Goldener Honig aus Rothenuffeln: Imker von der Bergkante dreifach ausgezeichnet Hille (mt/sbo). Die diesjährige Honigbewertung der heimischen Imker war – wie viele andere Veranstaltungen auch – von der Pandemie beeinträchtigt. Umso mehr freute sich Susanne Chytrek, Honigobfrau des Mindener Kreisimkervereins, über die guten Ergebnisse. Ein Imker aus der Gemeinde Hille liegt an der Spitze. „Leider konnten nur sehr wenige Vereinstreffen in diesem Frühjahr und Sommer stattfinden, wo üblicherweise für die Teilnahme an der Honigbewertung geworben wird. Daher war ich sehr überrascht, dass sich trotzdem 15 regionale Imker mit insgesamt 27 Honigen der Prüfung stellten. Und der Erfolg zeigt, dass sich die Teilnahme lohnt“, sagt Chytrek. 17 Mal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze verbuchte der Kreisimkerverein. Nachdem zunächst unklar war, ob die Bewertung aufgrund der coronabedingten Auflagen stattfinden darf, konnte der Landesverband der Westfälischen und Lippischen Imker mit einem umfassenden Hygienekonzept die Prüfung letztendlich in Münster anbieten. „Logistisch und personell war das eine echte Mammutaufgabe“, erklärte Hubert Otto, der seit knapp zwei Jahrzehnten die Veranstaltung auf Landesverbandsebene mit organisiert. Die Teilnahme ist für die Imker freiwillig, bietet jedoch eine gute Möglichkeit, ihr Produkt Honig objektiv bewerten zu lassen. Neben der korrekten Aufmachung werden Geschmack, Geruch, Konsistenz und Wassergehalt begutachtet. Größtenteils wird eine Enzym-Messung sowie Rückstandsanalyse durchgeführt. So erhält der Imker eine umfassende Bewertung. Der Honig wird in einer von drei Kategorien bewertet: Frühtrachthonig, flüssiger Sommertrachthonig sowie kristallisierter Sommertrachthonig – das heißt, jeder Imker kann für maximal drei Honigsorten eine Bewertung erhalten. Die Übergabe der Urkunden, die der Kreisimkerverein Minden traditionell am 1. November veranstaltet, fand wegen des Lockdowns in diesem Jahr nicht statt. Die Imker haben ihre Urkunden von den Ortsvereinsvorsitzenden bekommen. Das beste Ergebnis erzielte Dimitri Pauls vom Imkerverein Rothenuffeln mit drei Auszeichnungen in Gold. Zweimal Gold und einmal Silber sicherte sich Hans-Dieter Mosel von den Bienenfreunden Minden-Nordholz. Über zweimal Gold freuten sich Dieter Kläfker, Silvia Klug und Fred Dietz (alle Imkerverein Petershagen) sowie Klaus Kasper und Reinhard Jäger (beide Bienenfreunde Minden-Nordholz). Einmal Gold und einmal Silber sicherte sich Heinrich Schmidt (Imkerverein Petershagen). Joachim Köppen vom Imkerverein Rothenuffeln bekam eine Auszeichnung in Gold. Einmal Silber ging an Manfred Penningroth (Bienenfreunde Minden-Nordholz) und einmal Bronze an Karl-Heinz Kütemeier (Bienenfreunde Minden-Nordholz).

Goldener Honig aus Rothenuffeln: Imker von der Bergkante dreifach ausgezeichnet

Der Honig der heimischen Imker wurde kürzlich in Münster bewertet. Foto: Pixaby © Pixaby

Hille (mt/sbo). Die diesjährige Honigbewertung der heimischen Imker war – wie viele andere Veranstaltungen auch – von der Pandemie beeinträchtigt. Umso mehr freute sich Susanne Chytrek, Honigobfrau des Mindener Kreisimkervereins, über die guten Ergebnisse. Ein Imker aus der Gemeinde Hille liegt an der Spitze.

„Leider konnten nur sehr wenige Vereinstreffen in diesem Frühjahr und Sommer stattfinden, wo üblicherweise für die Teilnahme an der Honigbewertung geworben wird. Daher war ich sehr überrascht, dass sich trotzdem 15 regionale Imker mit insgesamt 27 Honigen der Prüfung stellten. Und der Erfolg zeigt, dass sich die Teilnahme lohnt“, sagt Chytrek. 17 Mal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze verbuchte der Kreisimkerverein.

Nachdem zunächst unklar war, ob die Bewertung aufgrund der coronabedingten Auflagen stattfinden darf, konnte der Landesverband der Westfälischen und Lippischen Imker mit einem umfassenden Hygienekonzept die Prüfung letztendlich in Münster anbieten. „Logistisch und personell war das eine echte Mammutaufgabe“, erklärte Hubert Otto, der seit knapp zwei Jahrzehnten die Veranstaltung auf Landesverbandsebene mit organisiert.

Die Teilnahme ist für die Imker freiwillig, bietet jedoch eine gute Möglichkeit, ihr Produkt Honig objektiv bewerten zu lassen. Neben der korrekten Aufmachung werden Geschmack, Geruch, Konsistenz und Wassergehalt begutachtet. Größtenteils wird eine Enzym-Messung sowie Rückstandsanalyse durchgeführt. So erhält der Imker eine umfassende Bewertung. Der Honig wird in einer von drei Kategorien bewertet: Frühtrachthonig, flüssiger Sommertrachthonig sowie kristallisierter Sommertrachthonig – das heißt, jeder Imker kann für maximal drei Honigsorten eine Bewertung erhalten.

Die Übergabe der Urkunden, die der Kreisimkerverein Minden traditionell am 1. November veranstaltet, fand wegen des Lockdowns in diesem Jahr nicht statt. Die Imker haben ihre Urkunden von den Ortsvereinsvorsitzenden bekommen.

Das beste Ergebnis erzielte Dimitri Pauls vom Imkerverein Rothenuffeln mit drei Auszeichnungen in Gold. Zweimal Gold und einmal Silber sicherte sich Hans-Dieter Mosel von den Bienenfreunden Minden-Nordholz. Über zweimal Gold freuten sich Dieter Kläfker, Silvia Klug und Fred Dietz (alle Imkerverein Petershagen) sowie Klaus Kasper und Reinhard Jäger (beide Bienenfreunde Minden-Nordholz). Einmal Gold und einmal Silber sicherte sich Heinrich Schmidt (Imkerverein Petershagen). Joachim Köppen vom Imkerverein Rothenuffeln bekam eine Auszeichnung in Gold. Einmal Silber ging an Manfred Penningroth (Bienenfreunde Minden-Nordholz) und einmal Bronze an Karl-Heinz Kütemeier (Bienenfreunde Minden-Nordholz).

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