Einmischen und Anregen: Einige neue Gesicher im Hiller Seniorenbeirat Carsten Korfesmeyer Hille-Rothenuffeln. Die oder der Vorsitzende wird zwar erst in der konstituierenden Sitzung am 18. November gewählt, die Mitglieder des neuen Seniorenbeirats stehen aber seit Donnerstagabend fest. Es ist 19.15 Uhr, als Wahlleiterin Hanna Arendmeyer die Namen vorliest und darüber informiert, dass die letzten beiden Plätze des achtköpfigen Gremiums per Losentscheid zugewiesen werden. Das ist laut Satzung vorgeschrieben, wenn mehrere Bewerber auf die gleiche Anzahl der abgegebenen Stimmen kommen. Und es ist der Moment, in dem Lisa Krudup in den Mittelpunkt der Veranstaltung rückt. Sie, die im Seniorenbeirat einiges auf den Weg gebracht hat und sich nicht erneut zur Wahl stellte, zieht die Lose. Zugunsten von Edeltraud Bobe und Norbert Bergmann fällt die Entscheidung aus. Für Michael Hoogma bedeutet dieser Moment im Bürgerhaus von Rothenuffeln, dass er sich als stellvertretendes Mitglied einbringen wird. Dem Gremium gehören außerdem die direkt gewählten Cornelia de Koning-Hochstetter, Heinz-Friedel Kuhlmann, Horst-Dieter Tiemann, Marion Engelage, Helmut Möller und Elke Heintz an. Alle nehmen die Wahl an. Zu Beginn der Versammlung gab es für die Arbeit des bisherigen Seniorenbeirats viel Lob vom Verwaltungschef. Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) erinnerte an verschiedene Projekte in der Gemeinde, die vom Gremium auf den Weg gebracht wurden. Er nannte unter anderem die Rettungspunkte, die an schwer zugänglichen Stellen in der Gemeinde stehen und Ersthelfern eine bessere Orientierung beim Absetzen eines Notrufs bieten. Außerdem ging er auf die längst etablierte Notfallkarte ein und erinnerte an die seinerzeit heiß diskutierte Rampe am Rathaus. „Da war ich damals mit meinem Latein ziemlich am Ende“, sagte Michael Schweiß. Dem hohen Engagement des Seniorenbeirats sei es zu verdanken, dass mit der Rampe ein wichtiger Beitrag zur Barrierefreiheit am Hartumer Rathaus geleistet werden konnte. Der Bürgermeister zeigte sich vom Einsatz des Gremiums tief beeindruckt. In den vier Fachausschüssen, in denen die Mitglieder in beratender Funktion tätig sind, hätten die jeweiligen Vertreter nicht ein einziges Mal gefehlt. Der Verwaltungschef ging auf die Kernaufgaben ein. Die bestünden zwar formal darin, den Alltag der älteren Generationen in der Gemeinde im Blick zu haben. Durchblicken ließ er jedoch, dass sich der Seniorenbeirat grundsätzlich generationenübergreifend für die Gesellschaft einsetzt. Das hatte zuletzt auch der scheidende Vorsitzende Siegfried Paasche gegenüber dem MT deutlich gemacht. Wer darf im Gremium mitwirken? Auch darauf ging der Bürgermeister vor dem Wahlgang ausführlich ein. Das Mindestalter beträgt 60 Jahre und eine Voraussetzung ist, dass die Bewerber ihren Wohnsitz in der Gemeinde haben. An der Wahl nehmen Delegierte teil, die von ihren Vereinen oder Institutionen entsandt wurden. Donnerstagabend waren es 22. Für die Legislatur rechnet der Bürgermeister wieder mit konstruktiven Vorschlägen und ein paar Ideen flammten bereits auf. So wollen die neuen Mitglieder beispielsweise die Bürgersteige unter die Lupe nehmen. Deutlich gesagt wurde, dass der Beirat ein Anregungs- und Beschwerderecht habe – wie übrigens jeder aus der Bevölkerung.

