Eine Stadt aus 50.000 Steinchen: Lego-Projekt in Eickhorst weckt den Teamgeist Carsten Korfesmeyer Hille-Eickhorst. Lego-Steine lassen sich kinderleicht zusammenstecken und sie haben in mehrerer Hinsicht etwas Verbindendes. „Wir haben entdeckt, wie wertvoll das Leben in der Gemeinschaft ist“, sagt Pastor Jan Scheuermann über die erneute Auflage des Lego-Projekts, das die Eickhorster Kreuzgemeinde vor ein paar Tagen ausrichtete. 45 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 13 Jahren nahmen daran teil und rund 30 Helfer aus der Gemeinde standen den jungen Leuten zur Seite. Hinter der Lego-Aktion steckt die Idee, gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Wie schon in den früheren Auflagen hatte man sich den Bau einer Stadt vorgenommen, die das Zusammenleben von Menschen besonders intensiv symbolisiert. „Da zeigte sich bei den Teilnehmern eine Menge Kreativität und Fantasie“, sagt Gemeindeleiterin Sara Weihe, die das Projekt maßgeblich koordiniert hat. Mehr als 50.000 bunte Steine sind an drei Tagen verbaut worden und für ihre Metropole im Miniaturformat ernteten die Erbauer viel Lob. Die Lego-Stadt, die zum Finale der Aktion in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde gezeigt wurde, hatte fürs Auge einiges zu bieten: Straßen, Häuser, Autos und sogar eine Ferienwohnung. Lelie hatte die Idee dazu und diese auch selbst umgesetzt. Gegenüber dem MT erzählt die Achtjährige auch davon, wie viel Spaß ihr die Gruppenarbeit gemacht hatte. So arbeitete die junge Bückeburgerin mit ihrem Team unter anderem an dem Feuerwehrgebäude samt Fahrzeugen.„Wir haben den höchsten Turm gebaut“, erzählt Noah. Der habe allein rund 220 Fenster und ragt nahezu bis an die Decke. Im Team hätten alle gut zusammengearbeitet und jeder habe den anderen unterstützt, erzählt der Zwölfjährige. Auf diese Weise entstand aus den Lego-Steinen noch ein Erlebnispark oder ein Krankenhaus. Erkennbar viel Spaß hatte auch Marlon am Bau der Lego-Stadt. Der Neunjährige engagierte sich unter anderem beim Entstehen eines Fußballstadions sowie eines Aussichtsturms. „Ich habe auch Autos gebaut“, sagt der junge Hiller. Und für die neunjährige Melody war das Projekt ebenfalls ein Riesenerlebnis. Sie erzählt vom Verlegen der Bahnschienen sowie vom Bau einer Burg oder eines Einkaufszentrums. Eigene Vorschläge der Teilnehmer berücksichtigt Die Bauten entstanden nach einer Anleitung, erklärt Sara Weihe. Eigene Vorschläge seien nach Möglichkeit aber auch berücksichtigt worden. Es gehe in dem Projekt unter anderem um das Sozialverhalten und das Erkennen, wie wertvoll Teamgeist ist. In den Kleingruppen sei aber auch der Wert von Freundschaften thematisiert worden. „Und es ging wieder um die Nähe und Freundschaft zu Gott“, sagt sie. Die Lego-Aktion hat in der Kreuzgemeinde eine mehrjährige Geschichte und jedes Mal erleben die Kinder und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. „Natürlich wird nicht nur gebaut“, sagt Jan Scheuermann. Den jungen Teilnehmern würden außerdem verschiedene Spiele angeboten, in denen der Gemeinschaftsgedanke gelebt wird. Außerdem steht Musik auf dem Programm und mit dem starken Auftritt einer eigenen Band hatte das Projekt einen weiteren Höhepunkt.Weitere Auflage im kommenden Jahr ist Wahrscheinlich Dass alle Mitwirkenden gestärkt aus den Lego-Tagen gehen, ist Jan Scheuermanns feste Überzeugung. Und wer sich die Gesichter der Gäste und Teilnehmer ansah, dürfte diesen Eindruck sicher teilen. Dass es im kommenden Jahr eine weitere Auflage gibt, lässt der Pastor bereits deutlich durchblicken.

