Engpässe ausgleichen: Hochbehälter soll Mitte April in Betrieb gehen Hille/Bad Oeynhausen (nw). Mitte April wird der neue Hochbehälter des Wasserbeschaffungsverbands Am Wiehen (WBV) in Bad Oeynhausen-Bergkirchen eingeweiht und in Betrieb genommen. Der akute Trinkwassermangel in Bad Oeynhausen, Löhne und Hille vor allem im Hitzesommer 2018 hatte den Bau eines weiteren Hochbehälters notwendig gemacht. Den Termin für die Einweihung kündigte Bernd Poggemöller jetzt auf der Verbandsversammlung des WBV an, auf der der Löhner Bürgermeister als Verbandsvorsteher im Amt bestätigt wurde. Zu seinem Stellvertreter wurde Bad Oeynhausens Bürgermeister Lars Bökenkröger gewählt. Mitglieder des WBV Am Wiehen sind die Städte Bad Oeynhausen und Löhne, die Gemeinde Hüllhorst und der Wasserbeschaffungsverband des Amtes Hartum. Der WBV Am Wiehen fördert Trinkwasser im Gebiet Hille-Südhemmern und beliefert die örtlichen Trinkwasserversorger in den Kommunen Löhne, Hüllhorst, Bad Oeynhausen und über den WBV des Amtes Hartum auch nach Hille. Aktuell seien, so Poggemöller, in Bergkirchen noch letzte Arbeiten an der technischen Ausstattung, im Außenbereich und die abschließende Reinigung des Hochbehälters durchzuführen. Dann kann der Hochbehälter mit 10.000 Kubikmetern Trinkwasser befüllt werden und seine Aufgabe als Vorratsspeicher für die verbrauchsstarken Zeiten erfüllen. Die Investitionssumme liegt bei 3,8 Millionen Euro. Bernd Poggemöller erklärt jedoch: „Der Wasserspeicher ist für uns nur ein Puffer, der uns den zeitlichen Spielraum im Hochsommer deutlich vergrößern wird. Mehr Wasser haben wir dadurch nicht zur Verfügung.“ Den normalen Wasserbedarf der Bürger könne der Wasserbeschaffungsverband problemlos abdecken, ergänzt Lars Bökenkröger. „Schwierig bleibt es weiterhin, wenn es wieder längere, heiße Trockenperioden gibt und der Wasserverbrauch kurzzeitig in extreme Spitzenbereiche hochschnellt.“ Das ist in den vergangenen Jahren ein paar Mal passiert. Dann lag der Wasserverbrauch über der Menge, die dem WBV aus Eigenförderung und Fremdbezug zur Verfügung stehen. „Mit der Inbetriebnahme des Hochbehälters haben wir nun die Möglichkeit, diese Fehlmenge für vielleicht vier bis fünf Tage auszugleichen“, sagt Hilles Bürgermeister Michael Schweiß. Zudem arbeitet der WBV daran, neue Wasserförderungen und Fremdbezüge zu ermöglichen. Bereits geplant ist der Bau eines neuen Trinkwasserbrunnens. Mit Brunnen Nummer 19 könne die Eigenförderung des WBV erhöht und die Versorgungssicherheit gesteigert werden, da bestehende Brunnen entlastet werden, erläutert Michael Schweiß. Der Hiller komplettiert zusammen mit Michael Kasche aus Hüllhorst den WBV-Vorstand.

Engpässe ausgleichen: Hochbehälter soll Mitte April in Betrieb gehen

Holger Freymuth an einer Skizze des Neubaus im vergangenen Sommer. Der Hochbehälter Bergkirchen für den Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen sollte im April 2021 fertig werden. Das hat geklappt. Foto: Archiv/Ulf Hanke © Archiv

Hille/Bad Oeynhausen (nw). Mitte April wird der neue Hochbehälter des Wasserbeschaffungsverbands Am Wiehen (WBV) in Bad Oeynhausen-Bergkirchen eingeweiht und in Betrieb genommen.

Der akute Trinkwassermangel in Bad Oeynhausen, Löhne und Hille vor allem im Hitzesommer 2018 hatte den Bau eines weiteren Hochbehälters notwendig gemacht. Den Termin für die Einweihung kündigte Bernd Poggemöller jetzt auf der Verbandsversammlung des WBV an, auf der der Löhner Bürgermeister als Verbandsvorsteher im Amt bestätigt wurde. Zu seinem Stellvertreter wurde Bad Oeynhausens Bürgermeister Lars Bökenkröger gewählt.

Mitglieder des WBV Am Wiehen sind die Städte Bad Oeynhausen und Löhne, die Gemeinde Hüllhorst und der Wasserbeschaffungsverband des Amtes Hartum. Der WBV Am Wiehen fördert Trinkwasser im Gebiet Hille-Südhemmern und beliefert die örtlichen Trinkwasserversorger in den Kommunen Löhne, Hüllhorst, Bad Oeynhausen und über den WBV des Amtes Hartum auch nach Hille.

Aktuell seien, so Poggemöller, in Bergkirchen noch letzte Arbeiten an der technischen Ausstattung, im Außenbereich und die abschließende Reinigung des Hochbehälters durchzuführen. Dann kann der Hochbehälter mit 10.000 Kubikmetern Trinkwasser befüllt werden und seine Aufgabe als Vorratsspeicher für die verbrauchsstarken Zeiten erfüllen. Die Investitionssumme liegt bei 3,8 Millionen Euro.

Bernd Poggemöller erklärt jedoch: „Der Wasserspeicher ist für uns nur ein Puffer, der uns den zeitlichen Spielraum im Hochsommer deutlich vergrößern wird. Mehr Wasser haben wir dadurch nicht zur Verfügung.“

Den normalen Wasserbedarf der Bürger könne der Wasserbeschaffungsverband problemlos abdecken, ergänzt Lars Bökenkröger. „Schwierig bleibt es weiterhin, wenn es wieder längere, heiße Trockenperioden gibt und der Wasserverbrauch kurzzeitig in extreme Spitzenbereiche hochschnellt.“

Das ist in den vergangenen Jahren ein paar Mal passiert. Dann lag der Wasserverbrauch über der Menge, die dem WBV aus Eigenförderung und Fremdbezug zur Verfügung stehen. „Mit der Inbetriebnahme des Hochbehälters haben wir nun die Möglichkeit, diese Fehlmenge für vielleicht vier bis fünf Tage auszugleichen“, sagt Hilles Bürgermeister Michael Schweiß.

Zudem arbeitet der WBV daran, neue Wasserförderungen und Fremdbezüge zu ermöglichen. Bereits geplant ist der Bau eines neuen Trinkwasserbrunnens. Mit Brunnen Nummer 19 könne die Eigenförderung des WBV erhöht und die Versorgungssicherheit gesteigert werden, da bestehende Brunnen entlastet werden, erläutert Michael Schweiß. Der Hiller komplettiert zusammen mit Michael Kasche aus Hüllhorst den WBV-Vorstand.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Hille