Fetzige Rockmusik in gediegenen Anzügen "Nine Feet Under" spielt in ausverkaufter Kulturscheune / Fetzige Klassiker begeistern alle Generationen Von Svenja Kracht Hille-Rothenuffeln (kra.) Die Rockband "Nine Feet Under" brachte am Wochenende die Kulturscheune Rothenuffeln zum Beben. Mit dabei: die besten Songs aus 30 Jahren Musikgeschichte. "Die Bude wird voll, dann lasst uns mal ne Rockfete machen", begrüßte Torsten Siemon, Vorsitzender des Heimatvereins Rothenuffeln, die Gäste. Die vertraute und urige Atmosphäre in der Kulturscheune passte perfekt zum Konzert."Nine Feet Under" war bereits zum fünften Mal beim Heimatverein zu Gast - jedes Konzert war ausverkauft. "Wir lieben kleine Veranstaltungsorte wie die Kulturscheune, wir brauchen einfach den Kontakt zum Publikum", sagte Klaus Döpking.Den Kontakt zum Publikum mussten die Musiker nicht lange suchen. Viele waren pünktlich gekommen, um einen Platz in der begehrten ersten Reihe zu bekommen und Björn Behrendt, Martin Tews, Henning Bremer, Lars Prüßner, Carsten Fiefstück, Klaus Döpking und Uwe Stahlhut ganz nah zu sein. Zu hören war eine Auswahl von Hits der sechziger, siebziger und achtziger Jahre."Es gibt immer Zeiten im Leben, da hört man intensiv Musik - das sind bei uns diese 30 Jahre und dadurch wurden wir geprägt", meint Lars Prüßner.Die Zuhörer und Zuhörerinnen gingen zu Santana, den Rolling Stones, Ray Charles, Joe Cocker, Eric Clapton, aber auch Gary Moore begeistert mit."Nine Feet Under" präsentierte eine Premiere an diesem Abend: "Wir spielen erstmals mit Piano Lets spend the night together von den Stones und Nobody knows you von Eric Clapton." Die sieben Männer boten allerdings nicht nur etwas für die Ohren: Alle waren in schwarzen Anzügen mit Krawatten erschienen - einfach schick. Und auch musikalisch mussten sie sich keineswegs hinter ihren Vorbildern verstecken.Im normalen Leben sind sie Banker, Pastor oder Zimmermann. Die Idee, "Nine Feet Under" zu engagieren, entstand in Torsten Siemons Anfangszeit als Vorsitzender des Heimatvereins vor sechs Jahren. "Es gab in unserem Verein kaum Angebote für Leute zwischen 30 und 50 Jahren, obwohl viele von ihnen Mitglied bei uns sind", erinnert sich Torsten Siemon.Musik für alle GenerationenEr nahm Kontakt zur Band auf und wollte es einfach mal probieren. "Alle hatten viel Spaß, und es gab eine tolle Resonanz. So ist das Konzert von Nine Feet Under mittlerweile zur Tradition bei uns geworden."Dass die Band generationsübergreifend begeistert, sah man beim Blick ins Publikum: Es waren längst nicht nur Leute mittleren Alters anwesend, man konnte auch 20-Jährige in der ersten Reihe beobachten, die alle Lieder mitsangen.Wer "Nine Feet Under" verpasst hat, aber unbedingt einmal live sehen möchte, hat am 14. April die nächste Chance: Dann tritt die Band im BÜZ in Minden auf.

Fetzige Rockmusik in gediegenen Anzügen

Hille-Rothenuffeln (kra.) Die Rockband "Nine Feet Under" brachte am Wochenende die Kulturscheune Rothenuffeln zum Beben. Mit dabei: die besten Songs aus 30 Jahren Musikgeschichte.

Volles Haus: Die Rockband "Nine Feet Under" heizte dem Publikum in der Rothenuffelner Kulturscheune gewaltig ein. - © Foto: Svenja Kracht
Volles Haus: Die Rockband "Nine Feet Under" heizte dem Publikum in der Rothenuffelner Kulturscheune gewaltig ein. - © Foto: Svenja Kracht

"Die Bude wird voll, dann lasst uns mal ne Rockfete machen", begrüßte Torsten Siemon, Vorsitzender des Heimatvereins Rothenuffeln, die Gäste. Die vertraute und urige Atmosphäre in der Kulturscheune passte perfekt zum Konzert.

"Nine Feet Under" war bereits zum fünften Mal beim Heimatverein zu Gast - jedes Konzert war ausverkauft. "Wir lieben kleine Veranstaltungsorte wie die Kulturscheune, wir brauchen einfach den Kontakt zum Publikum", sagte Klaus Döpking.

Den Kontakt zum Publikum mussten die Musiker nicht lange suchen. Viele waren pünktlich gekommen, um einen Platz in der begehrten ersten Reihe zu bekommen und Björn Behrendt, Martin Tews, Henning Bremer, Lars Prüßner, Carsten Fiefstück, Klaus Döpking und Uwe Stahlhut ganz nah zu sein. Zu hören war eine Auswahl von Hits der sechziger, siebziger und achtziger Jahre.

"Es gibt immer Zeiten im Leben, da hört man intensiv Musik - das sind bei uns diese 30 Jahre und dadurch wurden wir geprägt", meint Lars Prüßner.

Die Zuhörer und Zuhörerinnen gingen zu Santana, den Rolling Stones, Ray Charles, Joe Cocker, Eric Clapton, aber auch Gary Moore begeistert mit.

"Nine Feet Under" präsentierte eine Premiere an diesem Abend: "Wir spielen erstmals mit Piano Lets spend the night together von den Stones und Nobody knows you von Eric Clapton." Die sieben Männer boten allerdings nicht nur etwas für die Ohren: Alle waren in schwarzen Anzügen mit Krawatten erschienen - einfach schick. Und auch musikalisch mussten sie sich keineswegs hinter ihren Vorbildern verstecken.

Im normalen Leben sind sie Banker, Pastor oder Zimmermann. Die Idee, "Nine Feet Under" zu engagieren, entstand in Torsten Siemons Anfangszeit als Vorsitzender des Heimatvereins vor sechs Jahren. "Es gab in unserem Verein kaum Angebote für Leute zwischen 30 und 50 Jahren, obwohl viele von ihnen Mitglied bei uns sind", erinnert sich Torsten Siemon.

Musik für alle Generationen

Er nahm Kontakt zur Band auf und wollte es einfach mal probieren. "Alle hatten viel Spaß, und es gab eine tolle Resonanz. So ist das Konzert von Nine Feet Under mittlerweile zur Tradition bei uns geworden."

Dass die Band generationsübergreifend begeistert, sah man beim Blick ins Publikum: Es waren längst nicht nur Leute mittleren Alters anwesend, man konnte auch 20-Jährige in der ersten Reihe beobachten, die alle Lieder mitsangen.

Wer "Nine Feet Under" verpasst hat, aber unbedingt einmal live sehen möchte, hat am 14. April die nächste Chance: Dann tritt die Band im BÜZ in Minden auf.

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