Drexlauf: Wettlauf zwischen Schlamm und Dreck Nadine Schwan Hille (mt),.Der 1. Neuenbaumer Dreckslauf ist ein großer Erfolg - doch ob es eine Neuauflage geben wird, ließen die Veranstalter vom SuS Neuenbaum wegen des großen Aufwands gestern offen. 315 Teilnehmer waren gestartet, alle kamen unverletzt ins Ziel. Insgesamt stand trotz hervorragender sportlicher Leistungen der Spaß im Vordergrund.Beste/Schräge Kostüme:Bei Bier und schottischem Whisky sind Katharina Meerhoff, Thomas Schlensker und Karsten Mehrhoff auf die Idee gekommen, als „Braveheart“ zu starten. Mit Schottland-Shirts, Kilt und blau-weiß geschminkten Gesichtern gingen die drei Hiller an den Start und wurden von der MT-Jury mit dem Ersten Platz beim Kostümpreis ausgezeichnet. Nur ihre Schilder mussten die drei tapferen Kämpfer unterwegs abgeben - sie waren bei den Hindernissen im Weg. „Es war stinkig, aber einfach der Hammer“, strahlte Thomas Schlensker nach dem Zieleinlauf. Die Sandkuhle sei die Hölle gewesen. Alle drei würden bei einer Neuauflage auf jeden Fall wieder teilnehmen.Schräge Kostüme hatten auch Dominik, Jan und Ramon aus Espelkamp. Als Prolls mit Jogginghose, Rippshirt, Vokuhila-Perücke und Schnäuzer gingen sie als „Die Überspitzen“ an den Start. Petra und Tanja aus Lübbecke wollten einfach nur Spaß haben und hatten sich bis auf „ein paar mal joggen“ nicht extra auf den Hindernislauf vorbereitet. Ihre rosa Tutus waren beim Zieleinlauf komplett verdreckt.Arminia BielefeldFür die U-19-Fußballer von Arminia Bielefeld war der Drexlauf eine willkommene Abwechslung in der Saisonvorbereitung. „Dieser Lauf passt zum Motto von Arminia: Stur, hartnäckig, kämpferisch“, sagte Finn Holsing, Leiter des Leitungszentrums von Arminia. Auf das frisch gezapfte Bier, das sich viele Läufer nach dem Zieleinlauf gönnten, mussten die Bielefelder allerdings verzichten. Gestern absolvierten die Nachwuchs-Profis bereits wieder ein Spiel gegen den Hamburger SV. „Es war richtig cool, aber auch sehr anstregend. Ob man durchhält ist zu 90 Prozent Kopfsache“, lautete das Fazit der Fußballer.Strahlende SiegerinSilke Rösener, die beim Drexlauf für die Hiller Moorläufer an den Start ging, war am Ende strahlende Siegerin über die 13 Kilometer. „Das war der Hammer. Es hat total viel Spaß gemacht, obwohl ich die Strecke total unterschätzt habe und es nur mit Ach und Krach ins Ziel geschafft habe“, erklärte die völlig verdreckte Hillerin. „Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt. Hut ab vor dieser tollen Veranstaltung.“Heftigstes HindernisDas wohl heftigste Hindernis war der „Freischwimmer-Röthemeier“. Nachdem die Läufer vorher schon in „Beckers Sandkasten“ durch die matschigen Kieslöcher waten mussten, ging es hier auf Tauchstadtion. Unter einer quer gelegten Leiter mussten die Teilnehmer zunächst durchtauchen und sich dann auf den Rücken unter einem Metallgitter hindurchziehen - und das mit nur ein paar Finger breit Luft unter der Nase. Aber auch das Hindernis „Maulwurf-Volksbank“ hatte es in sich. Hier mussten die Läufer durch ein Matschfeld krabbeln und dabei möglichst den Popo einziehen, denn über ihnen war ein Elektrozaun gespannt. Zusätzlich spritzen sie Kinder der Feuerwehr Hille mit Wasser nass. Fies!Veranstalter/Logistik19 Hinderniss wurden von 80 Helfern in fünf Tagen aufgebaut und betreut, die Planung startete im Dezember. Feuerwehr, ein Arzt und Rettungskräfte vom DRK waren ebenfalls im Einsatz.

Drexlauf: Wettlauf zwischen Schlamm und Dreck

Kaum ist der Berg aus Rundballen überwunden, wartet das nächste Hindernis auf die Teilnehmer des 1. Neuenbaumer Drexlaufs: Ein wüster Haufen alter Autoreifen lässt Freude aufkommen. MT- © Foto: Nadine Schwan

Hille (mt),.Der 1. Neuenbaumer Dreckslauf ist ein großer Erfolg - doch ob es eine Neuauflage geben wird, ließen die Veranstalter vom SuS Neuenbaum wegen des großen Aufwands gestern offen. 315 Teilnehmer waren gestartet, alle kamen unverletzt ins Ziel. Insgesamt stand trotz hervorragender sportlicher Leistungen der Spaß im Vordergrund.

