Eickhorster Flügelkreuz nicht mehr sicher Wieder zahlreiche Baumaßnahmen an Mühlen / Wasserräder sind marode geworden / Touristen mit Rad unterwegs Von Claudia Hyna Hille (mt). Ein neues Flügelkreuz bekommt in diesem Jahr die Windmühle Eickhorst. Der Einbau eilt, denn das vorhandene Kreuz ist nach Einschätzung des Mühlenbauhofleiters Friedrich Rohlfing nicht mehr sicher. Es hat mittlerweile 18 Jahre auf dem Buckel und sollte nach seinen Worten höchstens noch im Leerlauf - und nicht bei laufendem Betrieb - betrieben werden. Das Holz ist marode geworden und so müssen die vier Flügel samt Gatter erneuert werden. Die Jalousieklappen können in das neue Kreuz des Wallholländers von 1848 eingebaut werden.Die Kosten für diese Baumaßnahme betragen etwa 10- bis 11 000 Euro. Sie ist bereits mündlich bewilligt, nun fehlt noch die schriftliche Bestätigung vom Land, um tätig zu werden. Dann wird in vier- bis fünfwöchiger Arbeit im Mühlenbauhof des Kreises Minden-Lübbecke in Frille das Flügelkreuz aus Lärchenholz hergestellt.Der Einbau wird etwa zwei Tage dauern. Zum Saisonbeginn in Eickhorst am 30. April werden sich die neuen Flügel wohl noch nicht drehen. Bauingenieur Friedrich Rohlfing geht davon aus, dass sie zum Deutschen Mühlentag am 13. Juni fertig sind.Ansonsten ist das Jahr 2011 das Jahr der Wasserräder. Los geht es mit der Wassermühle in Lübbecke-Eilhausen, bei der das marode hölzerne Wasserrad ausgetauscht wird. Das soll erst nach den Sommerferien passieren, einkalkuliert sind Kosten von 4000 Euro. "In den vergangenen Jahren haben wir hier immer geflickt, das geht jetzt nicht mehr", so Rohlfing.Ähnlich sieht es auch bei der Wassermühle am Osterbach im Siekertal bei Bad Oeynhausen aus. Die letzten vier bis fünf Jahre hat man gerettet, was zu retten war, doch jetzt muss das hölzerne Wassrrrad ebenfalls erneuert werden. Das soll im Spätsommer passieren, Rohlfing plant Kosten von 4000 Euro ein.Aus Stahl ist das Wasserrad an der Mühle in Preußisch Oldendorf, hier ist ein Großteil der Zellen durchgerostet und muss erneuert werden. Die Maßnahme soll etwa 4000 Euro kosten.Die Bockwindmühle in Stemwede-Oppenwehe bekommt ebenfalls ein neues Flügelkreuz. "Das liegt bei uns im Mühlenbauhof schon bereit", sagt Rohlfing. Bereits Ende März soll es montiert werden.Die größte Baumaßnahme betrifft die Valentinsmühle in Minden-Todtenhausen. An der Westseite soll der Putz erneuert werden, an der Ostseite das Fugenbild. Dafür sind 20 000 Euro veranschlagt. "Das muss vor der Hitzeperiode passieren", erläutert Rohlfing.Der Mühlentourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Kamen die Reisenden früher mit Bussen in die Region, so sind sie heute größtenteils mit dem Fahrrad unterwegs.

Eickhorster Flügelkreuz nicht mehr sicher

Hille (mt). Ein neues Flügelkreuz bekommt in diesem Jahr die Windmühle Eickhorst. Der Einbau eilt, denn das vorhandene Kreuz ist nach Einschätzung des Mühlenbauhofleiters Friedrich Rohlfing nicht mehr sicher.

Das Flügelkreuz der Eickhorster Mühle muss erneuert werden. - © Foto: Alexander Lehn
Das Flügelkreuz der Eickhorster Mühle muss erneuert werden. - © Foto: Alexander Lehn

Es hat mittlerweile 18 Jahre auf dem Buckel und sollte nach seinen Worten höchstens noch im Leerlauf - und nicht bei laufendem Betrieb - betrieben werden. Das Holz ist marode geworden und so müssen die vier Flügel samt Gatter erneuert werden. Die Jalousieklappen können in das neue Kreuz des Wallholländers von 1848 eingebaut werden.

Die Kosten für diese Baumaßnahme betragen etwa 10- bis 11 000 Euro. Sie ist bereits mündlich bewilligt, nun fehlt noch die schriftliche Bestätigung vom Land, um tätig zu werden. Dann wird in vier- bis fünfwöchiger Arbeit im Mühlenbauhof des Kreises Minden-Lübbecke in Frille das Flügelkreuz aus Lärchenholz hergestellt.

Der Einbau wird etwa zwei Tage dauern. Zum Saisonbeginn in Eickhorst am 30. April werden sich die neuen Flügel wohl noch nicht drehen. Bauingenieur Friedrich Rohlfing geht davon aus, dass sie zum Deutschen Mühlentag am 13. Juni fertig sind.

Ansonsten ist das Jahr 2011 das Jahr der Wasserräder. Los geht es mit der Wassermühle in Lübbecke-Eilhausen, bei der das marode hölzerne Wasserrad ausgetauscht wird. Das soll erst nach den Sommerferien passieren, einkalkuliert sind Kosten von 4000 Euro. "In den vergangenen Jahren haben wir hier immer geflickt, das geht jetzt nicht mehr", so Rohlfing.

Ähnlich sieht es auch bei der Wassermühle am Osterbach im Siekertal bei Bad Oeynhausen aus. Die letzten vier bis fünf Jahre hat man gerettet, was zu retten war, doch jetzt muss das hölzerne Wassrrrad ebenfalls erneuert werden. Das soll im Spätsommer passieren, Rohlfing plant Kosten von 4000 Euro ein.

Aus Stahl ist das Wasserrad an der Mühle in Preußisch Oldendorf, hier ist ein Großteil der Zellen durchgerostet und muss erneuert werden. Die Maßnahme soll etwa 4000 Euro kosten.

Die Bockwindmühle in Stemwede-Oppenwehe bekommt ebenfalls ein neues Flügelkreuz. "Das liegt bei uns im Mühlenbauhof schon bereit", sagt Rohlfing. Bereits Ende März soll es montiert werden.

Die größte Baumaßnahme betrifft die Valentinsmühle in Minden-Todtenhausen. An der Westseite soll der Putz erneuert werden, an der Ostseite das Fugenbild. Dafür sind 20 000 Euro veranschlagt. "Das muss vor der Hitzeperiode passieren", erläutert Rohlfing.

Der Mühlentourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Kamen die Reisenden früher mit Bussen in die Region, so sind sie heute größtenteils mit dem Fahrrad unterwegs.

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