60 Quaderballen sind in Brand geraten. MT- - © Foto: Jan Henning Rogge

Relativ schnell bringen die Feuerwehrleute dann die Flammen unter Kontrolle. Doch die Löscharbeiten dauern, da die Glut tief in dem zu einem großen Berg aufgeschichteten Heuballen sitzt. Die Rauchwolke ist schon aus der Ferne zu sehen. Die Flammen haben mehrere Löcher in das Dach der Halle gefressen, immer wieder müssen die Feuerwehrleute die verschmorte Konstruktion kühlen. "Aktuell haben wir mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz", sagt Rothe. Ein Dieselfass, dass in der Halle steht, konnte schnell gesichert werden. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen der Polizei nach jedoch auf mindestens 50.000 Euro. Die Beamten der Kriminalpolizei in Minden nehmen noch am Nachmittag die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Ein großes Problem stellt die schwierige Wasserversorgung dar. Zunächst steht nur das Wasser aus den Fahrzeugen zur Verfügung, ein Hydrant in der Nachbarschaft kann die benötigte Menge nicht liefern. "Wir haben deshalb ein Lohnunternehmen beauftragt, dass mit Tanklastzügen im Pendelverkehr Wasser aus dem Mittellandkanal hierher bringt, damit wir unsere Pumpen speisen können", sagt der Pressesprecher.

Mit Frontladern ziehen die Einsatzkräfte dann schließlich den Ballenberg auseinander und bringen das schwelende Heu auf eine nahegelegene Wiese. Eine mühselige Arbeit, die sich noch bis in die Abendstunden ziehen wird - erst um 21.30 Uhr ist der Einsatz beendet.

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