Glasfaserausbau in Hille: Haushalte können weiterhin Anschlüsse beantragen Hille (mt/sbo). Die erforderliche Zahl an Anträgen für den Glasfaserausbau in Hille wurde erreicht. Zu diesem Ergebnis sind das Hamburger Unternehmen Greenfiber und die Gemeinde Hille gekommen. Demnach wurden 1.630 Verträge abgeschlossen, was einer Quote von 44 Prozent entspricht. 40 Prozent waren erforderlich, damit das Projekt in die nächste Phase gehen und der Ausbau beginnen kann. Nach der Entscheidung für das Projekt gehen die Gemeinde Hille und das Unternehmen Greenfiber konkrete Schritte zum Glasfaserausbau an. Noch könne jeder Haushalt einen Glasfaseranschluss beantragen, heißt es. Sie rechneten auch noch mit einigen Nachzüglern, sagten die beiden Vertreter der Firma Greenfiber. Während der Ausbau laufe, sei es möglich, dass weitere Verträge abgeschlossen werden.Viel Zeit bleibt den beiden Partnern nicht. Denn der Gemeinderat hatte bereits im Vorfeld einen klaren Umsetzungsplan abgestimmt. Dieser sieht eine enge Kooperation vor. In Kürze werden die Gemeinde und Greenfiber eine gemeinsame Gesellschaft zum Ausbau des Glasfasernetzes gründen, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit das schnelle Netz in kommunaler Hand bleibe, halte die Kommune die Mehrheit.„Das Glasfasernetz ist Struktur- und Zukunftssicherung,“ unterstreicht Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) die Dimension des Vorhabens. „Von dieser Infrastruktur profitieren die Haushalte, die Schulen und die Gewerbebetriebe gleichermaßen.“ Daher sei es immer die Intension der Gemeinde gewesen, das Glasfaserprojekt für ganz Hille anzugehen. „Wir wären sonst auch in arge Erklärungsnot gekommen,“ so der Bürgermeister. „Wie wollen sie Menschen beispielsweise am Damm in Holzhausen erklären, dass die eine Seite als gefördertes Gebiet Glasfaseranschlüsse bekommt und die andere Straßenseite nicht?“.Gerade den Schulen eröffneten sich neue Lernformen und Angebote. Daher würden die Schulstandorte priorisiert an das Glasfasernetz angeschlossen. Aber auch für die Gewerbetreibenden sei der Start in die Ausbauphase eine gute Nachricht. „Unsere Unternehmen sind weltweit vernetzt. Da bedeutet eine moderne Infrastruktur eine Standortsicherung,“ ist sich Bernd Küchhold von der Gemeindeverwaltung sicher. Thomas Roskam skizzierte bereits die nächsten Schritte. „Derzeit sitzen wir an der Detailplanung. Wenn die abgeschlossen und abgestimmt ist, rollen die ersten Bagger.“ Zunächst kommen die Erdarbeiten. Danach folgt die Errichtung der Verteiltechnik und erst zum Schluss der Anschluss der Haushalte. „Daher kann zwischen den Tiefbauarbeiten und dem Freischalten schon etwas Zeit vergehen“, so der Techniker. „Aber wir liegen derzeit gut im Zeitplan.“ Auch nach dem Ende der Vorvermarktung gehen bei Greenfiber und der Gemeinde Anfragen ein. Für diese Interessenten gibt es gute Nachrichten. Denn ein eigener Hausanschluss ist weiterhin problemlos möglich. Bis zum Ende der Ausbauarbeiten beträgt der Baukostenzuschuss nun 500 Euro. Auch das ist immer noch deutlich weniger als die tatsächlich anfallenden Kosten.

Glasfaserausbau in Hille: Haushalte können weiterhin Anschlüsse beantragen

Die Schulstandorte werden in Hille priorisiert an das Glasfasernetz angeschlossen. Symbolfoto: © Unsplash

Hille (mt/sbo). Die erforderliche Zahl an Anträgen für den Glasfaserausbau in Hille wurde erreicht. Zu diesem Ergebnis sind das Hamburger Unternehmen Greenfiber und die Gemeinde Hille gekommen. Demnach wurden 1.630 Verträge abgeschlossen, was einer Quote von 44 Prozent entspricht. 40 Prozent waren erforderlich, damit das Projekt in die nächste Phase gehen und der Ausbau beginnen kann.

Nach der Entscheidung für das Projekt gehen die Gemeinde Hille und das Unternehmen Greenfiber konkrete Schritte zum Glasfaserausbau an. Noch könne jeder Haushalt einen Glasfaseranschluss beantragen, heißt es. Sie rechneten auch noch mit einigen Nachzüglern, sagten die beiden Vertreter der Firma Greenfiber. Während der Ausbau laufe, sei es möglich, dass weitere Verträge abgeschlossen werden.

Viel Zeit bleibt den beiden Partnern nicht. Denn der Gemeinderat hatte bereits im Vorfeld einen klaren Umsetzungsplan abgestimmt. Dieser sieht eine enge Kooperation vor. In Kürze werden die Gemeinde und Greenfiber eine gemeinsame Gesellschaft zum Ausbau des Glasfasernetzes gründen, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit das schnelle Netz in kommunaler Hand bleibe, halte die Kommune die Mehrheit.

„Das Glasfasernetz ist Struktur- und Zukunftssicherung,“ unterstreicht Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) die Dimension des Vorhabens. „Von dieser Infrastruktur profitieren die Haushalte, die Schulen und die Gewerbebetriebe gleichermaßen.“ Daher sei es immer die Intension der Gemeinde gewesen, das Glasfaserprojekt für ganz Hille anzugehen. „Wir wären sonst auch in arge Erklärungsnot gekommen,“ so der Bürgermeister. „Wie wollen sie Menschen beispielsweise am Damm in Holzhausen erklären, dass die eine Seite als gefördertes Gebiet Glasfaseranschlüsse bekommt und die andere Straßenseite nicht?“.

Gerade den Schulen eröffneten sich neue Lernformen und Angebote. Daher würden die Schulstandorte priorisiert an das Glasfasernetz angeschlossen. Aber auch für die Gewerbetreibenden sei der Start in die Ausbauphase eine gute Nachricht. „Unsere Unternehmen sind weltweit vernetzt. Da bedeutet eine moderne Infrastruktur eine Standortsicherung,“ ist sich Bernd Küchhold von der Gemeindeverwaltung sicher.

Newsletter
Patrick Schwemmling

Jetzt kostenlos „Die MT-Woche“ abonnieren!

Immer sonntags ab 18 Uhr erfahren, was wichtig ist

Thomas Roskam skizzierte bereits die nächsten Schritte. „Derzeit sitzen wir an der Detailplanung. Wenn die abgeschlossen und abgestimmt ist, rollen die ersten Bagger.“ Zunächst kommen die Erdarbeiten. Danach folgt die Errichtung der Verteiltechnik und erst zum Schluss der Anschluss der Haushalte. „Daher kann zwischen den Tiefbauarbeiten und dem Freischalten schon etwas Zeit vergehen“, so der Techniker. „Aber wir liegen derzeit gut im Zeitplan.“

Auch nach dem Ende der Vorvermarktung gehen bei Greenfiber und der Gemeinde Anfragen ein. Für diese Interessenten gibt es gute Nachrichten. Denn ein eigener Hausanschluss ist weiterhin problemlos möglich. Bis zum Ende der Ausbauarbeiten beträgt der Baukostenzuschuss nun 500 Euro. Auch das ist immer noch deutlich weniger als die tatsächlich anfallenden Kosten.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Hille