Elektriker fährt mit Strom: Der Hiller Bauhof hat sein erstes E-Auto gekauft Hille (mt/cko). Das erste Elektroauto des Bauhofs geht an den Elektriker. Florian Rohlfing ist ab sofort mit dem neuen Mercedes Vito im Gemeindegebiet unterwegs, um an den Baustellen zu arbeiten. Die befinden sich vorrangig in den gemeindeeigenen Gebäuden wie Schulen, Bürgerhäusern und Friedhofskapellen. Sein bisheriges Fahrzeug musste altersbedingt ersetzt werden. „Das erste Fazit fällt sehr positiv aus“, sagt Bauhofleiterin Dagmar Meinert. Die Kosten für den extralangen Kastenwagen belaufen sich auf 45.300 Euro. 60 Prozent davon finanziert die Gemeinde, 40 Prozent (18.140 Euro) stammen aus dem Förderprogramm „Progres.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen. „Ein weiteres Elektroauto soll folgen“, sagt Dagmar Meinert. Der entsprechende Betrag für die Anschaffung stehe im Haushalt 2021 bereit. Der jetzt eingetroffene Vito sei im Sommer 2020 bestellt worden. Das kommende Fahrzeug stehe dann dem Gas- und Wasserinstallateur der Gemeinde zur Verfügung. Wann es ausgeliefert wird, stehe noch nicht fest. Sein zulässiges Gesamtgewicht beträgt 3,2 Tonnen, seine elektrische Reichweite 144 Kilometer. „Das reicht für den Arbeitsalltag problemlos aus“, sagt die Bauhofleiterin. Aufgeladen mit Strom wird das E-Auto nachts am Bauhof an der Holzhauser Straße in Hartum, wo ein entsprechendes Modul, eine sogenannte Wallbox, errichtet wurde. „In der Halle.“ Nach Worten von Dagmar Meinert sei mit dem ersten Elektroauto ein neues Kapitel beim Bauhof aufgeschlagen worden. Perspektivisch werde man weiter auf die Elektromobilität setzen und den Fuhrpark so weit wie möglich mit dieser Antriebsvariante ausstatten. Bislang könnten Elektroautos allerdings noch keine Anhänger ziehen, erklärt sie. Deshalb scheiden die größeren Fahrzeuge bislang noch aus. Das Fahrzeug des Hiller Elektrikers hat deshalb eine Dachvorrichtung, um sperrige Gegenstände transportieren zu können. Und wie sieht es grundsätzlich mit der Elektromobilität in der Verwaltung aus? „Wir sind da natürlich dran“, sagt Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff am Montag auf MT-Anfrage. Der Klimaschutz und die erneuerbare Energie habe in der Gemeinde einen hohen Stellenwert. Baldmöglichst werde die Verwaltung auch einen Klimaschutzbeauftragten einstellen. „Diese Stelle teilen wir uns dann zur Hälfte mit der Gemeinde Stemwede“, sagt er. Und auch was die Anzahl der Ladesäulen betrifft, hat die Verwaltung in den kommenden Jahren einiges vor. „Wir werden das Angebot ausbauen“, sagt der Fachbereichsleiter. Bereits jetzt bietet die Verwaltung am Rathaus eine Ladestation für E-Bikes an. Weitere sollen folgen. Grundsätzlich arbeitet die Gemeinde beim Klimaschutz mit den Kommunen des Altkreises Lübbecke zusammen. Gemeinsam werde man demnächst Konzepte erarbeiten, wo und in welcher Anzahl entsprechende Ladesäulen für Autos und E-Bikes in Hille aufgestellt werden, erklärt Gerhard Uphoff.

Elektriker fährt mit Strom: Der Hiller Bauhof hat sein erstes E-Auto gekauft

Bauhof-Elektriker Florian Rohlfing fährt künftig mit einem Stromer zu den Baustellen der Gemeinde. Foto: privat © pr

Hille (mt/cko). Das erste Elektroauto des Bauhofs geht an den Elektriker. Florian Rohlfing ist ab sofort mit dem neuen Mercedes Vito im Gemeindegebiet unterwegs, um an den Baustellen zu arbeiten. Die befinden sich vorrangig in den gemeindeeigenen Gebäuden wie Schulen, Bürgerhäusern und Friedhofskapellen. Sein bisheriges Fahrzeug musste altersbedingt ersetzt werden. „Das erste Fazit fällt sehr positiv aus“, sagt Bauhofleiterin Dagmar Meinert.

Die Kosten für den extralangen Kastenwagen belaufen sich auf 45.300 Euro. 60 Prozent davon finanziert die Gemeinde, 40 Prozent (18.140 Euro) stammen aus dem Förderprogramm „Progres.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen. „Ein weiteres Elektroauto soll folgen“, sagt Dagmar Meinert. Der entsprechende Betrag für die Anschaffung stehe im Haushalt 2021 bereit. Der jetzt eingetroffene Vito sei im Sommer 2020 bestellt worden. Das kommende Fahrzeug stehe dann dem Gas- und Wasserinstallateur der Gemeinde zur Verfügung. Wann es ausgeliefert wird, stehe noch nicht fest.

Sein zulässiges Gesamtgewicht beträgt 3,2 Tonnen, seine elektrische Reichweite 144 Kilometer. „Das reicht für den Arbeitsalltag problemlos aus“, sagt die Bauhofleiterin. Aufgeladen mit Strom wird das E-Auto nachts am Bauhof an der Holzhauser Straße in Hartum, wo ein entsprechendes Modul, eine sogenannte Wallbox, errichtet wurde. „In der Halle.“

Nach Worten von Dagmar Meinert sei mit dem ersten Elektroauto ein neues Kapitel beim Bauhof aufgeschlagen worden. Perspektivisch werde man weiter auf die Elektromobilität setzen und den Fuhrpark so weit wie möglich mit dieser Antriebsvariante ausstatten. Bislang könnten Elektroautos allerdings noch keine Anhänger ziehen, erklärt sie. Deshalb scheiden die größeren Fahrzeuge bislang noch aus. Das Fahrzeug des Hiller Elektrikers hat deshalb eine Dachvorrichtung, um sperrige Gegenstände transportieren zu können.

Und wie sieht es grundsätzlich mit der Elektromobilität in der Verwaltung aus? „Wir sind da natürlich dran“, sagt Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff am Montag auf MT-Anfrage. Der Klimaschutz und die erneuerbare Energie habe in der Gemeinde einen hohen Stellenwert. Baldmöglichst werde die Verwaltung auch einen Klimaschutzbeauftragten einstellen. „Diese Stelle teilen wir uns dann zur Hälfte mit der Gemeinde Stemwede“, sagt er.

Und auch was die Anzahl der Ladesäulen betrifft, hat die Verwaltung in den kommenden Jahren einiges vor. „Wir werden das Angebot ausbauen“, sagt der Fachbereichsleiter. Bereits jetzt bietet die Verwaltung am Rathaus eine Ladestation für E-Bikes an. Weitere sollen folgen. Grundsätzlich arbeitet die Gemeinde beim Klimaschutz mit den Kommunen des Altkreises Lübbecke zusammen. Gemeinsam werde man demnächst Konzepte erarbeiten, wo und in welcher Anzahl entsprechende Ladesäulen für Autos und E-Bikes in Hille aufgestellt werden, erklärt Gerhard Uphoff.

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