Eine Stadt aus 50.000 Steinchen: Lego-Projekt in Eickhorst weckt den Teamgeist

Lelie (8, von links), Melody (9) und Noah (12) zählen zu den 45 Teilnehmern des Lego-Wochenendes der Kreuzgemeinde Eickhorst. MT-Foto: Carsten Korfesmeyer

Hille-Eickhorst. Lego-Steine lassen sich kinderleicht zusammenstecken und sie haben in mehrerer Hinsicht etwas Verbindendes. „Wir haben entdeckt, wie wertvoll das Leben in der Gemeinschaft ist“, sagt Pastor Jan Scheuermann über die erneute Auflage des Lego-Projekts, das die Eickhorster Kreuzgemeinde vor ein paar Tagen ausrichtete. 45 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 13 Jahren nahmen daran teil und rund 30 Helfer aus der Gemeinde standen den jungen Leuten zur Seite.

Hinter der Lego-Aktion steckt die Idee, gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Wie schon in den früheren Auflagen hatte man sich den Bau einer Stadt vorgenommen, die das Zusammenleben von Menschen besonders intensiv symbolisiert. „Da zeigte sich bei den Teilnehmern eine Menge Kreativität und Fantasie“, sagt Gemeindeleiterin Sara Weihe, die das Projekt maßgeblich koordiniert hat. Mehr als 50.000 bunte Steine sind an drei Tagen verbaut worden und für ihre Metropole im Miniaturformat ernteten die Erbauer viel Lob.

Die Lego-Stadt, die zum Finale der Aktion in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde gezeigt wurde, hatte fürs Auge einiges zu bieten: Straßen, Häuser, Autos und sogar eine Ferienwohnung. Lelie hatte die Idee dazu und diese auch selbst umgesetzt. Gegenüber dem MT erzählt die Achtjährige auch davon, wie viel Spaß ihr die Gruppenarbeit gemacht hatte. So arbeitete die junge Bückeburgerin mit ihrem Team unter anderem an dem Feuerwehrgebäude samt Fahrzeugen.

„Wir haben den höchsten Turm gebaut“, erzählt Noah. Der habe allein rund 220 Fenster und ragt nahezu bis an die Decke. Im Team hätten alle gut zusammengearbeitet und jeder habe den anderen unterstützt, erzählt der Zwölfjährige. Auf diese Weise entstand aus den Lego-Steinen noch ein Erlebnispark oder ein Krankenhaus.


Erkennbar viel Spaß hatte auch Marlon am Bau der Lego-Stadt. Der Neunjährige engagierte sich unter anderem beim Entstehen eines Fußballstadions sowie eines Aussichtsturms. „Ich habe auch Autos gebaut“, sagt der junge Hiller. Und für die neunjährige Melody war das Projekt ebenfalls ein Riesenerlebnis. Sie erzählt vom Verlegen der Bahnschienen sowie vom Bau einer Burg oder eines Einkaufszentrums.

Eigene Vorschläge der Teilnehmer berücksichtigt

Die Bauten entstanden nach einer Anleitung, erklärt Sara Weihe. Eigene Vorschläge seien nach Möglichkeit aber auch berücksichtigt worden. Es gehe in dem Projekt unter anderem um das Sozialverhalten und das Erkennen, wie wertvoll Teamgeist ist. In den Kleingruppen sei aber auch der Wert von Freundschaften thematisiert worden. „Und es ging wieder um die Nähe und Freundschaft zu Gott“, sagt sie.

Die Lego-Aktion hat in der Kreuzgemeinde eine mehrjährige Geschichte und jedes Mal erleben die Kinder und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. „Natürlich wird nicht nur gebaut“, sagt Jan Scheuermann. Den jungen Teilnehmern würden außerdem verschiedene Spiele angeboten, in denen der Gemeinschaftsgedanke gelebt wird. Außerdem steht Musik auf dem Programm und mit dem starken Auftritt einer eigenen Band hatte das Projekt einen weiteren Höhepunkt.

Weitere Auflage im kommenden Jahr ist Wahrscheinlich

Dass alle Mitwirkenden gestärkt aus den Lego-Tagen gehen, ist Jan Scheuermanns feste Überzeugung. Und wer sich die Gesichter der Gäste und Teilnehmer ansah, dürfte diesen Eindruck sicher teilen. Dass es im kommenden Jahr eine weitere Auflage gibt, lässt der Pastor bereits deutlich durchblicken.

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