Einmischen und Anregen: Einige neue Gesicher im Hiller Seniorenbeirat

Seniorenbeirat Hille Foto: cko © cko

Hille-Rothenuffeln. Die oder der Vorsitzende wird zwar erst in der konstituierenden Sitzung am 18. November gewählt, die Mitglieder des neuen Seniorenbeirats stehen aber seit Donnerstagabend fest. Es ist 19.15 Uhr, als Wahlleiterin Hanna Arendmeyer die Namen vorliest und darüber informiert, dass die letzten beiden Plätze des achtköpfigen Gremiums per Losentscheid zugewiesen werden. Das ist laut Satzung vorgeschrieben, wenn mehrere Bewerber auf die gleiche Anzahl der abgegebenen Stimmen kommen. Und es ist der Moment, in dem Lisa Krudup in den Mittelpunkt der Veranstaltung rückt. Sie, die im Seniorenbeirat einiges auf den Weg gebracht hat und sich nicht erneut zur Wahl stellte, zieht die Lose.

Zugunsten von Edeltraud Bobe und Norbert Bergmann fällt die Entscheidung aus. Für Michael Hoogma bedeutet dieser Moment im Bürgerhaus von Rothenuffeln, dass er sich als stellvertretendes Mitglied einbringen wird. Dem Gremium gehören außerdem die direkt gewählten Cornelia de Koning-Hochstetter, Heinz-Friedel Kuhlmann, Horst-Dieter Tiemann, Marion Engelage, Helmut Möller und Elke Heintz an. Alle nehmen die Wahl an.

Zu Beginn der Versammlung gab es für die Arbeit des bisherigen Seniorenbeirats viel Lob vom Verwaltungschef. Bürgermeister Michael Schweiß (parteilos) erinnerte an verschiedene Projekte in der Gemeinde, die vom Gremium auf den Weg gebracht wurden. Er nannte unter anderem die Rettungspunkte, die an schwer zugänglichen Stellen in der Gemeinde stehen und Ersthelfern eine bessere Orientierung beim Absetzen eines Notrufs bieten.


Außerdem ging er auf die längst etablierte Notfallkarte ein und erinnerte an die seinerzeit heiß diskutierte Rampe am Rathaus. „Da war ich damals mit meinem Latein ziemlich am Ende“, sagte Michael Schweiß. Dem hohen Engagement des Seniorenbeirats sei es zu verdanken, dass mit der Rampe ein wichtiger Beitrag zur Barrierefreiheit am Hartumer Rathaus geleistet werden konnte.

Der Bürgermeister zeigte sich vom Einsatz des Gremiums tief beeindruckt. In den vier Fachausschüssen, in denen die Mitglieder in beratender Funktion tätig sind, hätten die jeweiligen Vertreter nicht ein einziges Mal gefehlt. Der Verwaltungschef ging auf die Kernaufgaben ein. Die bestünden zwar formal darin, den Alltag der älteren Generationen in der Gemeinde im Blick zu haben. Durchblicken ließ er jedoch, dass sich der Seniorenbeirat grundsätzlich generationenübergreifend für die Gesellschaft einsetzt. Das hatte zuletzt auch der scheidende Vorsitzende Siegfried Paasche gegenüber dem MT deutlich gemacht.

Wer darf im Gremium mitwirken? Auch darauf ging der Bürgermeister vor dem Wahlgang ausführlich ein. Das Mindestalter beträgt 60 Jahre und eine Voraussetzung ist, dass die Bewerber ihren Wohnsitz in der Gemeinde haben. An der Wahl nehmen Delegierte teil, die von ihren Vereinen oder Institutionen entsandt wurden. Donnerstagabend waren es 22.

Für die Legislatur rechnet der Bürgermeister wieder mit konstruktiven Vorschlägen und ein paar Ideen flammten bereits auf. So wollen die neuen Mitglieder beispielsweise die Bürgersteige unter die Lupe nehmen. Deutlich gesagt wurde, dass der Beirat ein Anregungs- und Beschwerderecht habe – wie übrigens jeder aus der Bevölkerung.

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