Beste/Schräge Kostüme:

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Bei Bier und schottischem Whisky sind Katharina Meerhoff, Thomas Schlensker und Karsten Mehrhoff auf die Idee gekommen, als „Braveheart“ zu starten. Mit Schottland-Shirts, Kilt und blau-weiß geschminkten Gesichtern gingen die drei Hiller an den Start und wurden von der MT-Jury mit dem Ersten Platz beim Kostümpreis ausgezeichnet. Nur ihre Schilder mussten die drei tapferen Kämpfer unterwegs abgeben - sie waren bei den Hindernissen im Weg. „Es war stinkig, aber einfach der Hammer“, strahlte Thomas Schlensker nach dem Zieleinlauf. Die Sandkuhle sei die Hölle gewesen. Alle drei würden bei einer Neuauflage auf jeden Fall wieder teilnehmen.

Zwei zweckentfremdete Mulden für Bauschutt, kurz vor dem Zieleinlauf. hunderte Zuschauer verfolgten den Lauf. MT- - © Foto: Nadine Schwan
Zwei zweckentfremdete Mulden für Bauschutt, kurz vor dem Zieleinlauf. hunderte Zuschauer verfolgten den Lauf. MT- - © Foto: Nadine Schwan

Schräge Kostüme hatten auch Dominik, Jan und Ramon aus Espelkamp. Als Prolls mit Jogginghose, Rippshirt, Vokuhila-Perücke und Schnäuzer gingen sie als „Die Überspitzen“ an den Start. Petra und Tanja aus Lübbecke wollten einfach nur Spaß haben und hatten sich bis auf „ein paar mal joggen“ nicht extra auf den Hindernislauf vorbereitet. Ihre rosa Tutus waren beim Zieleinlauf komplett verdreckt.

Mit teilweise grotesken Kostümierungen machten sich die Läuferinnen und Läufer auf in den Schlamm. MT- - © Foto: Jan Henning Rogge
Mit teilweise grotesken Kostümierungen machten sich die Läuferinnen und Läufer auf in den Schlamm. MT- - © Foto: Jan Henning Rogge

Arminia Bielefeld

Für die U-19-Fußballer von Arminia Bielefeld war der Drexlauf eine willkommene Abwechslung in der Saisonvorbereitung. „Dieser Lauf passt zum Motto von Arminia: Stur, hartnäckig, kämpferisch“, sagte Finn Holsing, Leiter des Leitungszentrums von Arminia. Auf das frisch gezapfte Bier, das sich viele Läufer nach dem Zieleinlauf gönnten, mussten die Bielefelder allerdings verzichten. Gestern absolvierten die Nachwuchs-Profis bereits wieder ein Spiel gegen den Hamburger SV. „Es war richtig cool, aber auch sehr anstregend. Ob man durchhält ist zu 90 Prozent Kopfsache“, lautete das Fazit der Fußballer.

Strahlende Siegerin

Silke Rösener, die beim Drexlauf für die Hiller Moorläufer an den Start ging, war am Ende strahlende Siegerin über die 13 Kilometer. „Das war der Hammer. Es hat total viel Spaß gemacht, obwohl ich die Strecke total unterschätzt habe und es nur mit Ach und Krach ins Ziel geschafft habe“, erklärte die völlig verdreckte Hillerin. „Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt. Hut ab vor dieser tollen Veranstaltung.“

Heftigstes Hindernis

Das wohl heftigste Hindernis war der „Freischwimmer-Röthemeier“. Nachdem die Läufer vorher schon in „Beckers Sandkasten“ durch die matschigen Kieslöcher waten mussten, ging es hier auf Tauchstadtion. Unter einer quer gelegten Leiter mussten die Teilnehmer zunächst durchtauchen und sich dann auf den Rücken unter einem Metallgitter hindurchziehen - und das mit nur ein paar Finger breit Luft unter der Nase. Aber auch das Hindernis „Maulwurf-Volksbank“ hatte es in sich. Hier mussten die Läufer durch ein Matschfeld krabbeln und dabei möglichst den Popo einziehen, denn über ihnen war ein Elektrozaun gespannt. Zusätzlich spritzen sie Kinder der Feuerwehr Hille mit Wasser nass. Fies!

Veranstalter/Logistik

19 Hinderniss wurden von 80 Helfern in fünf Tagen aufgebaut und betreut, die Planung startete im Dezember. Feuerwehr, ein Arzt und Rettungskräfte vom DRK waren ebenfalls im Einsatz.

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